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Deutschlands größte Spendenplattform

Periodensystem e.V.

wird verwaltet von Maxi

Über uns

Wir sind ein von Ehrenamtlichen gegründeter und geführter Verein. Jede:r Einzelne von uns verfolgt die Mission, mehr Gleichberechtigung zu schaffen, sowie niederschwellige Hilfe und Aufklärung zur Periodenarmut und Menstruation zu leisten. Unsere Mitglieder sammeln bereits seit dem Jahr 2016 Spenden, um Bedürftige mit Perioden- und Hygieneprodukten zu versorgen. Darüber hinaus arbeiten wir mit Künstler:innen, Gynäkolog:innen, Schulen und Unternehmen zusammen, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Das Thema Menstruation und Periodenarmut braucht mehr soziales Bewusstsein und Aufmerksamkeit.

Letzte Projektneuigkeit

Jahresbericht 2025 - Wir sagen Danke!

  Maxi   12. Januar 2026 um 10:57 Uhr

Und schon wieder ist ein Jahr an uns vorbeigezogen. Rückblickend fühlte sich 2025 für uns nicht wie ein Jahr an, in dem besonders viele neue Projekte entstanden sind, und doch war es ein Jahr, in dem unsere Arbeit mehr denn je gebraucht wurde. Die Zahl der Spendenanfragen ist nicht gesunken, sondern stetig weiter gestiegen. Auch wenn wir weniger Events und formale Kooperationen umgesetzt haben als in anderen Jahren, erreichen uns immer mehr Anfragen von Schulen, sozialen Einrichtungen und Organisationen, die dringend auf Menstruationsartikel angewiesen sind.
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Diese Entwicklung macht deutlich: Die Lage rund um Periodenarmut und Menstruationsgerechtigkeit in Deutschland hat sich auch 2025 nicht spürbar entspannt. Im Gegenteil – sie bleibt angespannt. Besonders Menschen in prekären Lebenslagen, junge Menschen, Geflüchtete sowie Personen ohne sicheren Zugang zu sanitären Einrichtungen sind weiterhin stark betroffen. Diese Realität zeigt sich für uns ganz konkret in der täglichen Arbeit und den steigenden Unterstützungsanfragen.

Gleichzeitig gibt es vorsichtig positive Signale. Es ist ermutigend zu sehen, dass Menstruationsgerechtigkeit zunehmend auch an Hochschulen thematisiert wird. So wurden 2025 an der Universität zu Köln im Rahmen eines Pilotprojekts kostenlose Menstruationsprodukte in Toiletten installiert. Auch andere Hochschulen wie die Universität Bonn haben ihre Angebote nach Pilotphasen weitergeführt oder ausgeweitet. Diese Schritte sind wichtig, auch wenn sie bislang punktuell bleiben und noch keine flächendeckende Lösung darstellen.

Spenden, Versorgung & finanzielle Einordnung
Im Jahr 2025 haben wir insgesamt rund 12.500 Euro direkt für Spenden, Projektarbeit und die Versorgung von Einrichtungen ausgegeben. Im Vergleich dazu lagen unsere Ausgaben im Vorjahr bei etwa 8.600 Euro. Diese Steigerung spiegelt den wachsenden Bedarf deutlich wider.Unsere Einnahmen beliefen sich 2025 auf rund 8.000 Euro, die wir über unser Vereinskonto und die Plattform Betterplace erhalten haben. Viele unserer Spender*innen unterstützen uns regelmäßig – dieses Vertrauen, diese Verlässlichkeit und diese Solidarität tragen unsere Arbeit maßgeblich. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich Danke sagen: Ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich.Ein besonderes Highlight war die Einladung zur Spendenvergabe des Tagesspiegel-Spendenvereins „Menschen helfen!“ im April 2025 in Berlin. Die persönliche Übergabe im Verlagshaus des Tagesspiegels und die Anerkennung unserer Arbeit waren für uns ein sehr wichtiger Moment der Wertschätzung und Motivation.

Aufklärungsarbeit & Öffentlichkeitsarbeit

Instagram
Instagram blieb auch 2025 einer unserer wichtigsten Kommunikationskanäle. Wir konnten die Marke von 4.000 Follower*innen knacken und standen zum Jahresende bei 4.029 Follower*innen. Obwohl wir weniger Beiträge als in den Vorjahren veröffentlicht haben – vor allem aus Kapazitätsgründen – erzielten unsere Inhalte weiterhin Reichweite.Besonders erfolgreich waren Reels, Aktionen und klare politische Statements. Hervorzuheben ist unsere Aktion zum Weltmenstruationstag „Periode sichtbar machen“, bei der wir nicht nur hohe Reichweiten erzielen, sondern auch einen eigenen Hashtag etablieren konnten.Gleichzeitig haben wir reflektiert, wo wir uns weiterentwickeln möchten: stärkere und erklärendere Captions, mehr Einordnung bei kontroversen Themen sowie bessere interne Abstimmungen, um die Content-Erstellung zu erleichtern. Für 2026 planen wir unter anderem mehr Kollaborationen mit anderen Accounts, Influencer*innen-Kooperationen, Plakataktionen zur Verbindung von Offline- und Online-Arbeit, mehr Reels sowie verstärkte News- und Aufklärungsformate mit Inspiration aus TikTok.
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Medien & PR
Auch medial war 2025 ein wichtiges Jahr für Periodensystem e.V.:

Für einen Artikel im VETO Magazin begleitete Luna eine Redakteurin zur Bahnhofsmission und zu weiteren Orten der Spendenvergabe. Der Artikel erscheint 2026. Für eine Arte:RE- und Bayerischer-Rundfunk-Dokumentation drehte Maxi zwei Tage lang in Berlin – unter anderem an öffentlichen Toiletten, am Duschmobil am Leopoldplatz sowie bei Wildwasser e.V. Die Dokumentation wird 2026 veröffentlicht und porträtiert verschiedene Akteur*innen aus der Periodenarbeit. Im Podcast „Therapy Bxtches“ sprach Maxi über den Menstruationszyklus, gesellschaftliche Erwartungen und Tabus. https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/090/917/376634/limit_600x450_image.pngZudem erschien ein Artikel über Periodensystem e.V. beim pme Familienservice, der uns im Vorjahr mit einer großzügigen Spende unterstützt hatte.
Events & politische Sichtbarkeit
Ein zentrales Event 2025 war der Menstrual Health Day in der GIZ-Repräsentation Berlin in Zusammenarbeit mit Viva con Agua. Gemeinsam machten wir darauf aufmerksam, dass Menstruation politisch ist und fehlender Zugang zu Menstruationsprodukten weltweit – und auch in Deutschland – massive Auswirkungen auf Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe hat. Gerade in Zeiten, in denen politische Fortschritte ins Stocken geraten, bleibt es wichtig, laut zu sein und Solidarität zu zeigen.
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Weiterhin sprachen wir mit Janina von Nookees im Periodenladen über Periodenarmut im nationalen und Internationalen Raum:
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Regionale Arbeit, Netzwerke & Kooperationen
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit lag weiterhin in Leipzig und Dresden („Koalition Ost“). Dort pflegten wir bestehende Kontakte und bauten neue Netzwerke auf. Dazu gehörten unter anderem:  ein Kollaborationspost und Austausch mit Femstreik der Kontakt zu S.H.E. – Schutzhaus für geflüchtete Frauen, der fortlaufende Austausch mit Wegweiser e.V., die enge Zusammenarbeit mit Frauen für Frauen e.V., inklusive kollaborativem Instagram-Post und regelmäßigen Sachspenden, eine erneute Anfrage einer Schule in Dresden für einen Projekttag, der nun für März 2026 geplant ist, Kontakt und Austausch mit KARO e.V., ein Infostand bei der Release-Party von C. C. Estres in Dresden, der Kontakt zum WELCOME-Treff Halle mit Perspektive auf einen Workshop 2026, sowie die Aufnahme von Periodensystem e.V. in den Bestand an Ausstellungsstücken des Deutschen Hygienemuseums. Zusätzlich konnten wir erneut an Safe Dresden spenden und gespendete Zykluskalender von Jenapharm weitergeben.

Vorträge & Bildungsarbeit
2025 haben wir unsere Aufklärungsarbeit verstärkt in den Unternehmenskontext getragen. Bei Doctolib sprach Maxi im Rahmen der Women+ Community über den Menstruationszyklus und seine Rolle in der Arbeitswelt. Die Community schafft einen Safer Space für Austausch, Weiterbildung und gegenseitige Unterstützung.Rund um den Internationalen Frauentag fand zudem ein Lunch-&-Learn bei HubSpot in Berlin statt. Dort ging es um Periodenarmut, Menstruationsgerechtigkeit und Zugänglichkeit. Besonders wertvoll war die große Beteiligung von nicht-menstruierenden Personen – denn nachhaltige Veränderung gelingt nur gemeinsam.

Versorgte Unterkünfte
Über das Jahr hinweg konnten wir zahlreiche Einrichtungen in Berlin und deutschlandweit mit Menstruationsartikeln unterstützen – darunter Frauenhäuser, Schulen, Streetwork-Projekte, Jugendhilfeeinrichtungen und soziale Träger. Die Vielfalt der unterstützten Orte zeigt, wie breit der Bedarf weiterhin ist.

Unsere Spenden gingen an:  agisra e.V. Bürgerzentrum Ehrenfeld Bürgerschaftshaus Bocklemünd-Mengenich e.V. (c/o Kinder- und Jugendtreff) Caritasverband für Stuttgart e.V. Christian-Gottlieb-Reichard-Gymnasium Citystreetwork Diakonie / Wohnungsnotfallhilfe Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Duisburg extra e.V. Ferdinand Franz Wallraf Gymnasium FeM Mädchen**treff – Feministische Mädchenarbeit e. V. Fritz-Schumacher-Schule HoffnungsHaus Jugendhilfe Leipzig KARO e.V. Kinder- und Jugendhilfe Grevenbroich gGmbH Lernwerkstatt der GMS Weilimdorf Lilith e.V. – Drogenhilfe für Frauen und Kinder Lise-Meitner-Gymnasium G8GTS Nachbarschaftshaus Wannseebahn e.V. OSK Offene Schule Köln gGmbH Oststadtschule Eisenach – Staatliche Gemeinschaftsschule PA Menstruation im Fokus – Schule Eisenach Periodensystem e.V. – Bahnhofsmission (VETO Magazin Artikel) Periodensystem e.V. – Duschmobil Periodensystem e.V. für Wildwasser e.V. Ruhrpott Rodeo Festival Safe – Straßensozialarbeit für Erwachsene Safe Dresden Sozialdiakonische Arbeit Berlin GmbH Straßensozialarbeit Drudel 11 e.V. Teestube Jona Wohnungsnotfallhilfe für junge Erwachsene Neukölln ZoHus by Straßenwächter e.V. Öffentlichkeitsarbeit Frauen für Frauen e.V. Erstes Autonomes Frauenhaus Frauen helfen Frauen Köln e.V.
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Ausblick

Auch wenn 2025 fordernd war, blicken wir dankbar auf das zurück, was wir gemeinsam erreichen konnten. Die anhaltend hohe Nachfrage macht deutlich, dass unsere Arbeit weiterhin dringend gebraucht wird. Für 2026 wünschen wir uns mehr Kapazitäten, nachhaltige Förderstrukturen und weiterhin so viel Rückhalt aus unserer Community.Danke an alle, die uns 2025 begleitet, unterstützt und an uns geglaubt haben. Periodensystem e.V.

Finanzbericht:

Ausgabenverteilung 2025
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Einnahmenverteilung 2025
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