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Verein Jordsand

wird verwaltet von I. Brüning

Über uns

Seit mehr als 100 Jahren engagiert sich der Verein Jordsand für den Seevögelschutz an deutschen Küsten. Er wurde 1907 in Hamburg gegründet und ist heute in über 20 Schutzgebieten an der Nord- und Ostsee sowie im Großraum Hamburg aktiv. Unsere Vogelwarte schützen die Lebensräume von Seevögeln und Meeressäugern vor Störungen und Umweltverschmutzung. Außerdem monitoren und beringen wir Zugvögel und erforschen aktuelle Naturschutzprobleme wie Plastik im Meer. Für unsere Besucher und Mitglieder machen wir unberührte Natur durch Führungen und Arbeitseinsätze hautnah erlebbar.

Letzte Projektneuigkeit

Der Winter 2019/20

  E. Ballstaedt  27. März 2020 um 11:26 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer*innen,

der Winter geht so langsam zu Ende und wir bewegen uns in großen Schritten auf die nächste Brutsaison zu. Seit Anfang März besiedeln alle unsere einzigartigen Hochseevogelarten den Lummenfelsen und die Basstölpel beginnen auch schon mit dem Nestbau. Dies ist immer eine ganz besondere Zeit, da man einen ersten Eindruck bzw. ein erstes Gefühl bekommt, welche Arten denn vielleicht in höherer Zahl den Felsen besiedeln oder welche Arten eher zurückgehen – ich bin sehr gespannt auf die kommende Saison.

Nun aber zur aktuellen Situation: Winter 2019/20 und der Start des 2. ProjektjahresNachdem es die letzte Zeit ruhig um mein Projekt wurde, da im Winter erfahrungsgemäß nicht ganz so viel passiert, möchte ich Ihnen/Euch hiermit trotzdem einen kurzen Einblick geben:

Literaturrecherche
Zu vielen Schwerpunkten des Forschungsprojektes gibt es wenig bis kaum Literatur. Aus diesem Grunde gestaltet sich eine Recherche als schwierig. Ich konnte den Winter jedoch nutzen um einiges an nutzbarer Literatur, auch aus anderen Bereichen, zusammenzutragen und mir - auch auf Grund Ihrer/Eurer Spenden – ein paar Bücher als Grundlagenliteratur (u. a. mit Thema Plastikanalyse, Farbwertanalysen, Populationsentwicklung) zulegen. Vielen Dank dafür!

Erfassung Verstrickung
Auch im Winter besuchen die Trottellummen den Felsen. Entsprechend erfasste ich mind. dreimal in der Woche Neuverstrickungen im Felsen. Wie schon im letzten Winter wurden auch hier wieder einige neue Individuen gefunden. Dies belegt, dass auch der Winter eine tragende Rolle bei der Datenerfassung spielt, da die Trottellummen hier teilweise noch mehr mit Plastik in Kontakt kommen als im Sommerhalbjahr, da die Basstölpel abwesend sind. Zusätzlich zur Verstrickung kontrollierten wir täglich, in Kooperation mit der Vogelwarte Helgoland, die Anwesenheit der Lummen im Felsen. Schon in den letzten Jahren konnten wir beobachten, dass die Lummen auch im Winter vermehrt die Helgoländer Klippen aufsuchen – ein Phänomen, für das es noch keine fundierte Erklärung gibt.

Planung Feldarbeit 2020
Vor allem auf Grund der Corona-Situation gestaltet sich auch für mich die Planung der kommenden Feldsaison sehr schwierig. Neue Wildkameras sind auf dem Weg und werden auf jeden Fall nach dem erfolgreichen Test des letzten Jahres genutzt werden können. Leider ist jedoch nicht absehbar, ob wir alle Teile der Feldarbeit (u. a. GPS-Besenderung) durchführen können – da auf Grund der Corona-Situation entsprechende Fachleute nicht auf die Insel kommen können. Die Erfassung des Eintrages sowie die Herkunft des Plastiks im Labor werden jedoch, Stand jetzt, planmäßig weitergeführt.

Mehr Details sowie aktuelle Pressemitteilungen und andere Beiträge finden Sie/Ihr, wie gewohnt, auf meiner Webseite: www.basstoelpel-und-meeresmuell.de. Den neusten Fernsehbeitrag finden Sie/Ihr hier: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/naturnah/Eine-Frau-kaempft-gegen-Plastik-im-Meer,sendung1008780.html  Ich wünsche Ihnen/Euch viel Gesundheit und freue mich auch in dieser schwierigen Zeit über jegliche Unterstützung - gerne dürfen Sie/Ihr das Projekt auch weiterhin verbreiten - Vielen Dank!

Herzliche Grüße und bleiben Sie/Ihr gesund!  Elmar Ballstaedt

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Kontakt

Bornkampsweg 35
22926
Ahrensburg
Deutschland

E. Ballstaedt

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