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STIFTUNG für BÄREN

wird verwaltet von Sabine I.

Über uns

Die STIFTUNG für BÄREN setzt sich für Bären, Wölfe und Luchse ein. Die Stiftung unterhält den Alternativen Bärenpark Worbis in Thüringen und den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald in Baden-Württemberg. Wir geben Tieren aus schlechter Haltung ein neues, naturnahes Zuhause. Bären und Wölfe, die jahrelang in engen Käfigen lebten oder misshandelt wurden, dürfen bei uns endlich ihr Futter selber suchen, die Bären können baden und ihre Winterhöhlen graben. Die STIFTUNG für BÄREN dokumentiert Bären- und Wolfshaltungen europaweit. Wir registrieren die Missstände, signalisieren unsere Bereitschaft, Tiere aufzunehmen oder zu vermitteln und sind zur Stelle, sie ein neues Zuhause brauchen.

Letzte Projektneuigkeit

Tierschutz: Am Tisch vereint

  Sabine I.  21. November 2019 um 13:34 Uhr
Liebe Freundinnen und Freunde,

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wer hat die tollsten Freiwilligen der Welt? Die STIFTUNG für BÄREN. Anfang November trafen sich rund 40 fleißige Helfer*innen, um den Bärenpark Schwarzwald auf den Winter vorzubereiten. Obwohl es nasskalt wetterte, haben die Ehrenamtlichen unerschrocken Bäume gefällt, eine Benjeshecke gebaut, Wasserabläufe betoniert, Zäune errichtet und hölzernes Isoliermaterial für heimelige Bärenhöhlen aufgetürmt. Unser Team möchte sich bei allen bärenstarken Ehrenamtlichen bedanken – was würden wir nur ohne Euch machen!
 

Apropos Bärenhöhlen

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Auch JURKA hat gearbeitet – an einer brandneuen Höhle. „Im Sandsteinloft rückten ihr die Wölfe zu sehr auf den Pelz“, beobachtete Teresa Carl, Pädagogin im Bärenpark Schwarzwald. DARIA war eine der Ersten, die sich zurückgezogen hat, in ihrem ersten Winter im Schwarzwald. „Nach 28 Jahren ohne Rückzugsmöglichkeit ist das wieder ein starker Beweis, dass es für ein tiergerechtes Leben nie zu spät ist“, berichtet Bernd Nonnenmacher, Parkleiter im Schwarzwald. KAJA, BEN und SCHAPI schnarchen schon seit Wochen. ARTHOS, ARIAN und AGONIS stromern noch durch den Park. Zumindest wirkt ARTHOS etwas träge. Wir sind gespannt, ob die drei sich diesen Winter zur Ruhe betten. Im Bärenpark Worbis ist Ex-Zirkusbär PARDO als Erster ins Bett gefallen. Dafür hatte er sich gleich Anfang Oktober seine Luxussuite gesichert. LAURA, DAGGI und JIMMY haben sich ebenfalls zurückgezogen. Dagegen haben CONNY, MAX und DORO noch zu viel um die Ohren, als dass sie diese aufs Blätterkissen betten mögen. PEDRO kann sich nicht zwischen Appetit und Müdigkeit entscheiden: Er quetscht sich immer mal wieder aus seiner engen Winterhöhle heraus, um ein allerletztes Betthupferl zu naschen.
 

Trocken schlafen in Worbis

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Herbst- und Winterzeit ist Wolfszeit. Mit den Blättern fallen die Temperaturen und unsere Wölfe werden aktiver. Gerade jetzt lohnt sich ein Besuch von Wolfsfans. Nach anfänglicher Skepsis nutzen die Worbiser Wölfe nun ausgesprochen gerne ihre neuen Unterstände, die vom abenteuer HELFEN e.V. errichtet wurden. Da sich bei unseren älteren Vierbeinern die gesundheitlichen Schwächen in den Gelenken und Knochen mehren, wissen sie einen trockenen Schlafplatz im Winter besonders zu schätzen.
 

Patentier des Monats: ADENA

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Geboren wurde ADENA im Mai 2006 in einer Bärenhöhle und wuchs mit ihren Geschwistern AKELA, AIS und AYLA unter Braunbären auf. Nach Wolfsmanier trug ADENA in den letzten Jahren dazu bei, unsere teilweise verhaltensgestörten Petze zu resozialisieren und gilt in Worbis als erfahrene Bärentherapeutin. Ihre Methodik: Dem Ursus ins Hinterteil kneifen und sein Fressen wegschnappen. ADENA sieht ihrer verstorbenen Mutter SHIARA ähnlich, hat jedoch eine dunklere Fellschattierung. Während ihre Geschwister zu Knickohren neigen, kann sie ihre Lauscher makellos aufstellen. Seit sich SHIARA von der Position der Leitwölfin zurückgezogen hatte, wettstreiten die Schwestern ADENA und AYLA um das höchste Amt. Zeigen auch Sie gerne Ihren Mitmenschen, wo es langgeht?  Dann übernehmen Sie eine Patenschaft für ADENA.
 

Italienische Delegation im Schwarzwald

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„Ein internationales Wildtiermanagement kann Tragödien wie bei BRUNO vermeiden“, bekräftigt Giovanni Giovannini, Leiter der Abteilung Forstwirtschaft und Wildtiere der Autonomen Provinz Trient. Er und vier weitere italienische Wildbärenexperten des Projekts "Life Ursus" besuchten Anfang November den Bärenpark Schwarzwald, um sich über die gemeinsame Haltung von Wölfen und Bären auszutauschen. Das Ziel von "Life Ursus" ist die Wiederansiedlung einer sich selbst erhaltenden Bärenpopulation im Trentiner Brenta Gebirge. Die Teams von "Life Ursus" und der STIFTUNG für BÄREN arbeiten zusammen, seit sie 2007 die Wildbärin JURKA in den Bärenpark Schwarzwald gebracht haben. Gerade jetzt wird die Zusammenarbeit wieder besonders akut, da kürzlich ein italienischer Bär die deutsche Grenze passiert hat.
 

Tierschutz-Brunch: Am Tisch vereint

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„Wir sind beeindruckt, dass sich so viele Tierschützer*innen bei uns versammelt haben. Der erste Schritt für ein regionales Netzwerk mit regem Wissensaustausch ist getan“, bekräftigte Sabrina Schröder, Leiterin des Bärenparks Worbis. Sie hatte im Namen der STIFTUNG für BÄREN zum Brunch nach Worbis eingeladen. Letzten Sonntag trafen sich daraufhin 40 Interessierte zu Kaffee, Brötchen und gutem Gespräch. Die Idee dahinter: Vereine, Behörden, Institutionen und Privatpersonen aus dem Eichsfeld zu vernetzen. Die Resonanz der Gäste war überragend und auch wir sind begeistert. Der erste Tierschutz-Brunch war ein bärenstarker Schritt für unsere Region.   

 
Bären kennen keine Landesgrenzen

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Ende Oktober 2019 wurde im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ein junger Braunbär von einer Wildkamera fotografiert. Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wieder ein Bär in die Bundesrepublik tapst. Das scheue Männchen verhält sich natürlich und zurückhaltend. Wichtig ist nun, dass auch wir Menschen ruhig bleiben. Für Süddeutsche, die in einem Bärengebiet leben, sind folgende Tipps wichtig: 

Füttern Sie nie einen Bären und entsorgen Sie Nahrungsmittel und Abfall in einer bärensicheren Tonne. Bären riechen noch besser als Hunde.

Bewegen Sie sich im Wald mit einer Bärenschelle oder nutzen Sie Ihre Stimme, um sich anzukündigen. Ein sich natürlich verhaltender Bär wird freiwillig das Weite suchen.

Sie treffen dennoch auf einen Bären: Bleiben Sie ruhig. Sprechen Sie laut. Ziehen Sie sich langsam rückwärts zurück, rennen Sie nicht.

„Ob sich der Bär in Bayern ansiedeln wird, wissen wir nicht. Womöglich wird sich sein Wandergebiet über mehrere Staaten erstrecken. Umso stärker brauchen wir jetzt endlich ein länder-übergreifendes Wildtier-Management“, betont Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN.

Deutschland steht vor einer Herausforderung und in der Verantwortung für sein Ökosystem. Wir wollen ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Wildtier erreichen. Sie auch?  
 
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