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Sea-Eye e. V.

wird verwaltet von G. Isler

Über uns

Der Verein Sea-Eye e. V. betreibt das Schiff „Alan Kurdi“, das derzeit im zentralen Mittelmeer Beobachtungs- und Rettungseinsätze durchführt. Da Migrant*innen im Bürgerkriegsland Libyen schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, versuchen immer wieder Menschen über das Mittelmeer aus Libyen zu fliehen. In ihrer Not besteigen sie seeuntaugliche Boote, mit denen sie keine Chance haben, einen sicheren Ort zu erreichen. Viele Boote sinken, bevor ihnen Rettung zur Hilfe kommen kann und die verzweifelten Menschen ertrinken, ohne dass es jemand bemerkt.

Sea-Eye hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Ereignisse zu dokumentieren, Menschen aus Seenot zu retten und die Geretteten nach internationalem Recht an einen sicheren Ort zu bringen. Die Geflüchteten erzählen uns immer wieder von Gewalt, willkürlicher Verhaftung, Folter und Mord in Libyen. Solange Libyen keinen Frieden gefunden hat, werden Menschen versuchen aus diesem Land zu fliehen. Bis dahin wird Sea-Eye vor Ort sein, Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und Menschen aus Seenot retten.

Letzte Projektneuigkeit

Zwei Rettungen an einem Tag: Rettungsschiff ALAN KURDI rettet 78 Menschenleben

  G. Isler  25. Januar 2020 um 16:12 Uhr

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Am Samstagmorgen wurde das deutsche Rettungsschiff ALAN KURDI des Regensburger Vereins Sea Eye e.V. über einen Seenotfall informiert. Die Organisation Watch the Med - Alarmphone erhielt von den Menschen an Bord des Schlauchbootes einen Notruf und leitete diesen an das Rettungsschiff und die zuständigen Behörden weiter.

Nach mehreren Stunden wurde das Boot gegen 09:00 Uhr gefunden. Zu dem Zeitpunkt drang bereits Wasser in das Schlauchboot ein, dessen Hülle aus dünnem Material, ähnlich einer LKW-Plane bestand. Unter den 62 Geretteten befinden sich 8 Frauen und 7 Kinder, das jüngste Kind ist gerade einmal sechs Monate alt.

Kurze Zeit nach der Rettung war ebenfalls ein Schiff der sogenannten libyschen Küstenwache vor Ort und wies die ALAN KURDI an, die libysche Such- und Rettungszone zu verlassen.

“Die sogenannte libysche Küstenwache behandelt eine Such- und Rettungszone wie einTerritorialgewässer, bedrängt wiederholt zivile Rettungskräfte und erteilt unrechtmäßige Anweisungen. Diese Kompetenz steht ihnen überhaupt nicht zu und die von der EU unterstützten Milizen nehmen damit bewusst die Gefährdung von Menschenleben in Kauf.” sagt die Einsatzleitern Johanna Pohl von Bord des Schiffes.

Wenige Minuten nach der Rettung erreichte die ALAN KURDI der Hilferuf eines Frachtschiffes, dass ein Boot in Seenot gesichtet hatte. Die ALAN KURDI erreichte das mit 16 Personen besetztes Boot am frühen Nachmittag und evakuierte das seeuntüchtige Boot ebenfalls. Drei von ihnen waren stark dehydriert und wurden an Bord sofort medizinisch behandelt.

Auch wenn die Zuweisung eines Hafens für Rettungsschiffe sich in den letzten Wochen gebessert hat, ist es noch zu früh, von einer Normalisierung der Seenotrettung nach völkerrechtlichen Standards zu sprechen.

“Es ist eine seerechtliche Pflicht, die Menschen schnell an einen sicheren Ort bringen zu müssen. Auch wenn wir Ansätze eines Verteilungsmechanismus sehen, muss der Schutz der Menschen an oberster Stelle stehen. Die EU und alle ihre Mitgliedstaaten müssen Italien dabei unterstützen und sich im europäischen Sinne solidarisch verhalten. Das Mittelmeer darf kein schutzloser Raum bleiben.” sagt der Sprecher von Sea-Eye, Julian Pahlke.

Nach einer längeren Phase mit schlechtem Wetter und hohem Seegang machte sich die ALAN KURDI am 17. Januar auf den Weg in Richtung Such-und-Einsatzgebiet. In den letzten Tagen patrouillierte das Schiff im zentralen Mittelmeer. Die deutsch-spanische Crew wird von Rettungskräften von Sea-Eye und der spanischen Hilfsorganisation Proem Aid gestellt. 

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