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KiMiss-Institut

wird verwaltet von PD Dr. Hans-Peter Dürr

Über uns

Das KiMiss-Institut ist die gemeinnützige Partnerorganisation des KiMiss-Projektes der Universität Tübingen. Unter Verwendung von wissenschaftlich fundierten Lebensqualitätskonzepten wurde ein Verfahren entwickelt, mit welchem ein Belastungsindex durch hochstrittige Elterntrennungen bestimmt werden kann - der sogenannte Verlust von Kindeswohl. Die Methode wurde als KiMiss-Instrument online verfügbar gemacht. Entsprechenden Berechnungen können in Form eines KiMiss-Befundes einem Jugendamt, einem Gericht, oder Verfahrensbeteiligten vorgelegt werden, um eine Argumentation im Sinne des Kindeswohls besser führen zu können. Nähere Informationen finden Sie unter www.kimiss-institut.de.

Letzte Projektneuigkeit

Weil du mir gehörst & die Spitze des Eisbergs

  PD Dr. Hans-Peter Dürr  13. Februar 2020 um 07:44 Uhr
Das wahre Leid von Elternkonflikten für Kinder - Wie das KiMiss-Instrument schätzt, was sich in der Stille von Kindern verbirgt.

Hochstrittige Elterntrennungen können das Ausmaß von Kindesmisshandlung oder Kindesmissbrauch erreichen; oft wird dann von emotionalem Kindesmissbrauch oder psychischer Kindesmisshandlung gesprochen. Misshandlung und Missbrauch haben jedoch neben dem, was sichtbar ist, meist eine weitere, dunkle Seite: das Leid, das unsichtbar bleibt; vergleichbar mit der Spitze des Eisbergs: was wir sehen, ist nur ein kleiner Teil.

In gleicher Weise verhält es sich mit den Problemen, die Jugendämter und Familiengerichte behandeln. Oft wird dort festgestellt: "Wir können keine Kindeswohlgefährdung erkennen". Und das führt zur Frage: Haben wir gründlich genug geschaut, wennschon wir nur wenig sehen können?

Diese Probleme werden mit dem KiMiss-Instrument erkannt, denn es analysiert die Spitze des Eisberges und schätzt, was sich darunter verbirgt. Bekannt ist: nur 10% eines Eisbergs ragen aus dem Wasser heraus, 90% des Eises sind darunter. Wenn wir messen können, wieviel Eis aus dem Wasser herausragt, dann können wir schätzen, wieviel davon sich unter Wasser verbirgt.

Die Spitze des Eisbergs erscheint in KiMiss-Befunden im Abschnitt 3. Wir müssen nicht alles Leid sehen, um schätzen zu können, wie viel sich darunter verbirgt. Menschliches Verhalten offenbart Anzeichen dafür, was sich unter der Oberfläche verbirgt; diese Anzeichen werden vom KiMiss-Instrument durch eine Liste von 150 Sachverhalten erfasst. Der Erfahrungswert hier: Wenn ein Sachverhalt des KiMiss-Instruments vorliegt, dann verbergen sich darunter in der Regel vier weitere.

Auch im KiMiss-Befund zum Film Weil du mir gehörst ist dies so: es müssen nur die 7 Sachverhalte des Abschnitts 3 überprüft werden (Vorrangig zu validierende Sachverhalte), um feststellen zu können, dass hier eine Kindesmisshandlung vorliegt. Die darunter liegenden, anderen 32 Sachverhalte sind 'nur' das, was unter der Spitze eines Eisbergs zu erwarten ist.

Im Film, der in dieser Hinsicht sehr real ist, haben Jugendamt und Familiengericht eine Kindeswohlgefährdung noch nicht gesehen, an einer Stelle, als eine Kindesmisshandlung bereits vorlag; sie haben nur gemeint zu sehen: das ist nicht so viel. Das KiMiss-Instrument berücksichtigt das Eisberg-Problem, wirksamer Kinderschutz sollte dies auch tun.
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PD Dr. Hans-Peter Dürr

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