
Afghanischer Frauenverein e.V.
wird verwaltet von Christina Ihle
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Über uns
Der Afghanische Frauenverein arbeitet seit 1992 für Wiederaufbau und Frieden in Afghanistan. In abgelegenen ländlichen Gebieten gründen und unterhalten wir Mädchenschulen, Ausbildungsstätten für junge Frauen und Gesundheitszentren. In Dörfern, die nicht über sauberes Wasser verfügen, bauen wir Trinkwasserbrunnen. Binnenvertriebene unterstützen wir mit Not- und Winterhilfe und setzen uns mit Studienstipendien und Patenschaften für Mädchen in extremer Not ein.
Prinzip aller Projekte ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Umgesetzt wird diese durch über 200 lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vor Ort Tag für Tag ihr Leben riskieren, um zu helfen. Die Transparenz unserer Hilfe prüft und bestätigt uns Jahr für Jahr das DZI-Spendensiegel.
Prominenter Botschafter unserer Organisation ist Herbert Grönemeyer. Der Hamburger Publizist und Autor Roger Willemsen begleitete den Verein bis zu seinem Tod über 10 Jahre lang als Schirmherr. Aktuell erreicht der Afghanische Frauenverein mit seiner Hilfe über 100.000 Menschen.
Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 1.049,76 € Spendengelder erhalten
Zunächst vielen Dank an Dich und Euch, die Ihr unsere inzwischen neun Mutter-Kind-Kliniken in Afghanistan unterstützt. Wie Ihr vielleicht wisst, haben 14,4 Millionen Menschen in Afghanistan aktuell keine Chance, Hilfe bei einem Arzt, Hebamme oder medizinisch ausgebildeten Person zu finden. Gerade berichtet die WHO, dass auch in den letzten Monaten 150 Kliniken in Afghanistan schließen musste, weil sich immer mehr Organisation aus dem Land zurückziehen.
Umso toller, dass Ihr mit uns bleibt und weiterhelft.
Mit Eurer Unterstützung konnten wir in den vergangenen Wochen den laufenden Betrieb unserer inzwischen neun Mutter-Kind-Kliniken in entlegenen Regionen Afghanistans sichern. Eure Spende hat direkt geholfen, das medizinische Personal, die Medikamente und medizinische Aufbaunahrung für Kinder und Schwangere zu finanzieren, die sonst keinen Zugang zu einer medizinischen Versorgung hätten. „Wir mussten sieben Stunden mit unserer kranken Tochter Aja herlaufen", erzählt Mariam in unserer Klinik Qulab. „Ich dachte jeden Moment, sie hört auf, zu atmen. Schneller konnten wir nicht kommen. Wir haben kein Geld für einen Bus, einen Arzt oder Medikamente. Ich bin froh, dass wir hier kostenlose Hilfe finden können und danke Euch."
233.027 Besuche unserer Kliniken in den letzten 12 Monaten
233.027 kleine und große Patient:innen konnten wir dank Eurer Hilfe in den letzten 12 Monaten in unseren Kliniken behandelt – 26.464 mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen zeigen, wie groß der Bedarf ist und warum die kontinuierliche Finanzierung unserer Klinikarbeit so wichtig bleibt.
80 Prozent aller Patient:innen sind Frauen und Kinder. Ein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Unterernährung bei Schwangeren und Kleinkindern. Impfprogramme schützen vor Polio, Diphtherie und Tuberkulose: Allein gegen Tetanus konnten 11.957 Kinder und 8.800 Mütter geimpft werden. In sieben Kliniken konnten wir kleine Labore einrichten, die Blut-, Stuhl- und Urintests vor Ort ermöglichen. 411 Geburten wurden 2025 sicher begleitet, 6.843 Schwangere erhielten Vor- und Nachsorge, 3.329 Paare wurden zur freiwilligen Familienplanung beraten.
Die Geschichte des kleinen Taṣbam
Ein Patient ist der sechs Monate alte Taṣbam, er wurde in unsere Klinik Mamozai in Bagrami gebracht. Er wog nur 4,6 Kilogramm. Nach 71 Tagen Behandlung mit medizinischer Aufbaunahrung wog er bereits 7,1 Kilogramm und kann sich von jetzt an wieder altersgemäß entwickeln. Genau solche Behandlungen sind es, die durch die laufende Finanzierung unserer Kliniken erst möglich werden.
https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/156/452/393486/limit_600x450_image.jpgDer kleine Taṣbam vor seiner Behandlung, Oktober 2025
https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/156/452/393487/limit_600x450_image.jpg… und danach, Dezember 2025.
Wir bedanken uns bei allen mutigen Kolleg:innen
In jeder unserer Kliniken arbeiten sechs weibliche und sechs männliche medizinische Expert:innen an sechs Tagen in der Woche rund um die Uhr. Sie alle nehmen viel auf sich, um täglich in ihre entlegenen Einsatzgebiete zu kommen.
Deshalb ein riesiges Danke an Euch! Eure Hilfe rettet in unseren Kliniken wirklich Leben und wir freuen uns über jede Unterstützung!
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