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Lückenlos e.V.

wird verwaltet von Anita Starosta

Über uns

Der Verein Lückenlos e.V. des bundesweiten Aktionsbündnisses ,NSU-Komplex auflösen’ hat seinen Sitz in Köln. Nach der Selbstenttarnung des NSU-Trios bildeten sich zeitgleich und unabhängig voneinander Initiativen in Nürnberg, München, Köln, Kassel, Dortmund, Hamburg und Rostock, die den Kontakt zu den Angehörigen der Mordopfer sowie zu den Überlebenden der Bombenanschläge suchten. Zusammen mit diesen entstand ein bundesweites Bündnis, das die Idee des Tribunals entwickelte.
An den vielen Tatorten des NSU fordern Gruppen gemeinsam mit den Betroffenen eine lückenlose Aufklärung. Mit Straßenumbenennungen, Gedenkkundgebungen und Demonstrationen sorgt das Bündnis dafür, dass die Perspektive der Betroffenen in der öffentlichen Wahrnehmung gestärkt wird. Ein Meilenstein war die Prozessbegleitung der Betroffenen aus der Keupstraße, die im Januar 2015 im NSU-Prozess als Zeug*innen aussagten.

Letzte Projektneuigkeit

Ausstellungseröffnung Forensic Architecture "Three Doors" am 2. Juni

  Newroz Duman  31. Mai 2022 um 22:08 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde!

Am Donnerstag, 2. Juni 2022, wird eine Ausstellung der unabhängigen Ermittlungsagentur Forensic Architecture in Frankfurt eröffnet. „Three Doors“ lautet der Titel und sie wird bis 11. September 2022 im Kunstvereins am Römer gezeigt.

Drei Räume der Ausstellung sind alleine „Hanau" gewidmet. Die Tatnacht des 19. und 20. Februar 2020 wird in einer detaillierten Chronologie dokumentiert, zudem wird - neben dem bereits bekannten Gutachten zum verschlossenen Notausgang - eine neue Video-Rekonstruktion präsentiert, die sich mit den Abläufen und den vielen offen Fragen am Täterhaus auseinandersetzt.

Neben der forensischen Arbeit zur Tatnacht und dem Versagen von Polizei und Behörden wird entlang einer Zeitleiste der zweijährige Kampf der Angehörigen und Überlebenden um Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen nachgezeichnet.

Über mehrere Monate haben wir als Initiative 19. Februar mit Forensic Architecture (FA) entsprechende Informationen zusammen getragen. FA hat diese in ihrer professionellen Weise aufbereitet und synchronisiert. Wir laden Alle ein, die an einem umfassenden Einblick in die Geschehnisse von Hanau interessiert sind, diese Ausstellung in den kommenden Wochen selbst zu besuchen.
https://www.fkv.de/ausstellung/three-doors-forensic-architecture-initiative-19-februar-hanau-initiative-in-gedenken-an-oury-jalloh/

Des Weiteren möchten wir darauf hinweisen, dass unser Newsletter Nr. 7 erschienen ist: mit einer ersten Zwischenbilanz zum Untersuchungsausschuss im Hessischen Landtag, mit einer Vorstellung der oben genannten Ausstellung sowie mit einem kurzen Rückblick auf die Gedenkaktionen zum zweiten Jahrestag am 19.02.2022. Der Newsletter ist hier zu finden: https://19feb-hanau.org/wp-content/uploads/2022/05/Newsletter_07.pdf 

Vielen Dank an Alle für Eure weitere Unterstützung.

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Anita Starosta

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