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BIGENT gemeinnützige Unternehmergesellschaft

wird verwaltet von M. Schwanitz

Über uns

Unter der Prämisse „Hilfe zur Selbsthilfe“ entwickelt die BIGENT gUG als gemeinnützige Unternehmergesellschaft Berufsausbildungsprojekte für benachteiligte Jugendliche und Minderheiten in Osteuropa. Wir helfen wir bei der Entwicklung von Gesundheitsdiensten in ländlichen Regionen Afrikas und beraten Gemeinden in Osteuropa und Afrika bei der Entwicklung ihrer kommunalen Infrastrukturen. Bei allen Projekten liegt der Focus auf der Stärkung der Zivil- und Bürgergesellschaft vor Ort. Der Name unserer gUG ist Programm: In ihm verstecken sich die drei wichtigsten Arbeitsfelder: Bildung, Gesundheit und Entwicklung. Sie beschreiben exakt die Gebiete, auf denen wir arbeiten. Wir entwickeln nicht nur Bildungsprojekte, wir helfen auch bei Gründung und Aufbau von Sozialunternehmen in schwach entwickelten Regionen. Einer unserer Schwerpunkte zur Zeit: die Förderung von „Social Entrepreneurship“ in Osteuropa.

Letzte Projektneuigkeit

Schwere Zeit für Musikschüler von Beats und Beethoven

  M. Schwanitz  06. Mai 2020 um 19:30 Uhr

Liebe Spender und Freunde des Projektes Beats und Beethoven,

wir möchten Euch kurz über die aktuelle Situation im Ghetto Nadeshda in Sliven informieren, in dem die meisten der Musikschüler des Projektes leben. 

Momentan versuchen wir alles für "unsere Kinder"  zu tun, was uns von Deutschland aus möglich ist. Dafür brauchen wir dringend weiter Ihre  seelische und finanzielle Unterstützung!

Das Ghetto in Sliven steht unter Quarantäne und es gibt eine Ausgangssperre. Wer schon mal  vor Ort war, kann sich vorstellen, wie problematisch die Situation in Nadeschda jetzt ist. 

Die Menschen leben insgesamt auf sehr engem Raum, mit vielen Personen in einer  "Behausung" von der einige ohne Fenster sind. Sie leben unter hygienisch zum Teil katastrophalen Bedingungen. Es gibt im Ghetto keine ausreichende medizinische Versorgung und die Lebensmittelversorgung ist nicht für alle gesichert.

Unsere Lehrerinnen und Lehrer, die zur Zeit  keinen Unterricht in unseren Unterrichtsräumen geben dürfen, halten zu ihren jeweiligen Zöglingen engen telefonischen Kontakt. Die Kinder brauchen diese Zuwendung, sie üben sogar noch fleißiger als ohnehin schon, klammern sich in dieser schweren Zeit an ihre Musik und ihre Instrumente. Was sehr wichtig dabei ist, die Lehrkräfte erfahren, wo es Notlagen gibt.

Nur eins von vielen  Beispielen: Zwei von unseren Schülerinnen leben mit ihrer Mutter alleine in einem Zimmer im Ghetto und haben, weil die Mutter jetzt  nicht mehr arbeiten kann, kein Geld um Medikamente, Heizmaterial und genügend Lebensmittel zu kaufen. Mit dem Geld, das wir für die Familie jetzt regelmäßig überweisen, kann die Lehrerin die notwendigen Lebensmittel und Medikamente kaufen und das Holz zum Heizen für die Mädchen und ihre Mutter organisieren. Die Übergabe der Lebensmittel wird telefonisch abgesprochen und erfolgt -unter Wahrung des notwendigen Abstandes-  vor einem Tunnel der unter den Gleisen in das Ghetto führt. Es ist der einzige Zugang in das Quartier. Das Holz wird der Familie vor das Haus angeliefert.  

Täglich sind die Projektgründer im Kontakt mit der Koordinatorin in Sliven, Radka Kuseva. Sie beraten permanent, was notwendig ist und können schnell handeln.

Wir können dem Engagement der bulgarischen Lehrkräfte vor Ort nur danken für ihren Einsatz und ihr großherziges Engagement!!

Wir sind tief berührt und beruhigt, dass wir mit Ihren Spenden in dieser um so vieles verschärften Situation, unseren Kindern und ihren Familien  so wunderbar und lebenswichtig helfen können! 

Doch dies funktioniert auch nur, weil wir die seelische Verbindung, die Liebe und Verantwortung von dir und Ihnen allen spüren, an die Kinder und Lehrer weitergeben und miteinander teilen. 

Aus tiefstem Herzen DANKE! 

Maria Hauschild, Georgi Kalaidjiev, Mirko Schwanitz 

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Kontakt

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