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MORUS 14 e.V.

managed by Veronica Kölling

About us

The sponsor association Morus 14 e. V., a registered association, was established on September 11th, 2003. Amongst others, we are a member of the Deutscher Paritätische Wohlfahrtsverband (German Parity Welfare Association).

The association’s objective is to bring the residents of the Rollberg quarter together through projects and events. There are many different reasons (age structure of the people, unemployment, level of education) why many Rollberg residents are not a part of the working environment. By regularly scheduling events, MORUS gives the social life of the district its rhythm. The association is dedicated to improving the general level of education of the children living here.

The Förderverein is a grass-roots organization that meets a real demand in the district. Excellent contacts exist between the different projects in the area and to the stakeholders in the neighborhood. Many events take place in cooperation with the police, youth institutions, schools, churches, associations, etc.

Latest project news

Wir haben 4.826,97 € Spendengelder erhalten

  Veronica Kölling  29 November 2023 at 04:09 PM

Liebe betterplace-Community,  Unser Projekt „Shalom Rollberg“ erfährt zur Zeit mehr Aufmerksamkeit als je zuvor. Täglich erreichen uns mehrere Anfragen von Journalist:innen, aber auch wir sind verunsichert. Immer wieder erleben wir, wie Menschen und soziale Einrichtungen für jede Art von öffentlicher Meinungsäußerung angefeindet werden, auch wenn es allgemeine Aussagen gegen jede Art von Gewalt oder der Wunsch nach Waffenruhe ist. Wir stehen weiterhin fest hinter der Message, die wir mit Shalom Rollberg bereits seit 10 Jahren verbreiten: Wir sehen in erster Linie Menschen vor uns, keine Nationalität, Religion, geschlechtliche oder sexuelle Identität. Wir arbeiten pädagogisch, nicht politisch. Wir haben zurzeit alle Hände voll zu tun, leisten sowohl bei den Familien im Kiez als auch bei unseren Ehrenamtlichen viel Seelsorge. Wir freuen uns und sind erleichtert, dass die persönlichen Beziehungen und teilweise bereits seit vielen Jahren andauernden Freundschaften, die wir mit Shalom Rollberg angestiftet haben, auch in dieser Krisenzeit halten und ein Sicherheitsnetz bieten, bei dem andere Personen zuallererst als sie selbst und nicht als Angehörige eines abstrakten Feindbildes wahrgenommen werden. Ein paar unserer Ehrenamtlichen und Eltern unserer Mentees haben sich – aufgrund von Überforderung und mit Bitte um Verständnis – vorläufig zurückgezogen, aber unsere Kurse und Mentoring-Treffen finden weiterhin wie gewohnt statt und wir bleiben miteinander im Gespräch und versuchen uns bestmöglich gegenseitig zu unterstützen. Gleichzeitig melden sich viele alte Bekannte, aber auch neue Gesichter bei uns und wollen sich „gerade jetzt!“ engagieren. Wir entwickeln zurzeit viele neue Ideen und sehen das Projekt über sich selbst hinauswachsen – wenn es soweit ist, werden wir euch natürlich auch darüber informieren. Vom Mentee zur MentorinEine der Personen, die sich mit einem enthusiastischen „gerade jetzt!“ bei uns meldeten, ist Douaa. Sie war früher selbst Mentee in unserem Projekt „Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“, hat seitdem BWL studiert und gründet gerade ihr eigenes, nachhaltiges Modelabel mit der Mission durch Mode Brücken zwischen Kulturen zu schaffen und den Zusammenhalt zu stärken. Ihre Familie kommt ursprünglich aus dem Süden Libanons. Der Krieg in Gaza hat auch sie überfordert, aber ihr Wunsch, irgendetwas tun zu können, war gleichzeitig groß. Als Douaa überlegte, wie sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verständigung beitragen könnte, fiel ihr MORUS 14 ein und sie bat uns, sie mit einer Israelin in Kontakt zu bringen. Gemeinsam entwickeln die beiden gerade einen Modekurs, bei dem sich die Jugendlichen im Viertel kreativ ausleben können, aber eben auch – wie bei allen Angeboten von Shalom Rollberg – erleben, dass jüdische und muslimische Menschen zusammenarbeiten und Spaß haben können, dass an erster Stelle der Mensch steht, nicht seine Religion oder Herkunft. 
„Wo hast du das gehört? … Dann lass uns doch mal googlen, was wir sonst noch dazu finden.“ Viele unserer Kinder und Jugendlichen sind stark verunsichert und von der Bilderflut in den Medien überwältigt. Gleichzeitig erleben sie viel Stigmatisierung. Anstatt ihnen vorzusagen, was stimmt, was man zu sagen und wie man sich in der jetzigen Situation zu verhalten hat, ermutigen wir unsere Mentees, die Aussagen anderer Menschen kritisch zu hinterfragen und sich ihre eigene Meinung zu bilden. Beispielsweise überprüfen unsere Mentor:innen mit ihnen Social Media Posts auf ihre Glaubwürdigkeit und finden zuverlässigere Nachrichtenquellen. Sie nehmen es auch zum Anlass, ihnen zu zeigen, wie man Suchmaschinen effektiv nutzt, welche Möglichkeiten, aber auch Gefahren die digitale Welt bietet.  Ich hoffe, euch im nächsten Newsletter wieder ein paar heiterere Geschichten aus unserem Arbeitsalltag erzählen zu können. Bis dahin: bleibt gesund und passt auf euch auf! Für ein friedliches Zusammenleben im Kiez – „gerade jetzt!“

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Werbellinstr. 41
12053
Berlin
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Veronica Kölling

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