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FUNDO - Unterstützung für das südliche Afrika e.V.

wird verwaltet von M. Kopec (Kommunikation)

Über uns

In die Schule gehen zu können ist im südlichen Afrika oft keine Selbstverständlichkeit. Besonders in ländlichen Gegenden sind die Einrichtungen zu weit voneinander entfernt, meistens viel zu klein und es gibt kaum Unterrichtsmaterialien. Die Lebensbedingungen dort sind hart, Trockenheit und Wasserknappheit lassen das Leben zu einer täglichen Herausforderung werden. Es ist keine Floskel: Bildung ist für die Menschen in jenen Gegenden der erste Schritt in eine bessere Zukunft.

Bastian Müller und Marius Kopec, Initiatoren des Vereines, arbeiten seit vielen Jahren als Kunsthändler eng mit dem südafrikanischen Land Zimbabwe zusammen. Gemeinsam mit dem Lehrer Obias Sibanda wurde im Sommer 2004 eine weiterführende Schule im Distrikt Gokwe gegründet. Kontinuierlich wird dieses Schulprojekt vorangetrieben. Stand 2012 besuchen 342 Schüler die „Musikavanhu Secondary School“ und werden von 8 Lehrern unterrichtet.

Im Umkreis von 30 km gibt es nur sehr wenige Grundschulen und bislang ist die „Musikavanhu Secondary School“ die einzige Sekundarschule in dem Radius. Eine höhere Schulbildung ist daher für viele Kinder immer noch Luxus.

Die Region Gokwe befindet sich in der Provinz Midlands im Herzen Zimbabwes mit annähernd 100.000 Einwohnern. Der Anbau von Baumwolle ist nahezu die einzige Einnahmequelle für die Menschen in der Region. Zudem ist die gesamte Landwirtschaft durch die Tsetse-Fliegen-Plage, durch fehlende Geräte und den Mangel an Treibstoff eingeschränkt. Infektionskrankheiten wie HIV und Malaria sind weit verbreitet.

Zimbabwe befindet sich noch immer durch Robert Mugabes verfehlte und irrsinnige Politik in einer totalen Sackgasse. Gerade die einfachen Menschen in den ländlichen Regionen haben unter der Inflation, Hygieneproblemen und den weltweiten Embargos zu leiden. Die Wasserversorgung ist sehr schwierig und auch Hunger ist zunehmend ein großes Problem. Die Schulgemeinschaft setzt sehr auf die finanzielle Unterstützung des Vereines, da lediglich die Lehrergehälter staatlich getragen werden. Sämtliche Infrastrukturarbeiten, Baumaßnahmen, Möbel, Lehrmaterialien etc. werden nur durch Spenden aus Deutschland ermöglicht.

FUNDO geht als Verein den kürzesten Weg. Es werden so gut wie keine Verwaltungskosten produziert, jegliches Engagement ist rein ehrenamtlich. Im Gegensatz zu vielen großen Hilfsorganisationen kann FUNDO, trotz der sehr angespannten politischen Lage in Zimbabwe, immer noch tatkräftig den Menschen helfen. Die Gelder werden direkt und ohne Umwege eingesetzt. Mit der Musikavanhu Pentecostal Mission und dem Lehrer Mr. Sibanda gibt es zudem auch eine offizielle Trägerschaft in Zimbabwe.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Bericht von Marius Kopec zur Reise 2011

  M. Kopec  12. Januar 2012 um 16:30 Uhr

Liebe Freunde und Unterstützer von Fundo,      Ich danke euch, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, diesen kleine Bericht von mir zu lesen!Viele von euch wissen, dass Bastian Müller und ich bei unserer ersten gemeinsamen Reise im Sommer 2004 eine weiterführende Schule in der Region Gokwe gegründet haben, deren Entwicklung wir in den letzten Jahren mit unserem Verein „Fundo“ und vielen Mitstreitern in Deutschland und Zimbabwe begleiteten. Im vergangenen Jahr war auch ich mal wieder vor Ort und konnte schauen, wie es mit der Schule voran geht. Im Morgengrauen des 14.02.2011 verließen Bastia Müller und ich Zimbabwes Hauptstadt Harare und machten uns auf den Weg ins Hinterland der Region Gokwe, wo wir um die Mittagszeit eintrafen. Die Gegend um „unsere“ Schule, die Musikavanhu Secondary School, ist relativ karg und trocken. Da wir am Ende der Regenzeit dort waren, zeigte sich die Vegetation allerdings einigermaßen grün und freundlich. Trotzdem muss ich, um auch die schwierigen Umstände zu betonen, unter denen die Menschen dort leben, erwähnen, dass frisches Wasser nur mehrere Kilometer entfernt zu bekommen ist.An der Schule angekommen, sah ich direkt das erste Schulgebäude, welches wir in den letzten Jahren mit Spendengeldern fertig stellen konnten. Ein schönes Gefühl, ein solides, ordentliches und auch relativ großes Gebäude als Manifestation der gemeinsamen Arbeit zu sehen! Daneben ist direkt das zweite Schulgebäude als Rohbau zu sehen, worauf ich noch zu sprechen komme.Um die 100 Schüler empfingen uns mit Gesängen und geleiteten uns zum Versammlungsplatz, wo wir dem Lehrerkollegium die mitgebrachten Lehrbücher überreichten und ein Meeting abhielten, bei dem uns Schulleiter Obias Sibanda, der Chief der Region und einige Elternvertreter, Regionalvertreter etc. von den Entwicklungen und Plänen berichteten. Einige Schüler hielten Reden und führten kleine Stücke, Lieder und Gedichte vor, sodass wir am Ende einen guten Einblick bekamen und guter Dinge die Musikavanhu Secondary School wieder verlassen konnten.Die Zahl der Schüler ist bis heute auf 342 angestiegen. Das Kollegium besteht aus  8 Lehrern, einem neuen Schuldirektor und dem Schulleiter. Im Oktober konnten 58 Schülerinnen und Schüler aus der Gründungsklasse die Abschlussprüfung der Secondary School absolvieren, die sogenannten O´Levels (vergleichbar mit der Mittleren Reife). Die Prüfungsergebnisse liegen leider noch nicht vor, aber natürlich ist das ein sehr großer Moment für das gesamte Schulprojekt, auf den wir seit Jahren hinfiebern. Es erfüllt uns mit Stolz, dass es soweit kommen konnte und wir sind sehr dankbar für jeden, der bisher etwas gespendet hat und es zukünftig tun wird!Ich möchte euch bitten, uns weiterhin mit Spenden zu unterstützen!Die Schule ist in einem großen Umkreis die einzige weiterführende Schule und von großer Bedeutung für die Menschen. Sie bietet Perspektive und ist ein Hoffnungsträger in schweren Zeiten. Zimbabwe befindet sich noch immer durch Robert Mugabes verfehlte und irrsinnige Politik in einer totalen Sackgasse. Gerade die einfachen Menschen in den ländlichen Regionen haben unter der Inflation, Hygieneproblemen und den weltweiten Embargos zu leiden. Die Wasserversorgung ist sehr schwierig und auch Hunger ist zunehmend ein großes Problem. Die Schulgemeinschaft setzt sehr auf unsere finanzielle Unterstützung, da lediglich die Lehrergehälter staatlich getragen werden. Sämtliche Infrastrukturarbeiten, Baumaßnahmen, Möbel, Lehrmaterialien etc. werden auch weiterhin nur durch unsere Spenden ermöglicht.Wir stecken wirklich jeden Cent in die Schule, alle Reisen, Briefporto, Preise für wohltätige Verlosungen werden privatfinanziert und nicht vom Spendenkonto genommen. Wie ich erwähnte, steckt das zweite Schulgebäude immer noch im Rohbau. Gerade weil die Schule sich stetig entwickelt und die Schülerzahlen steigen, ist die Fertigstellung des zweiten Gebäudes mit 3 Klassenräumen von enormer Bedeutung. Selbst in der Trockenzeit wird der Rohbau kaum für den Unterricht genutzt, da die Sonneneinstrahlung zu stark ist. Daher gibt es zunehmend provisorische „Outdoor“ - Klassenräume mit Baumstämmen als Sitzgelegenheiten und Grasdächern. In der Regenzeit entfällt für viele Schüler oft der Unterricht, da die Räumlichkeiten dann nicht ausreichen.Ich freue mich, dass ihr euch die Zeit für diesen Brief genommen habt und hoffe,daß ich euch begeistern konnte, uns zu unterstützen. Euch allen wünsche ich alles Gute für 2012!Marius Kopec 

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