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Sea-Eye e. V.

wird verwaltet von G. Isler

Über uns

Der Verein Sea-Eye e. V. betreibt das Schiff ALAN KURDI, das derzeit im zentralen Mittelmeer Beobachtungs- und Rettungseinsätze durchführt. Da Migrant*innen im Bürgerkriegsland Libyen schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, versuchen immer wieder Menschen über das Mittelmeer aus Libyen zu fliehen. In ihrer Not besteigen sie seeuntaugliche Boote, mit denen sie keine Chance haben, einen sicheren Ort zu erreichen. Viele Boote sinken, bevor ihnen Rettung zur Hilfe kommen kann und die verzweifelten Menschen ertrinken, ohne dass es jemand bemerkt.

Sea-Eye hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Ereignisse zu dokumentieren, Menschen aus Seenot zu retten und die Geretteten nach internationalem Recht an einen sicheren Ort zu bringen. Die Geflüchteten erzählen uns immer wieder von Gewalt, willkürlicher Verhaftung, Folter und Mord in Libyen. Solange Libyen keinen Frieden gefunden hat, werden Menschen versuchen aus diesem Land zu fliehen. Bis dahin wird Sea-Eye vor Ort sein, Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und Menschen aus Seenot retten.

Letzte Projektneuigkeit

Europas Grenzen bleiben die tödlichsten

  A. Pasligh  31. Dezember 2020 um 13:36 Uhr
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Quelle: https://missingmigrants.iom.int

Liebe Freund*innen von Sea-Eye,
 
zum Ende des Jahres möchten wir allen Menschen danken, die gemeinsam mit uns und den anderen Seenotrettungsorganisationen für jedes einzelne Menschenleben auf dem Meer gekämpft haben. Insgesamt konnte Sea-Eye in diesem Jahr genau 361 Menschenleben retten. Wir hätten noch viel mehr Menschen helfen können, wenn wir nicht mit italienischen Behörden über die Anzahl unserer Toiletten an Bord der ALAN KURDI streiten müssten. Weil die Politik Rettungsschiffe blockiert, bleibt Europas Grenze die tödlichste Grenze der Welt.

Bei dem Versuch, Europa im Jahr der Pandemie zu erreichen, verloren laut IOM insgesamt 1.545 Menschen ihr Leben. Die Vereinten Nationen sagen aber auch, dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher sein könnte. Die offizielle Statistik ist also möglicherweise nur die Spitze eines ganz schrecklichen Eisberges, an dem die sogenannten Werte Europas bitter zerschellen.

Um nicht zu verzweifeln, müssen wir dankbar für das Erreichte sein. Sea-Eye hat auch unter schwierigsten Bedingungen 361 Menschenleben gerettet. Wir bauen ein neues Rettungsschiff und haben neue Partnerorganisationen gewonnen. Wir haben 20 Lokalgruppen aufgebaut, die allein im Dezember über 63.000 Euro Spenden gesammelt haben. Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter*innen haben sich großartig eingearbeitet und auf der SEA-EYE 4 arbeiteten auch an Weihnachten rund 50 ehrenamtliche Werftheld*innen an unserem neuen, wichtigsten Rettungsmittel. Wir danken allen, die uns in diesem Jahr zur Seite gestanden haben, und zählen auch im nächsten Jahr auf Sie.

Denn im kommenden Jahr muss Sea-Eye weit mehr als 3 Millionen Euro Spenden sammeln, um beide Schiffe betreiben zu können. Vor dem Hintergrund dieses Bedarfs verblasst auch unser Spendenrekord im laufenden Dezember. Wir haben allein in diesem Monat mehr als 300.000 Euro Spenden erhalten und werden das Jahr 2021 mit über 2 Millionen Euro Spenden abschließen. Ihre Spende ist bei uns gut aufgehoben, denn gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen sorgen wir dafür, dass Ihre Spende Menschenleben retten wird. Dafür kämpfen rund 600 Vereinsmitglieder von Sea-Eye. Und wir werden mehr. Wir werden lauter, stärker und wir geben nicht auf. Wenn Sie uns weiterhelfen.

Ein gesundes, neues Jahr für Sie und Ihre Familie!

Ihr Gorden Isler
Vorsitzender von Sea-Eye e. V.
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93024
Regensburg
Deutschland

Wilhelm Meierhofer

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