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Kanikuli e.V.

wird verwaltet von M. Eisner (Kommunikation)

Über uns

Der Verein Kanikuli wurde im Mai 2006 gegründet mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung in Belarus zu unterstützen. Die sieben Gründungsmitglieder haben alle mindestens ein Jahr lang einen Freiwilligendienst in sozialen Einrichtungen in der belarussischen Hauptstadt Minsk geleistet.
Kanikuli ist russisch und bedeutet Ferien - und Ferien sind auch das Hauptprojekt unseres Vereins! Wir organisieren Ferienaufenthalte für Kinder und Erwachsene mit Behinderung, die in einem der Minsker Heime leben. Auf diesen Ferienlagern, die in der Nähe von Minsk stattfinden, möchten wir den Teilnehmern die Möglichkeit geben, dem oft grauen Heimalltag für ein paar Tage zu entfliehen. Dabei arbeiten wir mit belarussischen Freiwilligen zusammen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die gesellschaftliche Integration und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Belarus. Dafür haben wir intensiven Kontakt zu der belarussischen NGO "Rasnye-Ravnye" (dt. Verschiedene-Gleiche), mit der wir bereits mehrere Projekte durchgeführt haben.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Aufruf zur Unterstützung aus Belarus

  R. Werchan  18. Februar 2017 um 14:00 Uhr

Hallo. Ich heiße Inessa. Ich brauche was. Wozu? Weil ich ein Mensch bin. Wenn ein Mensch nichts braucht ist er tot.

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Hallo. Ich heiße Dasha, der Mann neben mir ist Andrej. Auch Andrej und ich brauchen was. Weil wir Menschen sind.

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Wir haben Freunde, wahre Freaks. Auch die brauchen was.

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Was brauchen wir? Wir wollen, dass es nicht mehr so ist:

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(«Psychoneurologisches Heim Nr. 3 der Stadt Minsk für alte und behinderte Menschen», 2017)

Wir wollen, dass Menschen eine Zukunft haben. Unabhängig von ihrem Alter, ihren Besonderheiten und Möglichkeiten. Wir wollen das für uns selbst und für andere. Wir wollen das für alle. Warum? Weil es anders nicht geht.

Wir arbeiten schon seit 12 Jahren ehrenamtlich im größten psychoneurologischen Heim von Belarus. Dort leben 650 Menschen unter staatlicher Aufsicht. Das sind sehr viele. Alle staatlichen Einrichtungen totalitärer Länder ähneln sich. Trotz all unserer Bemühungen geht der Prozess der Veränderung in den Heimen sehr langsam voran und wir stoßen bei den Vertretern der Behörden in Belarus nicht immer auf Verständnis. Trotzdem arbeiten wir weiter.

Wir haben aus all unserer Erfahrung den Schluss gezogen, dass wir ein alternatives Wohnprojekt gründen sollten. Sei es für eine gewisse Zeit, 10, 20 oder 30 Tage im Jahr. Und dafür brauchen wir Sie. Sie alle.

Wie? Seit vielen Jahren organisieren wir Erholungsfreizeiten. Insgesamt 20 Tage im Jahr für 30 Menschen. Das ist wenig. Wir haben festgestellt, dass wir mehr Menschen mitnehmen könnten, wenn wir unser eigenes Haus für die Freizeiten haben. Wir haben so ein Haus gefunden und hergerichtet, alle zusammen. Insgesamt haben in der Bausaison 15 völlig verschiedene Menschen, Kinder, Katzen und Hunde an dem Haus gearbeitet.

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Unsere Erkenntnisse:
- ein solches Haus spart Gelder für den guten Zweck. Das heißt, wo wir vorher für die Durchführung der Freizeiten ca 4000 Euro an andere Einrichtungen bezahlt haben, können wir jetzt halb so viel ausgeben. Und doppelt so viele Menschen aus den Heimen mitnehmen.

- ein solches Haus, welches sich direkt in einem belarussischen Dorf, und nicht irgendwo entfernt hinter einem Zaun befindet, bedeutet echte Inklusion von Menschen mit Besonderheiten in die kleine belarussische Gesellschaft. Ein solches Haus bietet die Möglichkeit den Menschen Akzeptanz für andere nahe zu bringen, es bringt Menschen zusammen, gibt ihnen ein Gefühl der Sinnhaftigkeit.

- durch ein solches Haus wird etwas erhalten. Sowohl das Haus selbst als auch das Dorf, denn es sterben nicht nur Menschen, sondern auch Häuser und Dörfer, und so ein Projekt bedeutet neues Leben voll von sozialem Sinn, wenn auch vielleicht nicht wie gewohnt. Und so ein Haus bedeutet Arbeit für die Bewohner des Dorfes.

- ein solches Haus bietet die Möglichkeit, einen Haufen toller Dinge wie ökologische und soziale Verantwortung, recycling und alternative Bildung einzuführen und umzusetzen, ebenso die Möglichkeit der Nutzung als eine Notunterkunft für Opfer von Gewalt.

Wie geht es weiter

Wir möchten ein zweites Haus ausbauen. Wir haben es bereits gekauft, wofür einer unserer Freiwilligen neben seiner normalen Arbeit im Heim noch als Pizzabäcker in einem Restaurant gearbeitet hat. Wir wollen dieses Haus geeignet und zugänglich für Menschen mit körperlichen Einschränkungen machen. Wir haben bereits eine Gruppe von Freiwilligen und einen Teil der Baumaterialien zusammen, aber um das Haus in dieser Saison komplett fertigzustellen brauchen wir Hilfe. Wir freuen uns nicht nur über finanzielle Unterstützung. Ebenso brauchen wir freiwillige Bauarbeiter, Leute, die wissen wie man mit alten Holzhäusern arbeitet unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte.

Hochphase der Bauarbeiten werden Juni, Juli und August 2017 sein.

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