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BAfF e.V.

managed by D. Krebs

About us

The German Association of Psychosocial Centres for Refugees and Victims of Torture (BAfF) is an umbrella organisation of centres, facilities and projects who have made their goal to strengthen the social, psychological and medical care of refugees and survivors of organised violence.
We aim to promote and stand for the protection of human rights, in particular, the right to life, physical inviolability and the health and well-being of these persons.
The main activities include promotion of networking and cooperation between psychosocial and / or treatment centres on a national and international level, provision of expertise ( for symposia and policy-makers etc.), promotion of close collaboration between charities, medical association and the association of psychotherapists, decision-makers in health and social welfare and politicians.

We are dependent on donations and look forward to any support. Feel free to contact us!

Latest project news

Rückblick auf das Jahr 2019 – Die BAfF sagt Danke!

  D. Krebs  21 January 2020 at 03:05 PM

Liebe Freund*innen, liebe Unterstützer*innen der BAfF,

unsere Arbeit war im vergangenen Jahr wieder stark beeinflusst durch Wahlen. Bei der Europawahl und den Landtagswahlen Brandenburg, Sachsen und Thüringen hat sich gezeigt, dass es weiterhin eine Verschiebung des gesellschaftlichen Diskurses nach rechts gibt. Und auch die Gesetzgebung hat unsere Arbeit weiter verändert: Das „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ hat nun die bereits häufig in der Praxis angewendete Regel festgeschrieben, dass Stellungnahmen von Psychotherapeut*innen nicht mehr als Nachweis für ein gesundheitliches Abschiebehindernis hinzugezogen werden dürfen. Ein drastischer Einschnitt in ein komplettes Arbeitsfeld und die Tätigkeiten unserer sehr gut ausgebildeten und gerade für die Arbeit mit traumatisierten Menschen geschulten Kolleg*innen. 

Und auch die Entwicklung der Lebenssituation von geflüchteten Menschen war ein Schwerpunkt unserer Arbeit im Jahr 2019. Gerade für Menschen, die in sogenannten Ankerzentren oder Transitzentren untergebracht sind, wird es immer schwieriger, soziale Unterstützung und psychotherapeutische Hilfe zu erhalten – zusätzlich zu großen Missständen in den Bereichen Bildung, Ernährung und Gesundheitsversorgung. Mit großen Bedenken haben wir auch im vergangenen Jahr zwei solcher Ankerzentren besucht und uns ein Bild von der Lage vor Ort gemacht. Viele Geflüchtete haben uns dort von ihrem Alltag und ihrem Leben erzählt, viele sind schwer traumatisiert und von der Abschottung und Ausgrenzung, der mangelnden Selbstbestimmung und der kaum vorhandenen Gesundheitsversorgung weiter destabilisiert. Gerade in diesem Bereich haben wir auch mit unseren Partner*innen versucht, auf Politiker*innen einzuwirken und eine Verbesserung der Lage der Geflüchteten zu erreichen. Doch die Schritte sind klein und die Kommunikation oftmals zäh.

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Oftmals sind Geflüchtete monate- oder sogar jahrelang in solchen Containern untergebracht. © BAfF e.V.

Trotz dieser Aussichten blicken wir positiv gestimmt zurück auf das Jahr 2019. Das Netzwerk der Psychosozialen Zentren innerhalb der BAfF ist weitergewachsen – mittlerweile vernetzen wir bundesweit 42 Psychosoziale Zentren. Wir merken, wie wichtig und gut der Zusammenhalt in unseren Netzwerken ist und wie gerne wir zusammenarbeiten, um uns für die Rechte und die Gesundheit von Geflüchteten einzusetzen.

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Bei unserem Sommerfest waren viele befreundete Organisationen und zahlreiche Klient*innen und haben mit uns gefeiert. © BAfF e.V.

Wir sind auch motiviert von den positiven Rückmeldungen der vielen Klient*innen aus den Psychosozialen Zentren und wissen, wie wichtig diese Unterstützung auch für sie ist. So berichtete ein Klient, nachdem er mehrere Monate in einem PSZ soziale Beratung und Psychotherapie erhalten hat:

„Mein Therapeut hat mir sehr geholfen. Manchmal fühlte ich mich gar nicht mehr so recht im Leben, da wusste ich nicht, wohin mit mir, was ich tun soll. Aber vor allem auch, was ich tun kann. Da waren so viele Neins, so viel Ablehnung, so viel Zurückweisung. Da wollte ich irgendwann nicht weiter… Aber nach den Gesprächen im PSZ habe ich gemerkt, da sind viele Personen, die ganze Organisation, die mich unterstützen. Sie haben mir geholfen, mit den Unterlagen, diesen ganzen Briefen, klar zu kommen, mein Leben besser zu strukturieren und auch meine Gedanken wieder positiver zu bekommen. Man merkt wirklich, dass man hier sehr willkommen ist.“

Solche Aussagen stärken uns und unsere Arbeit. Um diese Arbeit weiterzuführen sind wir auf Spender*innen wie Sie angewiesen und wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung.

Herzliche Grüße,

Daniela Krebs
BAfF e.V.



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