Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Fill 200x200 stassenkinder logo blaugrau

Straßenkinder e.V.

wird verwaltet von M. Kütter (Kommunikation)

Über uns

Detailliertere Informationen, Kurzfilme zur Vereinsvorstellung und vieles mehr erhalten unter:
www.strassenkinder-ev.de
www.facebook.com/VereinStrassenkinder.e.V

Der Verein Straßenkinder e.V. wurde 2000 gegründet und vom Finanzamt Berlin für die „Förderung der Jugendhilfe“ als gemeinnützig anerkannt und ist ebenfalls nach § 75 SGB VIII staatlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Der Verein ist Mitglied im „Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz“.

Wir kümmern wir uns um Kinder und Jugendliche, die in Berlin auf der Straße leben sowie mit unserem „Kinder- und Jugendhaus Bolle“ um solche, die von Kinder- und Bildungsarmut betroffen sind. Bildung ist unseres Erachtens der Schlüssel, heraus aus so­zial schwachen Strukturen. Da wir uns zu 100 % aus Spenden finanzieren, sind wir bei der Ausgestaltung und Finanzierung unserer Projekte sowie der inhaltlichen Erweiterung un­serer Arbeit immer auf Partner und Unterstützer angewiesen, die uns helfen, Kinder und Jugendliche nachhaltig zu fördern und so für mehr Chancengleichheit zu sorgen – mit un­serer Arbeit erreichen wir täglich bis zu 150 Kinder und Jugendliche.

BotschafterInnen und Auszeichnungen, die für die Qualität unserer Arbeit stehen sind:

- Frau Prof. Rita Süßmuth (Bundestagspräsidentin a.D.)
- Mariella Ahrens (Schauspielerin)
- Ernst Prost (Unternehmensgründer der LIQUI MOLY GmbH)
- Herr Gessler (Leiter der Auerbach Stiftung)
- Jochen Bendl (Moderator)

- „Verdienstkreuz am Bande“ für unseren Vorsitzenden Herrn Eckhard Baumann
- HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2012
- Aspirin Sozialpreis 2013
- „Deutschland – Land der Ideen“ eine Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung
- Dirk Nowitzki Stiftungspreis 2013


Arbeitszweig Straßensozialarbeit:

Bis zu 2500 Kinder und Jugendliche geraten in Deutschland jährlich auf die Straße. Je nach Jahreszeit davon mehrere hundert in Berlin - die Dunkelziffer ist unbekannt. Gründe für die nach wie vor hohe Zahl der Straßenkinder liegen unter anderem darin, dass die Politik die lokalen Projekte zu wenig unterstützt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Straßenkinder oft innerhalb sehr kurzer Zeit ihren Aufenthaltsort wechseln, Ländern und Kommunen aufgrund von Zuständigkeitsregelungen aber sehr träge reagieren. Schon seit längerem beobachten wir einen Zusammenhang zwischen der wachsenden Kinderarmut und dem Straßenkinderdasein. Immer mehr äußerlich unauffällige Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien landen früher oder später, zumindest für eine gewisse Zeit, auf der Straße. Damit sind die 1,62 Mio. Kinder unter 15, die von direkt von Armut betroffen sind, besonders gefährdet.

Kinder und Jugendliche, die in Berlin auf der Straße landen, haben eine prägende Geschichte hinter sich - meist sexuelle und/oder körperliche Gewalterfahrungen - die sie oft in Drogen und Alkohol ertränken. Durch ihre Obdachlosigkeit suchen sie Gleichgesinnte, die sie in Berlin an zentralen Punkten finden. Besonders junge Straßenkids sind zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Hierzu zählen: sexuelle Übergriffe, schlechte hygienische Bedingungen, Verwahrlosung, mangelhafte Ernährung, Infektionskrankheiten usw. Mit einem mobilen Jugendberatungsfahrzeug und zu Fuß besuchen die Streetworkteams die einschlägigen Plätze und Aufenthaltsorte in ganz Berlin. Wir helfen im Rahmen der Notversorgung mit warmem Essen, Kleiderausgaben, Verteilung von Schlafsäcken und Hygieneartikeln. Im Rahmen unserer neu eröffneten Anlaufstelle in der Warschauer Straße unterstützen wir Kinder und Jugendliche mit Sozial- und Rechtsberatung, helfen bei Kontakten zu Behörden, bieten einen Ort zum Aufwärmen und „einfach-sein-dürfen“, organisieren zusammen mit den KlientInnen erlebnispädagogische Projekte und Reintegrationsfreizeiten, Kochen zusammen hören zu und bieten Beziehung an.


Arbeitszweig Kinder- und Jugendhaus Bolle:

- In Berlin lebt jedes dritte Kind in Kinderarmut.
- Marzahn-Hellersdorf mit 250.000 Einwohnern steht, bezogen auf das Niveau der Ar­beitslosigkeit, an erster Stelle aller Berliner Bezirke.
- Bis zu 70% der unter 18-Jährigen in unserem näheren und weiteren Umfeld sind von Hartz IV betroffen.
- Über 50% der Eltern aller Kinder in der Nähe unserer Einrichtung gehören, bezogen auf ihre Bildung, zur unte­ren so­zialen Schicht.
- Viele der Kinder und Jugendlichen wachsen in Familien mit mindestens einem sucht­mittelabhängigen Elternteil auf. Dazu gibt es viele Kinder und Jugendliche mit psy­chisch er­krankten Müttern und/oder Vä­tern. Diese Kinder leiden besonders unter Ge­walt und Ver­nachlässigung und stehen stark in der Gefahr, später selbst süchtig oder psy­chisch krank zu werden.
- Ohne einen gelungenen Schulabschluss setzen viele Kinder die "Karriere" ihrer El­tern fort. Auch der Übergang zwischen Schule und Berufsleben verläuft aus verschie­denen Gründen für viele Jugendliche nicht reibungslos. Berlin weit liegt die Lösungs­quote von Ausbildungsverhältnisse bei fast 29% - diesem Trend wollen wir frühzeitig be­gegnen.

Der erfolgreiche Schul- und Berufsabschluss ist ein Hauptausweg für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Daran arbeiten wir zusammen mit Schulen und Unternehmen.
Da Wohnort, Schule und Einkaufsmöglichkeiten im Osten Berlins sehr nahe beieinander liegen, sind wir sehr gut in die sozialen Strukturen von Kindern und Jugendlichen vor Ort eingebunden. Unser Kinder- und Jugendhaus befindet sich mitten im „Kiez“, also genau dort, wo Kinder und Jugendliche sich aufhalten.
Viele dieser Kinder haben schon in der ersten Klasse große Schwierigkeiten mit dem Lernstoff und wissen nach der Schule nichts mit ihrer Zeit anzufangen oder gehen nur sporadisch in die Schule. Diese Kinder sind außerhalb der Schule sich selbst überlassen und verbringen ihre Freizeit oft auf der Straße. Das führt zu einem enormen Potential an Orientierungslosigkeit, Verwahrlosung, Gewaltpotential, Vandalismus und Drogenkonsum. Wir bieten Kindern und Jugendlichen einen Ausweg aus ihren Situation und helfen frühzeitig. Somit fördern wir die Chancengleichheit von sozial schwachen Kindern und Jugendlichen sowie deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und helfen Schul- und Berufsperspektiven zu verbessern.

Dies setzen wir hauptsächlich durch folgende Bausteine um:

Bewegungsförderung:
Die Freude an Bewegung sollte zur Lebenswirklichkeit aller Kinder und Jugendlichen gehören. Zudem verfügt Sport über ein besonders hohes Potential, Bedingungen herzustellen, in denen junge Menschen sich zugehörig fühlen. Neben unseren er­lebnispädagogischen Aktivitäten le­gen wir auch im nor­malen Bolle-Alltag einen Schwerpunkt auf Teilhabe durch Bewegung und Sport. Insbesondere Kinder aus sozial schwachen Hintergründen sehen sich hier in Marzahn häufiger von Beton als von Natur umgeben. Aus diesem Grunde fördern wir nachhaltig durch tägli­che Sport- und Trainingseinheiten und wirken durch gesundheits­förderndes Verhalten vorbeugend hinsicht­lich Zivilisationskrankheiten. Wir eröffnen Kin­dern und Jugendlichen durch Sport vielfältige Chancen, um aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Durch un­ser Konzept entdecken Kinder aus­gelassen und spiele­risch eigene Fähigkeiten und Neigungen und können Aggressio­nen abbauen. Bewe­gungsangebote werden bei „Bolle“ mit täglichen Förderangebo­ten verknüpft. Kinder machen damit wichtige Erfahrungen in Grup­penkontexten und erleben tragfähige Bezie­hungen innerhalb und außerhalb des Bewegungsall­tags und bekommen durch die Bewegung „den Kopf frei“. Anschließend sind sie auch empfänglicher für die Bildungs- und Kompetenzförderung. Zudem werden in den Projekten wichtige Schlüsselkompetenzen vermittelt. Neben der Gesundheitsförderung fordern wir sie heraus, ihre Grenzen kennen zu lernen und ver­mitteln ihnen gleichzeitig Werte, die ihnen in ihrem späteren Leben helfen.

Bildungsförderung:
Mit unserer Bildungsarbeit helfen wir Schulnoten zu ver­bessern und Schulabschlüsse zu erreichen, damit Kinder und Jugendliche ihr späteres Leben selbstbestimmt und -finanziert gestalten können. Wir betrachten Bildung als ganzheitlichen Ansatz und fördern Kinder daher auch durch Musik-, Theater und Me­dienworkshops, um ihnen ein möglichst breites Spektrum an neuen Kenntnissen und Wissenserweiterung zur Verfügung zu stellen. Dies erreichen wir durch unsere tägliche Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe, Vorbereitung auf Klassenarbeiten sowie durch un­seren Musikunterricht (Gitarre, Gesang, Keyboard, Schlagzeug). Unsere Angebote sind für jeden zugänglich und daher kostenfrei. Letztere erfordert die regelmäßige Teilnah­me, stetiges Üben sowie Konzentration, um an dem Unterricht teilnehmen zu dürfen. Auch unsere Medienprojekte sind Teil der Bildungsarbeit. Kinder und Jugendliche dre­hen darin kleine Trickfilme, spielen ReporterIn und bearbeiten Photos. Sie lernen bei uns spielerisch den richtigen Umgang mit verschiedenen Medi­en, sowie Handlungssicherheit im Hinblick auf einen gesunden Medienkonsum. In der Garten-AG bewirtschaften die Kinder unter Anleitung den Gemüsegarten selbständig, erweitern ihr Wissen in Bezug auf Nahrungsmittel und ernten gemeinsame Erzeugnisse. Durch das regelmäßige Kinderkochen lernen die Kinder, was ein gesundes Essen ausmacht und wie die angebauten Lebensmittel ver­wendet werden können.

Soziale Kompetenzförderung:
Wir stärken Kinder und Ju­gendliche durch soziale Kompetenz­förderung für deren Alltag und zu­künftiges Leben, damit diese sich in der Gesellschaft artikulieren können und sich selbst und andere besser einzuschätzen wis­sen. Wir bieten Kindern und Jugendlichen einen Rahmen, in welchem sie sich alters­gerecht entwickeln können und ler­nen, mit ihren Stärken und Schwä­chen umzugehen. Zudem vermitteln wir ihnen durch unsere Struktur und Angebote, grundlegende soziale Fertigkeiten und Schlüsselkompetenzen wie Kooperations- und Kommunikationsfähig­keit sowie die Fä­higkeit eigenständig zu handeln. So können Sie sich beispielsweise in Theaterwork­shops spielerisch mit Problemen auseinander setzen und lernen diese darzustellen und nach geeigneten Lösungsstrategien zu suchen. Dies stärkt ihre Kommunikations- und Kooperati­onsfähigkeit sowie ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit. Durch Einzel- und Gruppengespräche helfen wir Kindern und Jugendlichen bei der Kon­fliktbewältigung und der Entwicklung neuer Lösungsstrategien. Zudem führen wir mit den Kindern und Jugendlichen teamfördernde Spiele sowie Anti-Gewalttrainings durch.

Gesellschaftliche Teilhabe:
Durch unsere lokalen Vernetzungs­strukturen helfen wir Kindern und Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben teilzuneh­men und stellen Kontakte zu anderen Trägern, Sportvereinen usw. her, damit sie, neben unseren An­geboten, auch die Stadtteilstrukturen für sich nutzen. Zudem haben sie durch die Nutzung unserer re­gelmäßig stattfindenden erlebnispädagogischen Projekten wie z.B. Ausflüge in die Natur, Kletteraktionen, Schwimmausflüge, Kart- und Kanufahr­ten sowie den jährlich stattfindenden Freizeiten mit Schwerpunkt auf Bewegung und Er­lebnispädagogik trotz ihres sozialen Hintergrundes Zugang zu einem „ganz norma­len“ Leben ohne Ausgren­zung aufgrund finanzieller oder materieller Voraussetzungen. Mit unseren Freizei­ten schaffen wir unseren Kindern und Jugendlichen „Inseln“, welche hel­fen, neue Orientierung zu gewinnen und po­sitive Im­pulse freizusetzen. Denn die ge­wohnte Umgebung der Straße, die sozialen Kontakte sowie das de­solate Elternhau­s führen oft dazu, dass Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag schlim­men Er­lebnissen aus­gesetzt sind und viel negatives Feedback bekommen. Durch viel Sport, Bewegung und gemeinsame Erlebnisse fallen Stress, Aggressionen und Gedankenblockaden von den Kindern und Jugendli­chen ab und eröffnen den Raum für tiefe und weiterführende Gespräche.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Ich habe 2.083,88 € Spendengelder erhalten

  F. Nitsch  23. Januar 2018 um 15:00 Uhr

Vielen Dank für die Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Menschen auf den Straßen Berlins

Der Winter ist eine besonders harte Jahreszeit für die jungen Menschen, die aus der ganzen Bundesrepublik kommen und in Berlin auf der Straße leben. Denn dieser führt dazu, dass sich die Probleme und Schwierigkeiten, die mit dem Leben ohne ein Dach über dem Kopf einhergehen nochmals verschärfen. Auch die Weihnachtszeit ist für die Jugendlichen, die wir betreuen, eine schwierige Zeit, da sie diese nicht in einer besinnlichen Atmosphäre mit ihrer Familie verbringen können.
Mit unserer Arbeit unterstützen wir die jungen Menschen ganz praktisch im Alltag. Durch die Spenden konnten wir die Miete für die Anlaufstelle bezahlen, die für die jungen Menschen ein wichtiger Ort zum Aufwärmen ist, um Kleidung und Hygieneartikel für den täglichen Gebrauch zu erhalten, sich zu Duschen oder die Wäsche zu waschen. Sie dient auch für die Umsetzung von tagestrukturierenden Maßnahmen, wie Kreativ- und Kochprojekten. In den vergangenen Wochen haben wir mit den Jugendlichen beispielsweise einen eigenen Kalender gestaltet und uns mit musikalischen Projekten auf die Weihnachtsfeier vorbereitet.
Auch haben wir die Spendengelder für unsere mobile Straßensozialarbeit eingesetzt sowie für die Ausgaben von Lebensmitteln und warmen Essen. Letzteres ist für die jungen Menschen eine wichtige Basisversorgung und oftmals der erste Treffpunkt und die Möglichkeit zum Beziehungsaufbau mit unseren Streetworkern. Unsere erlebnispädagogischen Freizeiten führten uns in den vergangenen Monaten mit einer Gruppe von Jugendlichen in die sächsische Schweiz. Dort konnten sie einmal ein richtiges Bett  haben und in den gemeinsamen Klettertouren über sich hinaus zu wachsen. 
Ein weiteren wichtiger Baustein unserer Arbeit ist die Sozial- und Rechtsberatung, durch welche wir die jungen Menschen unterstützen, begleiten, vermitteln und von der Straße helfen. Wir freuen uns, dass wir die Gelder auch für diesen Bereich einsetzen konnten.
Dank eurer Unterstützung können wir durch unseren niedrigschwelligen und beziehungsorientierten Ansatz den jungen Menschen helfen, ein Leben ohne Straße zu beginnen und sie auf dem Weg dorthin begleiten und auch nachfolgend für sie da sein.

weiterlesen

Kontakt

Hohensaatener Straße 20/20a
12679
Berlin
Deutschland

Kontaktiere uns über unsere Webseite