Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.

wird verwaltet von K. Holme Nielsen

Über uns

Im Rollbergviertel in Berlin-Neukölln ist jeder dritte Bewohner arbeitslos. Jeder zweite hat eine Zuwanderergeschichte. 2003 wurde der Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14.e.V. gegründet. Die 23 Gründer sind überwiegend Bewohner des Rollbergs, die die Probleme ihres Kiezes von der Basis aus in die Hand nehmen wollten.

Der Verein zählt heute ca.200 Mitglieder und bündelt das ehrenamtliche Engagement von mehr als 200 Bürgern aus Berlin und dem Umland. Durch den Verein ist strukturiertes bürgerschaftliches Engagement im Rollbergviertel Realität geworden.

Hauptsächlich engagiert sich MORUS 14 nachhaltig für soziale und kulturelle Integration durch Bildung. Das Gemeinschaftshaus des Vereins bietet eine Plattform für den Austausch zwischen verschiedenen Generationen und Kulturen. Beispielsweise beim wöchentlich stattfindenden Mittagstisch oder zu den wiederkehrenden Festen.

Das Konzept des Vereins MORUS 14 und der unermüdliche Einsatz der Vereinsmitglieder und der zahlreichen Ehrenamtlichen tragen seit Jahren Früchte. Die enge Vernetzung von Bewohnern mit den lokalen Akteuren wie Polizei, sozialen Einrichtungen, arabischen und türkischen Kulturinstituten, katholischen und evangelischen Kirchen brachte den Durchbruch. Die Anzahl der Konflikte sinkt, Nachbarn haben sich besser kennen gelernt, ein „Wir“-Gefühl entsteht langsam.

Sie erreichen uns unter 030 / 68 08 61 10 oder info@morus14.de
www.morus14.de.

Letzte Projektneuigkeit

Was ist los bei MORUS 14?

  K. Holme Nielsen  09. April 2020 um 18:27 Uhr

https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/000/107/224737/limit_600x450_image.jpg

Liebe Unterstützer:innen,

wir hoffen, dass es Ihnen gut geht und dass Sie gesund durch diese verrückte Zeit kommen!

Wir möchten Ihnen gern einige Einblicke in unsere momentane Arbeit geben. Unser Büro in der Werbellinstraße 41, das normalerweise Treffpunkt der Schüler:innen und ihrer Mentor:innen ist, mussten wir ab dem 17. März schließen.

Wie arbeiten wir in dieser Zeit und was tun wir konkret, um unsere Kinder und Jugendlichen bestmöglich dabei zu unterstützen, von zu Hause aus weiter zu lernen und in Kontakt mit ihren Mentor:innen zu bleiben?

Zunächst haben wir alle unsere Schüler:innen bzw. deren Familien angerufen, um zu erfahren, wie es ihnen geht, ob sie wissen, wie sie Schulaufgaben erledigen sollen, und ob sie ausreichend dafür ausgestattet sind. Dabei wurde schnell klar, dass die Möglichkeiten in vielen Familien recht eingeschränkt sind, dass bei den Kindern zudem häufig Tagesstruktur fehlt und viele Eltern insgesamt schlecht informiert sind.

Daher informieren wir täglich über unseren WhatsApp-Broadcast, was es an neuen Entwicklungen gibt, wohin Familien sich z.B. bei Mietzahlungsschwierigkeiten wenden können, wo man gute Sport-Videoanleitungen findet oder wie sie den Tag mit ihren Kindern strukturieren können – in einfachem Deutsch und z.T. auch mit Sprachnachrichten auf Arabisch und Türkisch.

Auf unserem YouTube-Kanal finden Schüler:innen Playlists und Kanäle mit Tutorials zu vielen verschiedenen Schulfächern sowie Lernangebote für die Prüfungsvorbereitung BBR/MSA in Mathe, Deutsch und Englisch.

Anfangs dachten viele unsere Schüler:innen, dass sie jetzt lange Ferien haben, was wir ihnen aber glücklicherweise einigermaßen erfolgreich ausreden konnten :)

Unseren Mentor:innen haben wir Tipps mit auf den Weg gegeben, was sie tun können, auch wenn sie ihre Schützlinge nicht mehr persönlich treffen. So ist deren wichtigste Rolle im Moment die Unterstützung bei der Tagesstrukturierung und die Vermittlung von Informationen - sowie natürlich das Angebot, über digitale Kanäle wie Skype oder WhatsApp weiter bei den schulischen Aufgaben zu helfen. 

Tatsache ist jedenfalls, dass die Herausforderungen durch die Corona-Krise solche sogenannten Brennpunktviertel wie den Rollbergkiez besonders hart treffen: wirtschaftlich, weil es hier viele kleine Selbstständige gibt (viele Väter arbeiten in Imbissen oder fahren Taxi). Bildungspolitisch, da bestehende schulische Probleme noch verschärft werden. Und nicht zuletzt auch gesundheitlich, da nicht wenige Familien von den Informationsangeboten kaum erreicht werden und daher viele falsche Informationen kursieren.

Bleiben Sie uns bitte in diesen herausfordernden Zeiten verbunden, wir freuen uns sehr, Sie an unserer Seite zu wissen!


weiterlesen

Kontakt

Morusstr. 14 (Büro: Werbellinstr. 41)
12053
Berlin
Deutschland

K. Holme Nielsen

Nachricht schreiben
Kontaktiere uns über unsere Webseite