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In Children's Eyes-Stiftungsfonds

wird verwaltet von Rolf Zehnpfennig

Über uns

In Children's Eyes Stiftungsfonds unterstützt Projekte gegen den sexuellen Missbrauch und sexualisierter Gewalt. Wir sind aktiv in den Bereichen der Präventionsarbeit als auch der Hilfe für sexuell misshandelte und missbrauchte Mädchen, Jungen und Jugendliche und in der Kindheit sexuell missbrauchte Erwachsene.
www.in-childrens-eyes.org
Für: In Childrens Eyes Stiftungsfonds unter Treuhänder ‚Stiftung Stifter für Stifter‘, Landshuter Allee 11, D-80637 München.

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  Rolf Zehnpfennig  02. November 2022 um 17:51 Uhr
Präventionsprogramm „Ja! und Nein! und Lass das sein!“ Sexueller Missbrauch - Über das Recht auf Grenzen „Nicht über uns ohne uns!” So lautet der Leitgedanke der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Wir alle haben Anspruch auf ein Leben, in dem nicht andere über uns bestimmen. Der HintergrundWessen Nähe suche ich? Welche Zärtlichkeit mag ich? Wen umarme ich gerne und wen halte ich auf Abstand? Das Recht von Menschen mit Behinderung, über ihren Körper und ihre Sexualität zu bestimmen, muss ganz besonders geschützt werden. Denn Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung werden immer noch häufig Opfer von sexuellem Missbrauch. Täterinnen und Täter nutzen bestehende Abhängigkeitsverhältnisse sowie die eigene körperliche und geistige Überlegenheit aus. Im Austausch mit Fachleuten aus Integrationsprojekten wurde vor diesem Hintergrund das zweiteilige Theaterprogramm Ja! und Nein! und Lass das sein! speziell für Menschen mit Behinderung entwickelt. Mit theaterpädagogischem Spiel, einfacher Sprache und viel Interaktion wird gemeinsam erfahren, dass jeder Mensch körperliche Grenzen hat und wie sich diese erkennen, beschützen und verteidigen lassen – ganz egal, wer sie überschreitet. Die LernzieleSei dir sicher! Am Ende muss eines absolut klar sein: Sexueller Missbrauch ist, wenn uns jemand an Scheide, Brust, Penis und Po berührt und wir das nicht wollen. Und: Das ist verboten. Es ist uns wichtig, unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Grenzen zu sensibilisieren und ihr Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zu stärken. Außerdem werden ihnen ganz konkrete Verhaltensregeln mitgegeben: Die Frage „Weiß jemand, wo ich bin?” schützt im Umgang mit fremden Menschen davor, sich alleine einer unsicheren Situation auszusetzen. Gemeinsam wird auch versucht, gemeinsam zu klären, wer die nächste Person unseres Vertrauens ist. Alle sollen sich zuletzt ganz sicher sein: Es gibt immer Menschen, die mir helfen wollen und können. »Der tpw gelingt es, ein tabuisiertes Thema didaktisch soweit zu reduzieren, dass es von vielen Menschen mit Behinderung verstanden wird. Auch Einrichtungen der Behindertenhilfe profitieren von diesem Programm.« (Petra Richter, Fachschule für Heilerziehungspflege Essen)
 

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