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Deutschlands größte Spendenplattform

Epic Education gGmbH

wird verwaltet von Dominik Rehermann

Über uns

Epic Education ist eine gemeinnützige GmbH, die mit storybasierten Lernkonzepten die politische Bildung und die Medienbildung von Kindern und Jugendlichen unterstützen möchte. Wir glauben, dass Geschichten im Gedächtnis bleiben und daher ein großes Potenzial im pädagogischen Bereich haben. Geschichten zum Mitmachen sind in Form von sogenannten Bildungsabenteuern das Herzstück unserer Idee. Dabei finden auch spielerische Elemente wie zum Beispiel das Lösen von Rätseln oder Würfeln Eingang in das Konzept. Insgesamt kann man sich unsere Bildungsabenteuer als eine Mischung aus Improvisationstheater und Brettspiel vorstellen. Mit diesem Konzept sowie mit Workshops, Aus- und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonal und viel kreativem Engagement wollen wir Storytelling in der Bildung für alle unabhängig von der Größe des Geldbeutels zugänglich machen. Wir freuen uns daher über eure Unterstützung.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 395,50 € Spendengelder erhalten

  Dominik Rehermann  25. August 2022 um 09:13 Uhr

Raus aus dem Ideenlabor, rein in die Schulen und Jugendzentren! 2022 sind wir durchgestartet und haben mit unseren Projekten bis jetzt schon mehr als 400 Kinder und Jugendliche erreicht. Auch für den Rest des Jahres haben wir uns noch so einiges vorgenommen. Was genau? Das lest ihr hier! 
Was bisher geschah 
In der ersten Jahreshälfte haben wir mit den „Fake Hunters“, „Gestrandet“ und „Der Prozess“ zahlreiche Projekte erstmals durchgeführt. Darüber hinaus haben wir unsere ersten (und sicher nicht letzten) Livestreams auf Twitch organisiert, in denen wir mit wechselnden Gästen Pen&Paper-Rollenspiele mit Bildungshintergrund spielen. Möglich gemacht hat das unser Teamzuwachs Katharina, die uns als Social Media Managerin und in der Projektplanung unterstützt. 
Nicht nur im Internet haben wir uns mit Rollenspielen beschäftigt: Wie im Jahresausblick angekündigt, haben wir eine wöchentliche Pen&Paper-Runde im Kindertreff Kostheim etabliert. Sechs- bis Zwölfjährige sind hier gemeinsam in die Welt des Kinderrollenspiels „So nicht, Schurke!“ eingetaucht. In den von uns geschriebenen Abenteuern haben sie als Drachendetektive nicht nur Prinzessinnen in Not geholfen und entlaufene Fantasietiere eingesammelt, sondern auch gelernt, dass man gemeinsam stärker ist als alleine. 

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Ein weitere Neuentwicklung aus den vergangenen Monaten ist unser Bildungsabenteuer „Der Prozess“: In diesem Edu-LARP hat die Natur die Nase voll davon, dass die Menschheit sie immer weiter zerstört und den Klimawandel vorantreibt. Sie zieht vor das Weltengericht – und in der Verhandlung des Jahrtausends muss die Menschheit sich ihrer Anklage stellen. Dabei übernehmen alle Teilnehmenden eine vorgefertigte Rolle, entweder auf Seiten der Menschheit oder der Natur. In diesen Rollen agieren die Teilnehmenden als Anklage, Verteidigung und Jury und können als Zeug*innen aussagen. Das Gericht sorgt für Ordnung und entscheidet am Ende über das Strafmaß. Egal ob Großindustrieller, Veganer, Labormaus, Biene oder Sojapflanze – bis zu 60 Rollen sorgen für eine riesige Perspektivenvielfalt und machen das Edu-LARP auch für große Gruppen spielbar. „Der Prozess“ ist zudem unser erstes Projekt, das auch auf Englisch verfügbar ist und sich so auch zum Beispiel für internationale Jugendbegegnungen eignet. 

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Bei einem anderen Projekt haben Jugendliche nicht nur Rollen übernommen, sondern auch die Geschichte selbst entwickelt: Unter unserer Leitung haben Schüler*innen der Klasse 9 an der IGS Kastellstraße seit Februar das Drama Game „Netzgeflüster“ entwickelt und vor kurzem zum ersten Mal eine Gruppe Mitschüler*innen beim Spiel angeleitet. In diesem Drama Game sind die Teilnehmenden in zwei Gruppen eingeteilt: Die einen spielen menschliche Nutzer, die über verschiedene Themen diskutieren, und die anderen KIs, welche die Diskussion heimlich beeinflussen. Im Spiel und der anschließenden Reflexion lernen die Teilnehmenden, welchen Einfluss Algorithmen auf die Informationen haben, die wir im Internet erhalten. Die Schüler*innen aus diesem Projekt werden dieses Drama Game ab Beginn des nächsten Schuljahres mit mehreren Klassen an verschiedenen Schulen in Wiesbaden spielen und so ihre Altersgenossen bei der Medienbildung unterstützen. Für alle Interessierten stellen wir den Leitfaden in Kürze kostenlos auf unserer Website zur Verfügung. 

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Was noch kommt 
Wir sind stolz auf die Projekte, die wir in der ersten Jahreshälfte schon durchführen konnten. Doch die kreativen Mühlen stehen bei Epic Education niemals still: Für den Rest des Jahres haben wir noch einige neue Ideen. 
Wir erweitern unser Angebot für die ganz Kleinen und gehen mit einem Erzählspiel in die Kindertagesstätten. Dort erzählen wir den Kindern eine Geschichte und geben ihnen an bestimmten Punkten die Möglichkeit, selbst mitzugestalten und die Geschichte zu verändern. Damit das ganze nicht nur Epic, sondern auch Educational ist, vermitteln wir dabei immer eine altersgerechte Botschaft. Eine Pilot-Geschichte über Pfff, den kleinen Drachen, der kein Feuer spucken kann, haben wir bereits erfolgreich gespielt. 
Ein ähnliches Projekt wird es im Rahmen unserer Rollenspiel-AG auch für ältere Kinder und Jugendliche geben. Hierbei bieten wir Schulen ein Nachmittagsangebot an, in dem Schüler*innen sich als Gruppe gemeinsam den Abenteuern eines Pen&Paper-Rollenspiels stellen. Zunächst entwickeln sie zusammen mit der Spielleitung die Welt, in der die Ereignisse der Geschichte stattfinden, und erschaffen dann ihre eigenen Charaktere, mit denen sie ihre Abenteuer erleben. Dabei werden Kompetenzen wie Teamwork, Selbstwirksamkeit und Kreativität gefördert. Zudem bietet das Spiel die Möglichkeit, über verschiedene Erzähltechniken und Geschichtsstrukturen zu sprechen und Themen zum Beispiel aus dem Bereich Moral und Ethik aufzugreifen. Die AG kann entweder von uns durchgeführt werden oder von interessierten Lehrer*innen, die wir beraten, schulen und im Abo mit Spielmaterial versorgen. 
Darüber hinaus planen wir ein neues Bildungsabenteuer zum Thema Überwachung. Darin spielen die Teilnehmenden eine Überwachungssoftware, die immer tiefer in die Privatsphäre der Menschen vordringt. Aufbauend auf den Erfahrungen aus diesem Spiel sprechen wir in einem anschließenden Workshop über moralische, ethische und gesellschaftliche Perspektiven von Überwachung. 

Zudem ist ein Drama Game mit dem Titel „Ich bin der Hass“ in Arbeit. Darin erleben die Teilnehmer*innen in einem kurzen Spiel, wie aus einer normalen Chatgruppe eine toxische Umgebung werden kann, in der der Hass immer weiter eskaliert. Dies bietet Startpunkt für ein Gespräch über die Themen Hate Speech und Cybermobbing sowie den richtigen Umgang damit, wenn man es im Internet antrifft. 

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir schon unserem ersten Jahr der Bildungslandschaft mit unseren Geschichten neue Kapitel hinzufügen konnten. Das wäre ohne euch nicht möglich gewesen – deshalb an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Menschen, die uns bisher auf unserem Weg unterstützt haben. Nur durch euch konnten wir in den vergangenen Monaten unsere Projekte durchführen und neue planen. Danke, dass ihr an uns und unsere Idee glaubt – wir freuen uns schon auf die nächsten Kapitel! 

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55118
Mainz
Deutschland

Dominik Rehermann

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