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Sea-Eye e.V.

wird verwaltet von G. Isler (Kommunikation)

Über uns

Der Verein Sea-Eye e.V. betreibt das Schiff „Alan Kurdi“, das derzeit im zentralen Mittelmeer Beobachtungs- und Rettungseinsätze durchführt. Da Migrant*innen im Bürgerkriegsland Libyen schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, versuchen immer wieder Menschen über das Mittelmeer aus Libyen zu fliehen. In ihrer Not besteigen sie seeuntaugliche Boote, mit denen sie keine Chance haben, einen sicheren Ort zu erreichen. Viele Boote sinken, bevor ihnen Rettung zur Hilfe kommen kann und die verzweifelten Menschen ertrinken, ohne dass es jemand bemerkt.

Sea-Eye hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Ereignisse zu dokumentieren, Menschen aus Seenot zu retten und die Geretteten nach internationalem Recht an einen sicheren Ort zu bringen. Die Geflüchteten erzählen uns immer wieder von Gewalt, willkürlicher Verhaftung, Folter und Mord in Libyen. Solange Libyen keinen Frieden gefunden hat, werden Menschen versuchen aus diesem Land zu fliehen. Bis dahin wird Sea-Eye vor Ort sein, Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und Menschen aus Seenot retten.

Letzte Projektneuigkeit

Nordkirche spendet 20.000€ für die "Alan Kurdi"

  G. Isler  24. Mai 2019 um 15:22 Uhr
Nordkirche spendet 20.000€ für die "Alan Kurdi"
„Die Rettung von Menschenleben ist nicht verhandelbar“

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Im Dezember 2018 startete die zivile Seenotrettungsorganisation Sea-Eye e.V. als erstes Schiff mit deutscher Flagge in den Einsatz. Bisher retteten Crews der „Alan Kurdi“ 81 Menschenleben auf dem zentralen Mittelmeer.
 
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) unterstützt die Rettungsarbeiten nun mit 20.000€, indem sie sich an den Werftkosten beteiligt, die die Einsatzfähigkeit des Schiffes sicherstellen. „Die Rettung von Menschenleben ist nicht verhandelbar." begründete Dietlind Jochims, Pastorin und Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, die Förderentscheidung. „Es ist unsere Aufgabe als Kirche, in dieser Situation eindeutig und klar zu bleiben. Wir ziehen uns nicht zurück.“  Jochims bat eindringlich um weitere Unterstützung für das Sea-Eye Schiff, dessen Heimathafen zukünftig die Hansestadt Hamburg sein wird.

Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye e.V., dankte der Nordkirche im Namen des Vereins: „Die Unterstützung der Nordkirche bedeutet uns enorm viel. Nicht nur, weil das Geld für den obligatorischen Werftaufenthalt benötigt wird. Sondern weil das öffentliche Eintreten der Kirche uns angesichts der nicht nachlassenden Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung wichtiger denn je ist. Wir danken der Nordkirche und wir danken insbesondere Bischöfin Kirsten Fehrs, die immer wieder für die Rettung von Menschenleben eintritt und streitet.“

Für die drei Jahre alte Organisation ist die Werftzeit eine genauso große Herausforderung, wie die Anschaffung des Schiffes selbst. Alle zwei Jahre muss ein Schiff, wie die "Alan Kurdi", aus dem Wasser gehoben werden, um verschiedene Inspektionen durchführen zu können. Die Organisation befürchtet Kosten von bis zu 300.000€. " Wir müssen an dieser Stelle sehr vorsichtige Annahmen treffen und rechnen daher mit erhöhten Kosten. Die "Alan Kurdi" ist schließlich beinahe sieben Jahrzehnte alt. Technische Unterstützung erhalten wir von unseren Freunden von Sea-Watch e.V." sagt  Gorden Isler.

Die Werftpause will die Organisation daher vorausschauend nutzen. So soll das Schiff eine Trinkwasseraufbereitungsanlage für rund 12.000€ erhalten. Treibstofftanks müssen erweitert und zusätzliches Equipment angeschafft und installiert werden. Ziel ist es, dass das Schiff nach dem Werftaufenthalt bis zu zwei Jahre einsatzbereit ist. Die zwei Seeblockaden vor Malta zeigten bei den Trinkwasser- und den Treibstoffreserven ernsthaft limitierende Erschwernisse auf. Hier will der Verein verantwortungsbewusst Spendengelder einsetzen.

"Die europäischen Regierungen sollten die Menschenrechte genauso ernst nehmen  wie die Kirche die Botschaft der Bibel."sagt Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye e.V. Mit der Förderung der Nordkirche hat die Organisation nun eine weitere, institutionelle Unterstützerin aus dem Raum der Kirchen. Zu ihnen gehören auch das Erzbistum München-Freising, das Mennonitische Hilfswerk, die EKD und die Lippische Landeskirche. "Ohne die Kirchen, wäre unsere wichtige Arbeit kaum noch möglich. Wir sind noch immer auf Spenden angewiesen, denn unsere Mittel reichen noch nicht aus, um die Werftkosten zu finanzieren und anschließende Einsätze sicherstellen zu können. Daher sind wir weiter unterwegs, suchen das Gespräch und geben uns selbst keine Ruhe, bis die Aufgabe erfüllt ist." sagt Isler weiter.
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