Deutschlands größte Spendenplattform

Afghanischer Frauenverein e.V.

wird verwaltet von N. Nashir

Über uns

Der Afghanische Frauenverein arbeitet seit 1992 für Wiederaufbau und Frieden in Afghanistan. In abgelegenen ländlichen Gebieten gründen und unterhalten wir Mädchenschulen, Ausbildungsstätten für junge Frauen und Gesundheitszentren. In Dörfern, die nicht über sauberes Wasser verfügen, bauen wir Trinkwasserbrunnen. Binnenvertriebene unterstützen wir mit Not- und Winterhilfe und setzen uns mit Studienstipendien und Patenschaften für Mädchen in extremer Not ein.
Prinzip aller Projekte ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Umgesetzt wird diese durch 190 lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vor Ort Tag für Tag ihr Leben riskieren, um zu helfen. Die Transparenz unserer Hilfe prüft und bestätigt uns Jahr für Jahr das DZI-Spendensiegel.
Prominenter Botschafter unserer Organisation ist Herbert Grönemeyer. Der Hamburger Publizist und Autor Roger Willemsen begleitete den Verein bis zu seinem Tod über 10 Jahre lang als Schirmherr.

Letzte Projektneuigkeit

Unser Nothilfeprogramm ist gestartet!

  N. Nashir  27. August 2021 um 18:41 Uhr
Liebe Freundinnen und Freunde Afghanistans, die vergangenen Wochen gehören zu den schwierigsten Tagen in der bisherigen Geschichte unseres Vereins. Zu tiefst erschüttert erlebten wir die Ereignisse der vergangenen Tage. Allen, die uns dabei mit ihren Nachrichten, Gesten, ihrem Vertrauen und ihren Spenden unterstützt und getragen haben, möchten wir an dieser Stelle von ganzem Herzen danken. 

Taschakkur!

Als Hilfsorganisation mit aktuell 15 großen und kleinen Projekten sind wir für tausende Menschenleben verantwortlich. Innehalten, Angst, Verzagen hilft den uns anvertrauten Menschen nicht. Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen alles getan – teils rund um die Uhr –, um unsere mutigen Kolleginnen und Kollegen vor Ort bestmöglich zu unterstützen und unsere Projekte und humanitäre Hilfe, wo immer es die Sicherheitslage und die Bereitschaft unserer Teams zuliessen, weiterzuführen. 

Start überlebenswichtiger Nothilfe in Kabul
Wir haben am 19. August 2021 gemeinsam mit unserem Team vor Ort entschieden, ein bereits in den Startlöchern stehendes Nothilfeprogramm für die vielen, neu eingetroffenen Binnenvertriebenen aus den Nordprovinzen zu starten. Inzwischen sind drei mobile Klinikteams im Einsatz, um die vielen Tausenden Binnenvertriebenen, die sich in 18 sporadisch entstandenen Camps der Stadt niedergelassen haben, täglich kostenlos medizinisch zu versorgen.  Etwa 200 bis 250 Familien versorgt jedes Team pro Tag, soweit es die Sicherheitslage zulässt. Der Andrang und Bedarf ist immens. Kleinkinder leiden häufig unter Atemwegsinfekten, hohem Fieber, Brechdurchfall, sind dehydriert und zum großen Teil mangelernährt. Die Teams betreuen weiterhin viele Schwangere und Neugeborene. Jedes Team besteht aus einem Arzt, einer Hebamme, einem männlichen oder einer weiblichen Psychologin sowie einem Pharmazeuten. Die Psychologen bestätigen, dass vor allem Kleinkinder durch die Flucht schwer traumisiert sind und nachts nicht zur Ruhe kommen.

Parallel bereiten unsere Teams die Verteilungen von Familien-Überlebenspakete mit Grundnahrungsmitteln und den wichtigsten Hilfsgütern für die Binnenvertriebenen vor. 

Wir sind sehr froh und erleichtert, diese Überlebenshilfe, dank unserer Kolleginnen und Kollegen und Dank aller Menschen, die unsere Arbeit mit Spenden unterstützen, spontan umsetzen können.
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