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Friendship Across Borders FAB e.V.

wird verwaltet von G. Rohde-Dahl (Kommunikation)

Über uns

Friendship Across Borders e.V. – FAB führt Israelis, Palästinenser und Deutsche zusammen, um in trilateralen Begegnungen die persönlichen und kollektiven Schwierigkeiten in der Friedensbildung zu erfahren und im Überwinden von Grenzen neue Wege zu gegenseitiger Anerkennung und Verständigung, Versöhnung und Freundschaft zu entwickeln. Langfristig soll damit ein guter Nährboden für friedliches Miteinander geschaffen werden, indem Menschen, die solch tiefgreifende Erfahrungen gemacht haben, sich in ihrem gesellschaftlichen Umfeld für das friedliche Miteinander mit dem „Anderen“ einsetzen. Aktuell ist das in Israel/Palästina mit einem hohen persönlichen Risiko der Ausgrenzung behaftet.

Wir gehen bewusst auf Traumatisierungen – persönliche wie kollektive, aktuelle wie historische Verletzungen – ein, weil wir der Überzeugung sind, dass alle drei Nationen im Umgang miteinander davon geprägt sind und weil unbewältigte Verletzungen entscheidende Gefühle verursachen, die bei politischen Lösungsversuchen zu wenig berücksichtigt werden. Wer traumatisiert ist, handelt unter dem Diktat seiner Schmerzen. Darüber hinaus arbeiten wir mit Beziehungsdynamiken von Macht und Ohnmacht, Stabilität und Veränderung, Geben und Nehmen. Prinzipien von Ausgleich und Ordnung sowie Bedürfnisse nach Sicherheit und Freiheit, Schutz und Entwicklung werden ebenso berücksichtigt. All diese Gefühle wirken immer und lassen sich nicht willkürlich ausschalten, sind aber viel zu wenig bewusst.

Für die Arbeit mit solch schwierigen Gefühlen nutzen wir unter kompetenter Leitung interaktive Methoden, die sich im therapeutischen und beraterischen Kontext gut bewährt haben. Und so können die schmerzhaften und schambesetzten Täter-Opfer-Erfahrungen, die alle drei Nationen in ihrer Geschichte kennen, einbezogen und gegenübergestellt werden. Dabei lassen sich spürbare Erfahrungen machen, wie Ängste weniger Macht bekommen und Mut besser genutzt werden kann, damit Menschlichkeit und Würde als gemeinsame Grundlage wieder einen guten Platz bekommen. Auf diese Art mit allen drei Nationen zu arbeiten, ist sowohl in Deutschland als auch in Israel/Palästina herausragend.

FAB bezieht keine politische Position und arbeitet nicht an politischen Lösungen. Wir arbeiten an dem Ziel, die Menschlichkeit und Würde des „Anderen“ real werden zu lassen, sie im Alltag leben zu können. Frieden auf dieser Grundlage halten wir für besonders nachhaltig und tragfähig. Wir wissen nicht, wie Frieden geht, aber wir finden Wege, ihn zu entdecken, denn Frieden ist ein Gefühl – und das erleben die, die vom Konflikt betroffen sind.

FAB e.V. ist seit 2003 ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Deutschland; im Vorstand arbeiten auf gleicher Ebene Deutsche, Israelis und Palästinenser zusammen. Auch die Mitglieder kommen aus allen drei Nationen. In Israel haben wir eine enge Partnerschaft mit dem Sapir College (http://eng.sapir.ac.il/) in Sderot direkt an der Grenze zu Gaza und in den Palästinensischen Gebieten in Bethlehem mit Holy Land Trust (http://www.holylandtrust.org/).

Die Teilnehmer für solche Begegnungen sind Menschen, die ahnen, dass der Frieden in ihnen selbst beginnt. Sie interessieren sich für die ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen und Vorurteilen, den eigenen Grenzen und Grenzverletzungen. Sie sind neugierig auf gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen, bereit für Wachstum und Reifung. Und das gelingt am besten mit einem Gegenüber, das anders ist und der gebraucht wird, um zu erkennen, dass er ebenso ein Mensch ist wie ich und ebenso Würde und Anstand verdient wie ich.

Die Gruppen werden von erfahrenen Leitern aller drei Nationen moderiert. Die intensive Begegnung verteilt sich auf Groß- und Kleingruppenarbeit, teilweise mit therapeutischer Tiefe, teilweise mit kreativem und körperlichem Ausdruck, damit alle Sinnesbereiche ganzheitlich angesprochen werden. Die Arbeitssprache ist Englisch auf High-School-Niveau.

Damit alle Teilnehmer aus allen drei Nationen zusammenkommen können, werden die Mittel zu etwa 80% für Transport- und Unterbringungskosten sowie etwa 10-15% für das geringfügige Honorar der Leitungskräfte benötigt. Verwaltungs- und Organisationskosten werden fast ausschließlich ehrenamtlich getragen.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Ich habe 1.104,62 € Spendengelder erhalten

  G. Rohde-Dahl  24. April 2018 um 16:16 Uhr

Die Spendengelder sollen für unser nächstes Projekt STEP INTO THE FIRE vom 28.06. - 03.07. ausgegeben werden. Es ist ein Trainings-Seminar für ehemalige Teilnehmer unserer Seminare, um sie stärker in unsere Arbeit einzubinden und um unser Netzwerk zu erweitern. Sie Einladung als Foto und auf unserer Webseite www.fab-friedshipacrossborders.net unter "Aktuelle Seminare".

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Kontakt

Römerstraße 10
72622
Nürtingen
Deutschland

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G. Rohde-Dahl

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