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Coming Out Day e.V.

wird verwaltet von S. Norenkemper

Über uns

Jugendliche Lesben und Schwule geraten auch heute noch oft vor und während ihres Coming Outs in eine tiefe Lebenskrise. So ist das Suizidrisko von Lesben und Schwulen zwischen 12 und 25 Jahren vier Mal höher als das von Jugendlichen im Allgemeinen. Deutlich ansteigend ist das Suizidrisiko, umso jünger die Jugendlichen bei ihrem Coming Out sind.

Einsamkeit und mangelnde Gesprächspartner stehen mit Abstand auf Platz 1 in der Rangliste von Problemlagen lesbischer und schwuler Jugendlicher. Depressionen sind häufig die Folge.

Der Coming out Day e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die schwerwiegenden Probleme von lesbischen und schwulen Jugendlichen aufzuklären, zu sensibilisieren, Unterstützungspotentiale zu aktivieren, sowie konkrete Projekte vor Ort durchzuführen oder finanziell zu unterstützen.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 5.626,27 € Spendengelder erhalten

  S. Norenkemper  03. Februar 2021 um 17:59 Uhr

Seit 2006 arbeitet der COMING OUT DAY e.V. nun schon für lesbische, schwule, bi, trans* und queere Jugendliche von 14 bis 26 Jahren in ganz Deutschland. Noch nie haben wir eine solche Achterbahn erlebt, wie dieses Jahr!
 Auf der Erfolgsseite, dank Eurer tatkräftigen Hilfe (hier eine Auswahl):

konnten wir endlich die staatliche Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe erlangen (eine Jahre andauernde Baustelle - was für eine Bürokratie...). Für eine Organisation im LSBTQ* Kontext immer noch keine Selbstverständlichkeit. haben wir unser zweites "Selbstwertgefühltanken"-Sommercamp für schwule, bisexuelle und trans* Jungs und unser erstes Sommercamp für lesbische, bisexuelle und trans* Mädchen mit insg. fast 30 Teilnehmer:innen umgesetzt. Wir konnten hier zum Glück exakt den Monat nutzen, in dem dies Coronabedingt und unter Hygieneauflagen möglich war. Wie wichtig dies für die Jugendlichen war, spüren wir gerade jetzt - dazu etwas später mehr. Unsere Freizeitgruppe und zwei jew. 2tägige Workshops zum Thema Resilienz haben im Sommer in Präsenz und darüber hinaus via Zoom stattgefunden. Wir haben unser Peer-to-Peer (ausgebildete Jugendliche beraten Jugendliche) Online Beratungsangebot "Coming out und so..." rechtzeitig zum zweiten Lockdown an den Start gebracht und machen die ersten Schritte mit einem engagierten Team von 11 Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 18-24 Jahren. Konnten wir zahlreiche Projekte und Initiativen vor Ort unterstützen. So haben wir u.a. dem zweitältesten Jugendzentrum für LSBTQ* in Gelsenkirchen (eröffnet Ende der 90er) die Sanierung der Sanitäranlagen ermöglichen können. Leider gibt es hierfür viel zu wenig staatliche Gelder, wir kennen ähnliches ja auch von Schulen.     Natürlich war das Jahr für uns, für Euch und für unsere Jugendlichen und Projektpartner:innen eine riesige Herausforderung und auch Zumutung:  viele kleine Projekte finanzieren sich über die gute, alte Spendendose oder über Getränkeeinnahmen bei Ihren Treffen oder bei Veranstaltungen. All dies war in 2020 im Sommer nur in sehr eingeschränkter Form und darüber hinaus gar nicht möglich. Das heißt, viele Projekte bangen um Ihre Zukunft. Für uns alle sind die Kontaktbeschränkungen schwierig, für Jugendliche in Ihrer Lebensphase des Ausprobierens und des sozialen Miteinanders noch stärker und für LSBTQ* Jugendliche ist es oft schlicht der Horror! Unterstützungsangebote wie die örtliche LSBTQ* Jugendgruppe können nicht besucht werden, es gibt -wenn sie zuhause nicht geoutet sind- keinen Ort an dem sie "so sein können, wie sie sind". Wenn sie geoutet sind, die Eltern aber ablehnend reagieren, gibt es keinen Ausweichraum, keinen Platz zum Atmen, keinen neudeutsch "Safespace". Nur in einem unterstützenden Elternhaus zB können sich momentan Päärchen treffen - andere Räume sind schlicht geschlossen. Die erste, große Liebe in den Zeiten der Pandemie. Hier nehmen wir auch wieder den Faden mit unseren Sommercamps auf: zum Glück konnten wir einigen Jugendlichen eine Woche bieten, in denen Sie Ihre Selbstwert-Batterien aufladen konnten und Selbstverständlichkeit erlebten! Dies ist für unsere Zielgruppe immer wahnsinnig wichtig - noch nie jedoch so sehr wie 2020. In unseren Beratungsanfragen merken wir ganz deutlich: unsere Jugendlichen stehen unter Stress und hoher Belastung. Der virtuelle Raum alleine reicht nicht um "emotional satt" zu machen. Hoffen wir für 2021, dass reale Begegnungen, Austausch und Unterstützung wieder stattfinden können und dass wir bis dahin möglichst viele Jugendliche und Projekte unterstützen können.
 
 Dies alles ist und war nur Dank Deiner und der Hilfe von vielen, vielen anderen Menschen möglich.
 Dafür im Namen der Jugendlichen, unserer Botschafter:innen und uns allen im Verein unser herzlichstes Dankeschön!!!
 
 Bitte bleibt uns gewogen, folgt uns auf unseren Kanälen und bleibt gesund!
 
 Euer Team vom COMING OUT DAY e.V.
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Kontakt

Koelhoffstraße 10
50676
Köln
Deutschland

S. Norenkemper

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