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Tierärzte ohne Grenzen e.V.

wird verwaltet von M. Stoephasius (Kommunikation)

Über uns

24 Millionen Menschen in Ostafrika leben von der Nutztierhaltung, weil Ackerbau in vielen Regionen nur eingeschränkt betrieben werden kann. Extrem heiße und trockene klimatische Bedingungen und karge Böden lassen den Anbau von Getreide oder Gemüse in größerem Maße nicht zu. Diese Lebensweise nennt man Pastoralismus (von lateinisch „pastor“ = Hirte). Wird die Viehhaltung mit Landwirtschaft kombiniert, spricht man von Agropastoralismus. Häufig wandern die Menschen mit ihren Tieren saisonal dorthin, wo es genügend Wasser und Nahrung für die Tiere gibt - sie leben nomadisch oder halbnomadisch. Pastoralismus ist für viele heiße und trockene Regionen Afrikas die nachhaltigste Lebensweise.

Unter dem Motto "Wenn Tiere Leben bedeuten“ engagiert sich Tierärzte ohne Grenzen e.V. für Pastoralisten. Dies ist notwendig, weil diese in vielen Regionen Ostafrikas vielfältigen Herausforderungen gegenüberstehen, die ihre Existenz unmittelbar bedrohen. Das sind zum einen Tierkrankheiten, die die Viehbestände, aber auch die Gesundheit der Menschen gefährden. Zoonosen wie Tuberkulose, Brucellose, Tollwut und Bandwürmer sind weit verbreitet. In Ländern, in denen die grundlegende Infrastruktur fehlt, um tiermedizinische Dienstleistungen zu gewährleisten, bedeutet das eine ernste Bedrohung von Gesundheit und Existenz. Dazu kommen die Folgen des Klimawandels, durch die das Wetter schon seit Jahren immer unberechenbarer und extremer wird. Dürreperioden treten häufiger und intensiver auf als früher. Ganze Herden verdursten während der großen Trockenheit. Tiere, die durch anhaltende Dürre geschwächt sind, werden anfälliger für Krankheiten. Die Menschen verlieren durch den Tod der Tiere ihre Lebensgrundlage und suchen Zuflucht in den Städten, wo sie meist nur schlimmere Armut und der Verlust ihrer sozialen Gefüge erwartet. Auch Kriege oder Bürgerkriege sowie teils bewaffnete Konflikte um Weideplätze und Wasserstellen können die traditionelle Lebensweise gefährden.

Pastoralisten in Ostafrika eine stabile Existenzgrundlage zu sichern und ihnen ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben im Einklang mit ihren Tieren und der Natur zu ermöglichen, ist das Ziel von Tierärzte ohne Grenzen.

Um dies zu erreichen, werden je nach den spezifischen Gegebenheiten im jeweiligen Projektgebiet verschiedene Maßnahmen durchgeführt. Dies können Aktivitäten zur Tiergesundheit wie Impfungen sein, Einkommen schaffende Maßnahmen wie etwa die Schaffung von Vermarktungsstrukturen für Tierprodukte, Schulungsmaßnahmen beispielsweise zum hygienischen Umgang mit Milch und Fleisch oder die Ausbildung von Tiergesundheitshelfern, die Entwicklung von Notfallplänen für Dürren und vieles mehr. Die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen umfasst folgende Bereiche:

• Tiergesundheit
• Ernährungssicherung
• Lebensmittelhygiene
• Agrarwirtschaft
• Dürreprävention
• Einkommenssicherung
• Friedensbildung
• Wirtschaftliche Stärkung von Frauen
• Nothilfe

Tierärzte ohne Grenzen e.V. ist zurzeit in den Ländern Somalia, Kenia und Äthiopien sowie im Sudan und Südsudan tätig und führt dort Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten durch.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Ich habe 8,38 € Spendengelder erhalten

  M. Stoephasius  02. Mai 2017 um 17:55 Uhr

Vor Projektbeginn stellte die Tollwut in diesem Gebiet ein massives Problem dar: Es kam regelmäßig zu Bissverletzungen durch tollwütige Hunde und Übertragung des Virus auf Menschen. Auch Wild- und Nutztiere in der Massai Mara sind von einer Tollwutinfektion bedroht, denn für alle Säugetiere ist der Krankheitsverlauf qualvoll und nahezu immer tödlich.Doch durch Impfungen und intensive Aufklärungsarbeit ist es Tierärzte ohne Grenzen gelungen, Ausbrüche bei Tier und Mensch deutlich zu reduzieren. Seit Projektstart wurden mehr als 58.000 Impfungen durchgeführt, denn zu einer wirksamen Tollwutbekämpfung gehört auch, dass der Impfschutz durch Auffrischungen aufrechterhalten wird. Der Impfschutz innerhalb der Hundepopulation liegt derzeit bei etwa 50%. Angestrebt sind aber 70%, um die Tollwut im Massai Mara Ökosystem nachhaltig einzudämmen und so auch Wildtiere zu schützen und Virusreservoire zu bekämpfen. 

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Kontakt

Marienstraße 19-20
10117
Berlin
Deutschland

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M. Stoephasius

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