Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Fill 200x200 sea watch logo

Sea-Watch e.V.

wird verwaltet von J. Bayer (Kommunikation)

Über uns

Sea-Watch ist Ende 2014 aus einer Initiative von Freiwilligen entstanden, die dem Sterben im Mittelmeer nicht mehr länger tatenlos zusehen konnten.
Das Mittelmeer ist die tödlichste Grenze der Welt. Jedes Jahren verlieren Tausende Menschen auf der Flucht über das Meer ihr Leben. Seit Anfang 2015 arbeitet unsere ständig wachsende Organisation, die vor allem aus engagierten Freiwilligen aus der ganzen Welt besteht, an der Projekt-Organisation und Umsetzung von Sea-Watch. Angesichts der humanitären Katastrophe auf dem Mittelmeer leistet Sea-Watch Nothilfe, fordert und forciert gleichzeitig die Rettung durch die zuständigen europäischen Institutionen und steht öffentlich für legale Fluchtwege ein. Durch unsere Rettungsmissionen dokumentieren wir die Lage an dieser Außengrenze Europas und leisten einen Beitrag, auf die menschenunwürdige europäische Migrationspolitik aufmerksam zu machen.
Die Europäische Union setzt sich für Demokratie und Menschenrechte ein, schottet sich jedoch gleichzeitig immer weiter gegen Menschen auf der Flucht ab, sei es durch milliardenschwere Grenzsicherungsanlagen oder völkerrechtlich bedenkliche und umstrittene Rückübernahmeabkommen mit Drittstaaten wie der Türkei, oder Deals mit afrikanischen Diktatoren und Milizen wie der sogenannten Libyschen Küstenwache. Die Europäische Union setzt auf Migrationsabwehr statt humanitäre Werte. Auch 2017 sind etwa 3500 Menschen bei dem Versuch, das europäische Festland zu erreichen, ertrunken.
Die Lücke einer institutionalisierten, flächendeckenden Seenotrettung mit klarem Mandat, wie etwa Mare Nostrum, die mehr als 130.000 Menschen retteten aber von der EU nicht übernommen und daher beendet wurde, versuchen wir so lange wie möglich und im Rahmen unserer Möglichkeiten zu füllen. Wir halten dies für unsere humanitäre Pflicht. Dass jedoch private Organisationen die Seenotrettung im Mittelmeer anstelle von Staaten übernehmen, kann und sollte kein Dauerzustand werden! Wir fordern eine internationale, institutionalisierte Seenotrettung mit eindeutigem Mandat und auf lange Sicht vor allem legale und sichere Einreisewege für Schutzsuchende im Sinne einer #SafePassage.

Sea-Watch war bisher an der Rettung von weit über 35.000 Menschen beteili

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Sea-Watch wieder im Rettungseinsatz

  J. Bayer  05. Oktober 2018 um 09:56 Uhr
Liebe Freund*innen, liebe Unterstützer*innen von Sea-Watch,
die Mühen haben sich gelohnt: Obwohl unser Schiff seit Wochen, am Freitag sind es genau 100 Tage, ohne rechtliche Grundlage auf Malta festgehalten wird, können Sea-Watch-Aktivist*innen jetzt wieder aktiv Menschenleben retten. Seit heute sind Teile unserer Crew mit dem 37,5 Meter langen italienischen Rettungsschiff Mare Jonio auf dem Weg in die Search-and-Rescue-Zone im zentralen Mittelmeer. Das Schiff hat inzwischen internationale Gewässer erreicht.

Während einige unserer Aktivist*innen in den vergangenen Wochen für die Freigabe der Sea-Watch 3 gekämpft haben und dies weiter tun, waren andere in die Gründung und Einsatzplanung des italienischen Seenotrettungsprojekts Mediterraneaeingebunden. Handfestes Ergebnis dieser Arbeit, die Sea-Watch sowohl finanziell als auch operativ in erheblichem Maße unterstützt, ist die jetzt angelaufene Mission der Mare Jonio vor der libyschen Küste.



Giorgia Linardi – Sea-Watch-Sprecherin in Italien – beschreibt die Ziele, die wir mit dem Projekt verfolgen: “Mediterranea will Leben retten – und die europäische Gesellschaft vor der  Entmenschlichung unserer Zeit. Wir wollen zurück zu der Idee einer Gesellschaft, die auf gleichen Rechten für alle beruht. Wenn es um die Rettung von Menschenleben auf See geht, spielt immer noch der Pass eine Rolle. Eine Gesellschaft ist in Gefahr, wenn die Menschenwürde angreifbar ist“.

Wir freuen uns sehr, nun wieder das tun zu können, wofür Sea-Watch gegründet wurde: Der Unmenschlichkeit aktiv entgegentreten und Leben retten! Dass wir in der SAR-Zone gebraucht werden, belegen die Zahlen der letzten Monate leider nur allzu deutlich. Hunderte Menschen sind bei dem Versuch ertrunken, Gewalt und Folter in Libyen zu entkommen. Das ist grausam und ein humanitärer Skandal. Neben unseren Aktivitäten im Rahmen des Projekts Mediterranea arbeiten wir deshalb weiter mit Hochdruck daran, die Sea-Watch 3 wieder auf See zu bringen.

Gleichzeitig prüfen wir nach wie vor verschiedene Optionen, um mit einem eigenen neuen Rettungsschiff operieren zu können. Natürlich ist dies erneut mit hohen Kosten verbunden, doch eines hat sich nicht geändert: Ein Menschenleben ist unbezahlbar, Seenotrettung nicht!




Daher mein ganz persönlicher Appell:
Bitte hilf uns mit Deiner Einzelspende oder als Fördermitglied, jetzt und zukünftig Rettungsmissionen durchführen zu können. Nur mit Deiner Hilfe können Sea-Watch-Aktivist*innen in See stechen, nur mit Deiner Hilfe können wir Leben retten. Mehr als 37.000 Gerettete binnen dreieinhalb Jahren sind Beleg dafür, dass Du das Richtige tust.

Im Namen all unserer Aktivist*innen sage ich vielmals Danke und grüße Dich herzlich!

Dein Johannes Bayer
Vorsitzender Sea-Watch e.V. und Einsatzleiter

Hilf uns zu helfen – spende jetzt für Sea-Watch!
Jetzt erst recht: Werde Sea-Watch Fördermitglied! Bereits mehr als 2.400 Menschen mit Herz solidarisieren sich als Sea-Watch-Fördermitglied mit unserer Arbeit. Aber noch haben wir unser Ziel nicht erreicht: 6.500  Unterstützer*innen, die uns ermöglichen, der EU-Abschottungspolitik die Stirn zu bieten und Leben zu retten.

Als Fördermitglied hilfst Du uns mit einer regelmäßigen Spende, unsere Aktivitäten besser und sicherer planen zu können. Schon ab 10 € monatlich bist Du dabei. Also: Jetzt erst recht!

Leben retten  Zeichen setzen gegen Hass  Ehrenamtliches Engagement fördern
SPENDE JETZT um Menschen aus Seenot zu retten!
Jetzt per Überweisung spenden oder einen Dauerauftrag einrichten:
SPENDENKONTO:
IBAN: DE77 1002 0500 0002 0222 88
BIC: BFSWDE33BER
Bank: Bank für Sozialwirtschaft Berlin
Kontoinhaber: Sea-Watch e.V.




weiterlesen

Kontakt

Immanuelkirchstrasse 3-4
10405
Berlin
Deutschland

Kontaktiere uns über unsere Webseite