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CARE Deutschland e.V.

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Über uns

CARE wurde 1945 in den USA gegründet, um Armut und Hunger in Europa mit über 100 Millionen CARE-Paketen zu lindern. Allein in Deutschland wurden damals zehn Millionen CARE-Pakete verteilt. Heute setzt sich CARE in 90 Ländern mit überwiegend einheimischen Kräften für die Überwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein und beteiligt insbesondere Frauen und Mädchen. CARE hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und hilft unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. CARE ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und wurde in den vergangenen Jahren für seine transparente Berichterstattung immer mit einem der oberen Plätze des Transparenzpreises von PricewaterhouseCoopers ausgezeichnet. Im Jahr 2020 hat CARE über 92 Millionen Menschen weltweit unterstützt.
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Letzte Projektneuigkeit

COVID-19 in Ländern mit niedrigem Einkommen: Frauen bei Impfkampagnen benachteiligt

  Vita Möller  19. Oktober 2021 um 10:20 Uhr

Liebe Spender:innen,

das Wissen über das Corona-Virus und der Zugang zu COVID-19-Impfstoffen sind weltweit nach wie vor ungerecht verteilt – so eine neue CARE-Studie.

In 16 Ländern, für die CARE Daten vorliegen hat, lassen sich Frauen seltener impfen und schätzen Impfstoffe als weniger sicher ein. Die Folgen sind verheerend: Im Südsudan etwa sind nur knapp ein Viertel der Geimpften weiblich, gleichzeitig sind 70 Prozent der positiv auf COVID-19 getesteten Personen Frauen. Laut der CARE-Studie gehören fehlende Informationen über COVID-19 und damit einhergehend weniger Vertrauen in den Impfstoff zu den häufigsten Ursachen für die niedrige Impfquote unter Frauen.

Im Irak etwa gaben nur 30 Prozent der befragten Frauen an, zu wissen, wo sie sich für eine Impfung registrieren können – im Vergleich waren die Hälfte der befragten Männer dazu informiert. In Malawi ist die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen dem Impfstoff vertrauen, viermal geringer als bei Männern – Grund dafür ist oft auch die Angst vor Unfruchtbarkeit. Die befragten Frauen gaben zudem an, dass weit entfernte Gesundheitsstationen oder eine nicht erteilte Impferlaubnis durch männliche Verwandte große Hürden für sie darstellen.

Die niedrige Impfquote unter Frauen ist sehr besorgniserregend, gerade weil 70 Prozent des weltweiten Gesundheitspersonals weiblich sind. Leider arbeiten in Ländern mit niedrigem Einkommen zu viele Frauen im Gesundheitswesen in unbezahlten, informellen Funktionen, so dass sie im System nicht berücksichtigt werden. Es zeigt sich: Wer keine Informationen erhält, bildet kein Vertrauen in den Impfstoff. Deshalb müssen Frauen in Aufklärungs- und Impfkampagnen gezielt angesprochen werden. Denn der Schutz vor COVID-19 sollte weder von finanziellem Status noch von Geschlecht abhängig sein.

Bisher haben CARE-Helfer:innen durch umfassende COVID-19- Maßnahmen rund 30 Millionen Menschen in 69 Ländern erreicht. Sie unterstützen außerdem über 1.500 Gesundheitseinrichtungen mit Material und Trainings und setzen sich dafür ein, einen gerechten Zugang zu COVID-Impfstoffen für Frauen und in extremer Armut lebende Familien zu verschaffen.

Unterstütze auch du die geschlechtergerechten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus!

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