Deutschlands größte Spendenplattform

Demenzzentrum e.V.

wird verwaltet von U. Wihr

Über uns

Der Demenzzentrum e.V. macht es sich zur Aufgabe, demenzkranken Menschen die Möglichkeit zu geben, in einem Umfeld zu leben, das ihren Bedürfnissen und ihrem Menschsein entspricht.

Der Verein strebt ein gesellschaftliches Klima an, das Betroffenen und ihren Angehörigen Wertschätzung, Anerkennung und Unterstützung zu Teil werden lässt.

Wir verstehen uns als Forum, das die Kompetenzen, Angebote und Ideen zum Thema Demenz zusammenführt, weiterentwickelt und bekannt macht. Wir sind unabhängig und arbeiten mit allen sozialen oder medizinischen Einrichtungen in der Region, wie Arztpraxen, Krankenhäusern, Sozialstationen etc. zusammen.

In den Räumen des Vereins gibt es für Betroffene und für Angehörige verschiedene Angebote. Das Demenzzentrum
• informiert ausführlich über die Krankheit
• gibt Angehörigen Tipps und Anregungen, wie sie sich gegenüber den Betroffenen verhalten können
• berät in finanziellen und sozialrechtlichen Fragen wie Betreuung, Pflegeversicherung etc.
• vermittelt weiterführende Hilfe
• fördert und fordert die Betroffenen bei Gedächtnistraining oder Sport
• leistet durch Betreuungsgruppen praktische Entlastung
• bietet ein Gesprächsangebot für Paare
• moderiert eine Selbsthilfegruppe für Angehörige
• nimmt sich Zeit für individuelle Fragen oder Problemstellungen
• fördert und begleitet ehrenamtliches Engagement
Die Beratung ist kostenfrei, Sie benötigen auch keine ärztliche Überweisung.
Der Verein ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.
Sie erreichen uns:
Di. - Fr., 9.00 - 12.30 Uhr
Do., 16.00 - 19.30 Uhr
und nach Terminabsprache auch außerhalb dieser Zeiten.

Unsere Adresse:
Engelstr. 31 (Ärztehaus am Ev. Elisabeth-Krankenhaus)
54292 Trier

Tel: 06 51/4 60 47 47
Fax: 06 51/4 60 48 64
E-Mail: info@demenzzentrum-trier.de

Letzte Projektneuigkeit

Trotz Corona - Aktivierung von Menschen mit Demenz

  U. Wihr  28. Januar 2021 um 15:42 Uhr
Demenzzentrum Trier e.V. – Variabler Tisch für den Gruppenraum
Aktivitäten im Jahr 2020 trotz Corona
Zunächst danken wir allen SpenderInnen für die tatkräftige Unterstützung zur Finanzierung unseres variablen Tisches in unserem Gruppenraum!

Gerade aufgrund der Corona Pandemie hat dieser Tisch einen besonderen Stellenwert erhalten, da alle Aktivitäten außerhalb des Demenzzentrums bzw. im sonst gewohnten Kontakt mit anderen Menschen leider nicht möglich waren. Sind doch gerade diese Kontakte ein wichtiger Baustein im Rahmen der Betreuung von Menschen mit Demenz.

Ausfallen beziehungsweise abgesagt werden mussten die für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen so wichtigen Aktivitäten der Teilhabe und daraus resultierende zwischenmenschliche Kontakte:

·Generationenübergreifende Begegnungen mit Grundschülern,      Museumsführungen, Tanznachmittage, Theaterbesuche, Wanderungen,                    Teilnahme an Chorproben und -auftritten

Der 1. Lockdown erforderte die abrupte Schließung der Betreuungsgruppen. In dieser Zeitspanne erfolgte die Betreuung der Betroffenen und ihrer Angehörigen per Telefon. Neben psychosozialer Entlastung erhielten sie Tipps und Informationen per Post, die dazu dienten, den Tag etwas zu strukturieren.Diese Angebote wurden dankbar angenommen. Die persönlichen Gespräche per Telefon gaben den Angehörigen einen gewissen Halt und Sicherheit.

So konnte ein begrenzter Zeitraum, alternativ zum Angebot der Betreuungsgruppen, ein Stück weit abgedeckt und wichtige Bedürfnisse aufgefangen werden.

Gemäß den Bestimmungen wurden die Gruppen, auch auf Wunsch vieler Angehöriger, schrittweise wieder geöffnet. Die Anzahl wurde zu Beginn mit drei Personen auf maximal sieben gesteigert, um die AHA Regeln einhalten zu können.

Es musste ein Gesundheits- und Hygienekonzept erstellt werden. Inhalte und Ablauf der Gruppen mussten teilweise verändert werden.

Der Besuch der Betreuungsgruppe bietet den Angehörigen die dringend notwendige Entlastung und damit die Unterstützung bzw. Aufrechterhaltung der häuslichen Pflege, somit den möglichst langen Verbleib des Erkrankten in seiner gewohnten Umgebung. Menschen mit Demenz fühlen sich unter „ihresgleichen“ meist auch deutlich wohler, da sie nicht ständig mit Defiziten und Versagen konfrontiert werden, sondern durch Aktivierung ihrer Ressourcen im geschützten Rahmen gefördert werden.

Alternativ zu den wichtigen Aktivitäten zur sozialen Teilhabe, die Corona bedingt nicht angeboten werden durften, wurden für jede einzelne Gruppe bestimmte Schwerpunkte gewählt, die u.a. am variablen Tisch stattfanden, der auch in Bezug auf die AHA Regeln durch das Aufstellen der Tischteile den nötigen Abstand ermöglichte oder aber für Aktivitäten im Stuhlkreis schnell zur Seite geräumt werden konnte.

So war der Tisch doch „Dreh- und Angelpunkt“ der zahlreichen Aktivitäten innerhalb der Betreuungsgruppen.

Thematische Schwerpunkte, je nach Jahreszeit, wie z.Bsp. „Kräuter aus dem eigenen Garten“, führten zum gemeinsamen Fachsimpeln. Anschließend wurde ein Kräuterquark zubereitet und den Nachtisch garnierten an diesem Tag Minzblätter.

Das Thema „Rosen“ bestimmte Rätsel und Geschichten über diese „Königsblume“. Der Höhepunkt an diesem Tag war das gemeinsame Zubereiten einer Rosenmarmelade.

Auch der Biografie von Männern aus den Betreuungsgruppen gerecht zu werden gelang durch die Fokussierung auf Themen wie Autos, Briefmarken, Berufe früher, Bearbeiten von Holz etc…

Die Aktivierung mithilfe verschiedener Medien diente auch als Ausgangspunkt, um über die jeweiligen Themen miteinander ins Gespräch zu kommen, kreativ zu sein, alle Sinne anzuregen und sich an Erlebtes zu erinnern.

Andere wichtige, fast tägliche Beschäftigungsangebote waren beispielsweise das Lesen der Tageszeitung, psychomotorische Aktivierung mit einfachen gymnastischen Übungen, Spaziergänge und Rätselspiele.

So gelang es über das Jahr hinweg, trotz Corona, Betroffene nach ihren Bedürfnissen zu aktivieren, ihre Angehörigen zu entlasten und ihnen einen gewissen Halt zu geben.

Wir hoffen und wünschen uns natürlich, dass auch die Aktivierung im Sinne der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bald wieder möglich sein wird.

Nochmals ganz herzlichen Dank dafür, dass Sie diese für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen so wertvolle Arbeit unterstützen!


Das Team des Demenzzentrums wünscht Ihnen alles Gute!

http://www.demenzzentrumtrier.de/


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