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Hilfe für Strassenkinder in Mbour (Senegal) e.V.

wird verwaltet von Julia M. (Kommunikation)

Über uns

Der Verein gründete sich im Jahr 2006 und versendete Hilfsgüter auf dem Seeweg in den Senegal. Unser Ziel war aber immer vor Ort im Senegal tätig zu sein und so entschlossen wir uns 2012 Geld zu sammeln um eine Schule zu errichten.
Im Jahr 2016 sind wir schon weit gekommen. Inzwischen steht in Mbour eine zweistöckige Schule mit 7 Klassenräumen für insgesamt 240 kindern.

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Was so alles passiert ist

  Julia M.  03. Januar 2018 um 10:59 Uhr

Nach einem ereignisreichen und schönen Sommer haben wir, der Verein „Hilfe für die Straßenkinder in Mbour (Senegal) e.V.“ mal wieder Zeit gefunden über aktuelle und über zukünftige Projekte zu berichten.

Ein eher spontanes Projekt war die Initiierung unseres Gartenprogramms. Durch die Gemeinde sind wir günstig an ein kleines Grundstück gelangt. Wir haben dann Saatgut und Gießkannen besorgt und einen Gärtner gefunden, der einem Teil der Mütter unserer Schulkinder den Anbau von Gemüse näher bringt. Sobald das Programm erste Erträge abwirft, werden die Frauen das Gemüse zum Eigenbedarf verwenden und auch für die Verpflegung in der Schule einsetzen.

Ein zweites Projekt, auf das wir sehr stolz sind, ist ein Kleinkreditprogramm für die Frauen der Gegend. Durch großzügige Spenden konnten wir ein Budget von 500€ zur Verfügung stellen. Dieses wurde im August von der Frau unseres Präsidenten, Maye, auf einem Konto im Senegal deponiert. Außerdem hat sie als Start für das Projekt eine Versammlung abgehalten und die grundlegenden Regularien festgelegt. Alle Frauen, die für das Projekt ausgewählt wurden, mussten als Beitrittszahlung und für den Mitgliedsausweis 1000 CFA (ca. 1,50€) bezahlen. So sichern wir das Ansehen des Projekts vor Ort und eine ernsthafte Herangehensweise der Frauen an das Programm. Die Ausweise berechtigen die Frauen zu einem Kredit in Höhe von 50 Euro. Die Kredite werden durch die Frauen im Laufe der Zeit zurückgezahlt. So bleibt das Guthaben im Pool immer erhalten und die Anzahl der Teilnehmerinnen am Programm kann sukzessive erhöht werden.

Als Ansprechpartnerin für das Projekt vor Ort, konnten wir eine dem Verein sehr gut bekannte Frau gewinnen. Fatou führt selbst ein erfolgreiches Kleingewerbe und wird den Fortschritt des Programms in Mbour überwachen. Eine zweite wichtige Person für das Projekt ist auch ein Freiwilliger. Der Sohn unserer Putzfrau gibt den Frauen Nachhilfe im Rechnen und Schreiben. Da diese in ihrer Kindheit nie die Möglichkeit hatten eine Schule zu besuchen, können sie weder Rechnen noch Lesen oder Schreiben. Durch die Nachhilfe lernen sie die wichtigsten Grundlagen um im Geschäftsleben erfolgreich zu sein. 

Das Programm wurde bisher gut angenommen, da es im Senegal für Frauen wenig Jobs gibt und eigene Kleingewerbe eine gute Chance bieten seine Familie zu ernähren. Mit dem Startkapital wird den Frauen zum Beispiel ermöglicht Stoff für Näharbeiten zu kaufen. Auch ein erfolgreiches Kleingewerbe ist im Senegal die Weiterverarbeitung von Erdnüssen. Diese werden im Land angebaut und werden zu gesalzenen oder gebrannten Erdnüssen oder Erdnussbutter weiterverarbeitet und auf den lokalen Märkten verkauft.

Was steht bei uns in der Zukunft an? Fest in Planung steht eine Ausbildungswerkstatt für Jugendliche. So kann auch eine Weiterbildung nach der Schule oder für ältere Jugendliche und damit eine autarke Lebensführung sichergestellt werden. 

In der Werkstatt werden die Jugendliche im Metallbau, der Holzverarbeitung, der Elektroinstallation und dem Nähgewerbe ausgebildet. Dafür planen wir ein Gebäude in unmittelbarer Umgebung zur Schule. Das Grundstück dafür wurde uns schon vor einer Weile von der Gemeinde in Mbour zur Verfügung gestellt. Der Bau beinhaltet für jedes Gewerk einen geeigneten Schulungsraum. 

Sobald der Strom vor Ort verfügbar ist, soll außerdem ein Computer für das Ausbildungszentrum zur Verfügung gestellt werden. Der Strom liegt aktuell schon in greifbarer Nähe zu unseren Grundstücken, jedoch ist der Grundstoff Holz, aus dem die Strommasten gebaut werden, ein sehr seltenes Gut im Senegal. Wir hoffen im neuen Jahr baldmöglichst mit dem Bau des Ausbildungszentrums beginnen zu können. Denn so kann eine lückenlose Ausbildung der Kinder, Jugendlichen und wie wir gemerkt haben auch Frauen vor Ort zur Verfügung gestellt werden und wir werden weiterhin alles tun, um es diesen Personen zu ermöglichen. Denn schon John F. Kennedy wusste: „Es gibt nur eins was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung „

Wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten, freuen wir uns immer über Spenden von Nähmaschinen mit manuellem Antrieb und natürlich Patenschaften, die unsere Projekte weit nach vorne bringen können. 

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