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BAfF e.V.

wird verwaltet von D. Krebs

Über uns

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V. (BAfF) ist der Dachverband der Behandlungszentren für Opfer von Menschenrechtsverletzungen und politischer Verfolgung. Wir helfen Menschen, die unvorstellbares Leid erlebt haben. Zu uns kommen Folterüberlebende, Kriegsopfer und Kindersoldaten. Viele sind schwer traumatisiert und leiden unter ihren schrecklichen Erlebnissen. Sie brauchen Unterstützung, Schutz – und eben auch Zugang zu medizinischen und psychologischen Behandlungen.

Die BAfF arbeitet gemeinnützig und ist auf Spenden angewiesen. Unterstützen Sie uns, damit wir Geflüchteten helfen können.

Wir fördern die Wahrnehmung der Folgen von Flucht, organisierter Gewalt und unfreiwilligen Exils in der Öffentlichkeit und in den entsprechenden Fachkreisen. Wir arbeiten zusammen mit Wohlfahrtsverbänden, Ärzte- und Psychotherapeutenkammern, sowie Entscheidungsträgern im Gesundheits- und Sozialwesen für eine Verbesserung der Lebenssituation von in Deutschland lebenden Flüchtlingen. Wir stärken damit den Schutz und die Achtung für die Opfer von organisierter Gewalt und unterstützen die Wahrung der Menschenrechte.

Derzeit sind in der BAfF 42 Psychosoziale Zentren vernetzt, die sich für die medizinische, psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung und Rehabilitation von Opfern von Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen einsetzen. Die BAfF vertritt gegenüber der Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern die gemeinsamen Anliegen der Behandlungszentren auf lokaler, regionaler, bundesweiter und internationaler Ebene. Mit dieser Lobbyarbeit wirken wir auch auf eine rechtliche Verbesserung der Lebensbedingungen von Geflüchteten ein und verdeutlichen den steigenden Behandlungsbedarf in Psychosozialen Zentren. Darüber hinaus entwickeln und dokumentieren wir ethische und professionelle Standards für eine angemessen Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen.

Durch die Projekte und Aktivitäten der BAfF bündeln wir die Kräfte der deutschen Behandlungszentren für traumatisierte Folteropfer. Wir fördern den fachlichen Austausch von Erfahrung und Wissen unter den Zentren, vertreten gemeinsame Anliegen im Sinne einer Verbesserung der Lebenssituation der Überlebenden politisch motivierter Gewalt und entwickelt Qualitätsstandards für eine angemessene Behandlung traumatisierter Flüchtlinge.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 4.039,20 € Spendengelder erhalten

  D. Krebs  19. August 2020 um 17:24 Uhr
Psychosoziale Unterstützung für Geflüchtete in Zeiten von Corona „Die Pandemie trifft uns alle, doch nicht alle gleich. Für traumatisierte Geflüchtete verstärken sich in diesen Zeiten Stress, Ängste und Ungewissheiten. Gerade die strengen Auflagen und eine zunehmende gesellschaftliche Stigmatisierung bei Coronafällen in Wohnheimen sowie Quarantäne-Maßnahmen führen zu einer erheblichen psychischen Belastung“, kritisiert Elise Bittenbinder, Vorsitzende der BAfF e.V. Wir sehen aus der Praxis der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (PSZ), dass die gesundheitliche und psychotherapeutische Versorgung von schutzsuchenden Menschen weiter eingeschränkt wird. Die Bewegungsfreiheit der oftmals in Massenunterkünften lebenden Menschen wird durch „kollektive Quarantäne“ von ganzen Einrichtungen maximal reduziert, die ohnehin geringe Privatsphäre dadurch noch stärker eingeschränkt. Hygiene- und Abstandsregeln können durch die Massenunterbringung nicht gewährleistet werden. „Stay home stay safe“, das sich als Motto in der Corona-Krise herausgebildet hat, erlangt hierdurch einen bitteren Beigeschmack. „Viele Klient*innen sind nach wie vor durch die Situation sehr eingeschüchtert und verängstigt. In vielen Unterkünften kursierte das Gerücht, dass Geflüchtete bestraft werden, wenn sie die Unterkunft verlassen. Viele sind daher gar nicht mehr auf die Straße gegangen, nicht aus Angst vor dem Virus, sondern aus Angst vor Bestrafung und negativen Folgen für ihr Asylverfahren“, berichtet Elise Bittenbinder über die Erfahrungen von Klient*innen aus den PSZ. „Gerade für traumatisierte Menschen kann dieser zusätzliche Rückzug, der Verlust von Kontakt- und Bezugspersonen sowie auch der fehlende Zugang zu Psychotherapie und Beratung destabilisierend wirken.“ Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns und die Psychosozialen Zentren dabei, dass die psychotherapeutische Versorgung und psychosoziale Beratung auch in schwierigen Zeiten für geflüchtete Menschen sichergestellt wird. Die Maßnahmen rund um die Corona-Pandemie dürfen nicht dazu führen, dass die Barrieren in die Gesundheitsversorgung für Geflüchtete unüberwindbar werden. Die gesundheitliche Versorgung ist unabhängig vom Aufenthaltsstatus und einschließlich der erforderlichen Sprachmittlung unbürokratisch sicherzustellen.
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Kontakt

Paulsenstrasse 55-56
12163
Berlin
Deutschland

E. Bittenbinder

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