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Hilfe für Strassenkinder in Mbour (Senegal) e.V.

managed by Julia B.

About us

The association was founded in 2009. In the beginning, relief supplies were sent to Senegal by sea and distributed to the needy by Algaf Sene, our first chairman, and his wife. In 2014, the school with 3 classrooms, a common room and sanitary facilities was inaugurated in Mbour. Thanks to a grant of 75% of the construction costs from the BMZ (German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development), the school was able to be expanded by 4 classes just one year later. Currently, 250 children are being taught.
Thanks to BMZ funding, the training centre was able to start operations in 2019. Local craftsmen train young people in the trades of carpentry, metalwork, electricity and tailoring. Since December 2021, the building is being expanded to provide additional rooms for tailors, IT training, women's counselling and a doctor's office.

Latest project news

Jahresrückblick 2021

  Gerda Mayer  31 January 2022 at 08:32 PM

 Hilfe für die Straßenkinder in Mbour (Senegal) e.V.

Ein weiteres Jahr der Pandemie liegt hinter uns und hat uns allen viel Geduld abverlangt. 

Die Lage in Senegal ist, was die Pandemie anbelangt, relativ entspannt, aber die Erwerbssituation ist weiterhin sehr schwierig. Der Tourismus ist völlig zum Erliegen gekommen und auch der Handel auf den Märkten leidet. 

Durch die vermehrte Verteilung von Lebensmitteln haben wir auch dieses Jahr wieder versucht die größte Not in den Familien der Schule abzufangen. 

Was die Schule und das Ausbildungszentrum betrifft, so konnte dieses Jahr ohne Schließung unterrichtet werden und es war sogar möglich im Sommer ein gemeinsames Abschlussfest zu feiern. 

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Dort gab es wieder für die jeweils Besten des Jahrgangs kleine Geschenke und Essen & Trinken für alle. 

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Seit Oktober läuft das neue Schuljahr und für die Azubis bereits das letzte Jahr ihrer Ausbildung. 

Leider hatten wir bei den Schreinern einen Azubi, dem infolge einer Erkrankung ein Bein amputiert werden musste. Aktuell befindet er sich auf einem guten Weg der Genesung und wartet darauf seine Ausbildung fortzusetzen. Hier haben wir die Kosten für die OP und Nachsorge übernommen und werden uns dafür einsetzen, dass er eine Beinprothese erhält, um seine Arbeit in der Schreinerei wieder aufnehmen zu können. 

Eine gute Nachricht hat uns Ende November noch erreicht, das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat unseren Antrag auf den Förderzuschuss in Höhe von 75% zum Bau der Erweiterung unseres Ausbildungszentrums genehmigt. So konnte ab Dezember mit der Herstellung der Ziegel begonnen werden und anschließend mit dem Bau. Was auch bedeutet, dass wir für die Dauer von 10 Monaten für Arbeit in der Region sorgen. Wenn hier alles planmäßig läuft, dann können wir ab Oktober 2022 die neuen Räume nutzen. 

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Die bereits laufenden Ausbildungen in Schreinerei, Metallbau und Elektroinstallation finden weiterhin in den bestehenden Räumen Platz. Den Auszubildenden der Schneiderei werden in der Erweiterung mehr Plätze zur Verfügung gestellt.

Außerdem besteht die Möglichkeit zur Ausbildung in EDV-Datenbanksystemen. 

Es wird einen Raum zur Frauenberatung geben. Dort können sich die Frauen in einer vertrauten Umgebung Rat bei allen Problemen holen. Außerdem gibt es eine Arztpraxis, in der junge Ärzte aus dem örtlichen Krankenhaus Sprechstunden für die Bevölkerung aus der Umgebung zu kleinen Preisen anbieten und auch größere Impfaktionen durchführen könnten. 

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Um den Azubis die Möglichkeit zum Arbeiten mit dem Internet und ungestörtem Lernen zu bieten wird ein Raum dafür ausgestattet. Hier können auch die Frauen aus den Projektgruppen, die nie eine Schule besuchen konnten, Unterricht in Lesen, Schreiben und Rechnen erhalten.

 Ein weiterer sehr erfolgreicher Bereich sind die Frauenprojekte mit den Gärten für den Gemüseanbau und den Kleinkrediten für 80 Frauen, die jeweils rollieren. Zusätzlich gibt es beim Ausbildungszentrum einen Raum, in dem 2 Hirsemühlen stehen. Nach dem Ende der Regenzeit wurden hier große Mengen Hirse verarbeitet und in verkaufsfertige Einheiten verpackt. 

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Es wurden dieses Jahr unter anderem auch Reinigungsmittel herstellt, für die die Frauen eine offizielle Zertifizierung erhielten und Gemüse in Gläsern eingekocht.

Durch die Kreativität der Frauen hat sich hier eine stabile Einnahmequelle entwickelt und es kommen immer wieder neue Ideen dazu. 

Die Frauen erhalten die Möglichkeit zum Familieneinkommen beizutragen und sind unabhängig. Es kommt leider immer wieder vor, dass die Familienväter viel zu früh sterben und die Frauen dann mit den Kindern allein bleiben.

 
Wir bedanken uns bei allen Spendern für die Unterstützung, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre.

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83607
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Julia B.

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