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Lückenlos e.V.

managed by Anita Starosta

About us

Der Verein Lückenlos e.V. des bundesweiten Aktionsbündnisses ,NSU-Komplex auflösen’ hat seinen Sitz in Köln. Nach der Selbstenttarnung des NSU-Trios bildeten sich zeitgleich und unabhängig voneinander Initiativen in Nürnberg, München, Köln, Kassel, Dortmund, Hamburg und Rostock, die den Kontakt zu den Angehörigen der Mordopfer sowie zu den Überlebenden der Bombenanschläge suchten. Zusammen mit diesen entstand ein bundesweites Bündnis, das die Idee des Tribunals entwickelte.
An den vielen Tatorten des NSU fordern Gruppen gemeinsam mit den Betroffenen eine lückenlose Aufklärung. Mit Straßenumbenennungen, Gedenkkundgebungen und Demonstrationen sorgt das Bündnis dafür, dass die Perspektive der Betroffenen in der öffentlichen Wahrnehmung gestärkt wird. Ein Meilenstein war die Prozessbegleitung der Betroffenen aus der Keupstraße, die im Januar 2015 im NSU-Prozess als Zeug*innen aussagten.

Latest project news

Erstes Video von Forensic Architecture im Untersuchungsausschuss

  Newroz Duman  22 December 2021 at 10:05 AM

Liebe Freundinnen und Freunde,

in den ersten beiden Wochen sind nun schon fast 20.000 Euro für die juristische und forensische Unterstützung für die Aufklärung in Hanau gespendet worden - herzlichen Dank für Eure Solidarität!

Wahrscheinlich haben es Viele bereits in den Medien gesehen oder gelesen: Gestern haben Angehörige während ihrer Zeugenaussagen im hessischen Untersuchungsausschuss in Wiesbaden den Parlamentarier:innen eine Text- und Video-Datei von Forensic Architecture/Forensis zum Komplex „verschlossener Notausgang“ vorgestellt und übergeben.

Mit diesem Material soll die Behauptung der Hanauer Staatsanwaltschaft überprüft werden, dass den fünf Personen in der Arena Bar am zweiten Tatort auch bei einem geöffneten Notausgang angeblich nicht genügend Zeit verblieben wäre, um durch diesen zu fliehen. Die Staatsanwaltschaft will u.a. deswegen die Ermittlungen zum Notausgang einstellen.

Mittels einer detaillierten Auswertung der Aufnahmen der Überwachungskameras aus der Arena Bar hat Forensic Architecture eine Analyse der Laufpfade der beteiligten Personen erstellt, auf deren Grundlage ein Fluchtweg durch den Notausgang berechnet wurde. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist eindeutig: Alle fünf Personen hatten genug Zeit, um durch den Notausgang zu entkommen.

Die Angehörigen haben den Untersuchungsausschuss aufgefordert, dieses neue Gutachten als Beweismaterial zum „Notausgang“ aufzunehmen und Wissenschaftler:innen der unabhängigen Ermittlungsagentur als Expert:innen zu laden. Erste Abgeordnete haben dem bereits zugestimmt.

Dies ist ein erster wichtiger Erfolg und wir wollen und werden mit Forensic Architecture auch zu weiteren Fragekomplexen für den Untersuchungsausschuss zusammenarbeiten. Die Erstellung visueller Rekonstruktionen sind allerdings sehr aufwändig, so dass wir dafür unser Spendenziel erreichen wollen. Deshalb wäre es sehr hilfreich, wenn Ihr uns unterstützen könnt, unseren Spendenaufruf bei Betterplace weiter zu verbreiten. Das neue Video kann direkt auf der Seite angesehen werden.

Solidarische Grüße,

Eure Initiative 19. Februar Hanau

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