Deutschlands größte Spendenplattform

ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH

wird verwaltet von B. Wagner

Über uns

Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH ist eine Einrichtung, die sich bundesweit für die Grundwerte Freiheit und Würde einsetzt.

Die Initiativen und Projekte setzen sich mit radikalen und freiheitsfeindlichen Weltanschauungsbewegungen auseinander und dienen dem Schutz vor Gewalt und Extremismus, der Aufklärung und Bildung sowie der Förderung des demokratischen Staatswesens.

Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe Berlin.

Letzte Projektneuigkeit

Jahresrückblick 2021

  B. Wagner  27. Januar 2022 um 15:34 Uhr

Liebe Spenderinnen und Spender,

auch im Jahr 2021 konnte EXIT-Deutschland die Arbeit erfolgreich fortsetzen, was nur möglich war durch die Unterstützung vieler engagierter Menschen. Dafür möchten wir Euch ganz herzlich danken und Euch einen Überblick über unsere Aktivitäten 2021 geben:

Im vergangenen Jahr haben sich 69 Personen (darunter 14 Frauen zum Teil mit Kindern) an uns gewandt, die neu in die Ausstiegsbegleitung aufgenommen wurden. Damit unterstützen wir aktuell 89 Personen. Seit Beginn unserer Arbeit im Jahr 2000 sind es insgesamt 884 Menschen, die wir beim Ausstieg aus der rechtsextremen Szene begleitet haben.

Wir können auch wieder auf ein Jahr mit großartigen Kooperationen, Veranstaltungen (On- und Offline) sowie Ausstellungen und Aktionen zurückblicken, auch wenn vieles pandemiebedingt wieder mit Einschränkungen verbunden war.

Im Frühjahr konnten wir unsere lange vorbereitete und schon für das Jahr 2020 geplante Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora umsetzen und die Ausstellung „Haut, Stein“ erstmals als Installation im öffentlichen Raum präsentieren. Begleitet durch Vorträge und Workshops von EXIT-Deutschland zu aktuellen Entwicklungen des Rechtsextremismus und kultursubversiven Prozessen und Ausstieg, konnten wir mit drei Ausstellungen die Thematik Ausstieg in dieser Form diskutieren.

Weiterhin wurden mehr als 65 Veranstaltungen durch Ausgestiegene oder Mitarbeiter unterstützt bzw. umgesetzt– etwa für Stiftungen, Universitäten, Schulen und Initiativen. Zudem gab es acht eigene Veranstaltungen, darunter die drei Ausstellungen, zwei Video-Podcasts, zwei Online-Workshops und eine dreitägige internationale Konferenz, die wir dank der langjährigen Kooperation mit der Universität Victoria und unseren internationalen Partnern im Oktober umsetzen konnten. Im Rahmen von Kooperationsveranstaltungen mit Partnern informierten wir über unsere Arbeit, so zum Beispiel beim Symposium Rechtsextremismus und -terrorismus.

Insgesamt wurden durch alle Veranstaltungen im vergangenen Jahr mehr als 3.354 Personen erreicht.

Neben diesen Formaten haben wir einen Podcast veröffentlicht. In sieben Folgen erzählen fünf Männern und zwei Frauen von ihrem Ein- und Ausstieg: von Gründen und Zweifeln, von der Entscheidung bis zum Bruch, von ihrem Leben nach dem Ausstieg und der Entfernung von Szenetattoos. In 6 Extra-Folgen erfahrt Ihr mehr über die Arbeit von EXIT und die Postcastsprecher. Die 13 Folgen wurden bis zum Jahresende in 48 Ländern gehört und erreichten mehr als 62.000 Menschen. Die Geschichten wurden von Felix Lobrecht, Patrick Salmen, Julia Gamez Martin, Steffen Schroeder, Felix Römer, Ariana Baborie und Kai Lüftner eingesprochen.
Mit 120 Veröffentlichungen in Medien und eigenen Veröffentlichungen in unserem Journal wurden 2021 unterschiedliche Medienformate bedient, in denen wir unsere Arbeit sowie das Thema Rechtsextremismus darstellen konnten, darunter Podcasts, Videos, Fachbeiträge und Beiträge in Zeitungen.

Mit all den Inhalten, unseren Partnern und dank Eurer Unterstützung konnten wir 4,5 Millionen Nutzer über unsere Sozialen Medien erreichen. Der Dank und der Erfolg gebührt damit auch Euch!

Über unsere einzelnen Aktivitäten informieren wir regelmäßig auf unseren Webseiten und über Facebook und Twitter. Wenn Ihr persönlich informiert werden möchtet, meldet Euch für unseren Newsletter an.

Herzliche Grüße
Team EXIT-Deutschland

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