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Karuna Deutschland e.V.

wird verwaltet von S. Traud-Dubois (Kommunikation)

Über uns

Karuna Deutschland unterstützt benachteiligte Menschen in Indien und Nepal. Ein Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Dalits, den früher als "Unberührbare" stigmatisierten Kasten, die auch heute noch sozial und wirtschaftlich benachteiligt sind. Die Frauen dieser Bevölkerungsgruppe trifft die Diskriminierung besonders hart. Die Mehrheit von ihnen ist ungebildet und immer noch werden über 60% der Dalit Frauen als Teenager verheiratet. Sie müssen meist arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen und sind oft häuslicher Gewalt ausgesetzt. Daher unterstützen wir Projekte zur Stärkung und Bildung dieser Frauen, zum Beispiel in Nagpur.
In Nord-Indien, Bihar, unterstützen wir eine Schule für Dalit-Kinder, die sonst nicht zur Schule gehen würden. In Pune fördern wir Zukunftsperspektiven für Kinder von Prostituierten, damit sie Ausbeutung und Sklaverei entkommen. Kinder der Pardhi-Stammesbevölkerung können in einem Hostel wohnen und zur Schule gehen, finanziert von Karuna Deutschland und dem BMZ.
In Nepal unterstützen wir ein Projekt zur Geburtshilfe und Gesundheit von Mutter und Kind sowie ein Projekt zum Wiederaufbau der Gesundheitsdienste nach dem Erdbeben.
Unsere Projekte umfassen Gesundheit, Förderung von Frauen, Bildung und Selbstbestimmung. Wir arbeiten mit erfahrenen lokalen Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) zusammen, die die eigentliche Projektarbeit vor Ort machen.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Aktuelles vom Prabodhini Frauen-Stärkungs-Projekt in Nagpur

  R. Kosche  18. April 2018 um 18:44 Uhr

1. Oktober bis 31. März 2018

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12 Selbstverteidigungs-Trainings mit  insgesamt 255 Teilnehmerinnen haben stattgefunden -  mit offenbar sehr gutem Erfolg: Einige Mädchen und mehrere Schulen finden das Angebot so wirkungsvoll, dass sie Prabodhini bitten, das Programm zu wiederholen und auszubauen. 

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Die Trainings dauerten 25 Stunden und umfassten mentale, physische und verbal Verteidigungstechniken. Außerdem wurde über die Problemfelder häusliche Gewalt, Geschlechterdiskriminierung und sexuelle Übergriffe diskutiert. Dieser geschützte Raum, sich über die alltäglichen Erfahrungen von Gewalt austauschen zu können, verbindet und hilft.


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Probleme gab es natürlich auch:
- Einige Schulen wollten keine Trainings ohne Zertifikat erlauben.
- In Amravati mangelte es an einer Schule an einem genügend geschützten Veranstaltungsort. Jungs schlichen sich ein, lauschten den Diskussionen und beobachteten die Übungen. Das verunsicherte die Teilnehmerinnen.  
- In Aroli versuchte eine Schule Einfluss zu nehmen auf die Übungsinhalte und Diskussionsthemen. Man wollte nicht, dass die Mädchen über ihre zahlreichen Erfahrungen mit allgemeiner und sexueller Gewalt im häuslichen Umfeld und darüber hinaus sprechen. Die Lehrer störten während des Trainings.

Prabodhini wird zukünftig zur Voraussetzung machen, dass die Organisatoren einen sicheren Ort zur Verfügung stellen. Ebenso werden die Trainerinnen mit den Schulen sprechen, um im Vorfeld jegliche Störung und Versuche der Einflußnahme auf die Inhalte der Schulungen zu unterbinden.

Außerdem werden aktuell Trainerinnen von Wenlido-Ausbildern fortgebildet und zertifiziert. Sie lernen den Umgang mit traumatisierten Frauen, vertiefen ihre Kenntnisse über die partriarchalischen Strukturen der indischen Gesellschaft, lernen Techniken der gewaltfreien Kommunikation und wie mit Cyber-Gewalt umzugehen ist.

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Und hier ein Brief vom Aryaloka Institute Nagpur: “Das Training hat die 23 Mädchen, die teilnehmen konnten, sehr beeindruckt. Wir halten die Wirkung für ausgezeichnet, der Zuwachs an Selbstbewußtsein für die Mädchen ist deutlich und so wichtig für ihre Chancen auf ein Leben in Sicherheit! Unsere Studierenden brauchen solche Trainings, bitte kommt auch im nächsten Jahr an unsere Schule! “ 

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Dass Gewalt gegen Mädchen und Frauen nach wie vor zur indischen Realtität gehört, zeigen leider wieder einmal die aktuellen Nachrichten

https://derstandard.at/2000078131780/Erneut-kleines-Maedchen-in-Indien-Opfer-von-Vergewaltigung

Und hier ein umfangreicherer Beitrag vom Anfang des Jahres

http://www.deutschlandfunk.de/sexuelle-gewalt-in-indien-die-tat-nach-der-tat.886.de.html?dram:article_id=407135





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