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Raubtier- und Exotenasyl e.V.

wird verwaltet von K. Berchtold (Kommunikation)

Über uns

Das Raubtier- und Exotenasyl ist eine Auffangstation für in Not geratene Raubkatzen, Primaten und Exoten aller Art. Tiere aus illegaler oder schlechter Haltung finden hier ein neues Zuhause. Derzeit leben im Raubtierasyl fünf sibirische Tiger, ein Puma, ein Polarfuchs, ein Rotfuchs, ein Schneeaffe, ein Karakal, ein Luchs und einige Kleintiere wie z.B. Frettchen.

Finanzielle Unterstützung vom Staat bekommt der Verein nicht. Er begleicht seine gesamten Ausgaben über Spendengelder, Patenschaften und Mitgliedsbeiträgen. Die Raubtierauffangstation ist die einzige ihrer Art im deutschsprachigen Raum. 2014 wurde dem Verein für seine gute Arbeit der Sonderpreis des Bayerischen Staatsministers für Umwelt und Verbraucherschutz verliehen – ein Zeichen für die Notwendigkeit einer solchen Auffangstation in Deutschland.

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Ein weiterer Abschied

  I. Greune  01. Juni 2018 um 10:57 Uhr

Nachdem wir erst vor kurzem vom Tod unserer Pumadame Pünktchen berichten mussten, hat uns letzten Freitag auch der 17-jährige Tigerkater Tiger (englisch ausgesprochen) verlassen. 

 Am Sonntag, den 13.5. verletzte sich Tiger am Schwanz. Um einer Entzündung vorzubeugen, entschlossen wir uns, Tiger direkt am Montag zu narkotisieren. Der Tierarzt des Vereins Dr. Wittmann stellte fest, dass die Wunde schlimmer war als gedacht und musste einen Teil des Schwanzes abnehmen, um eine Infektion zu verhindern. 

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Während der Untersuchung nahmen wir Tiger Blut ab und mussten deutlich verschlechterte Nieren- und Leberwerte feststellen. Grund dafür war wahrscheinlich sein fortgeschrittenes Alter. Dadurch war Tigers Zustand zusätzlich geschwächt und er hatte große Probleme die Narkose zu verarbeiten. Er schlief nach der Behandlung sehr viel, fraß und trank sehr wenig. Trotz der intensiven Pflege von Tierärzten und Pflegern blieb der Erfolg leider aus und Tiger verstarb am Freitag (25.5.), vermutlich an Organversagen.

Wie Tiger sich die Wunde am Schwanz zugezogen hat, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Eine Vermutung ist aber, dass er durch die Nierenerkrankung geschwächt war und sich sein Verhalten und sein Geruch verändert haben. Deshalb könnte seine Gehegegenossin Kiara ihn eventuell verletzt haben.

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Tiger sind in der Wildnis Einzelgänger. Da Tiger und Kiara 2006 aus einem Zirkus zu uns kamen und damals in einer Gruppe zusammenlebten, haben wir sie nicht getrennt. Bis auf kleinere Rangeleien verstanden sich die Beiden gut, weshalb wir keinen Anlass sahen, sie zu trennen. Für Menschen ist eine Wesensänderung oft viel später erkennbar als für Artgenossen, da Tiger stets versuchen ihre Schwäche zu verbergen. So bleibt die Ursache der Wunde reine Spekulation.

Das Raubtier- und Exotenasyl trauert um den Verlust seiner zwei geliebten Bewohner. Wir werden Pünktchen und Tiger immer in guter Erinnerung behalten und sie schmerzlich vermissen.

Wir danken allen Tierfreunden, die unseren Verein mit Spenden unterstützen. Ohne euch könnten wir die Versorgungs- und Tierarztkosten nicht stemmen.  
 

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