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(F.A.W.N.) Deutschland e.V.

wird verwaltet von R. Scheel (Kommunikation)

Über uns

First Aid for Wonderful Nature -
dieser Name ist unser Programm, denn jeder Mensch auf dieser Erde sollte bestrebt sein, diese wundervolle Natur mit ihrer Artenvielfalt zu schützen.

F.A.W.N. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit Tierartenschutzprojekten hauptsächlich in Entwicklungsländern engagiert.
Ein Hauptaugenmerk unserer Arbeit sind aber ebenso Aufklärungskampagnen in der Öffentlichkeit, denn ohne das Verständnis und die intensive Mitarbeit der einheimischen Bevölkerung ist ein erfolgreiches Bestreiten solcher Projekte nicht möglich.

F.A.W.N. leistet direkte, sachbezogene Hilfe für bedrohte Tierarten in ihren natürlichen Lebensräumen, setzt sich aber ebenso für konsequente Arterhaltung in Naturparks und Wildreservaten ein.

First Aid for Wonderful Nature (F.A.W.N.) e.V. ist eingetragen beim Amtsgericht Cottbus unter der Nr.: VR 1812 CB
Gemeinnützig und besonders förderungswürdig laut Finanzamt Cottbus, St.-Nr.: 056/140/09057
First Aid for Wonderful Nature Deutschland e.V.

Gubener Str. 36, 03149 Forst (Lausitz)

Telefon /Fax: +49 (0) 3562 / 691278

E-mail: info(at)fawn.de

Spendenkonto: Sparkasse Spree - Neiße

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Letzte Projektneuigkeit

Zum Praktikum nach Costa Rica – Teil 2

  R. Scheel  16. Januar 2019 um 15:07 Uhr

 Wolfsmonitoring um Forst /Lausitz, eine Vulkansee mit einem Ufo, die heilige Stätte der Indigen Völker Mittelamerikas und auf der Spur der Tapire. Eine abenteuerliche Reise einer Biologiepraktikantin. 

Im August machte sich der Gründer des Forster Tierartenschutzvereines First Aid for Wonderful Nature (F.A.W.N.) e.V., Ralph Scheel mit der Biologiepraktikantin Fiona Fischer auf die Spur des mittelamerikanischen Tapirs (Tapirus bairdii) nach Costa Rica und Panama, wo Sie fast 2 Monate die Tapire wissenschaftlich beobachten sollten. 

Schon im Juli befasste sich die Biologiepraktikantin Fiona Fischer, mit dem Wolfsmonitoring in Naturschutzgebieten um Forst/L. und stellte Studien zum Wolf her. Durch das Finden von Losungen (Wolfsexkremente) konnte z.B. festgestellt werden, dass auch zu fast 30% der Wolf in seinen Losungen die Reste vom Biber hatte. Ja, der Wolf jagt auch den Biber. Beim Wolfsmonitoring fand sie auch Losungen im Euloer Bruch. Diese Losungen stammen ausschließlich vom Rudel der Teichlandwölfe, die bis nach Bärenbrück ihr Revier haben. Kamerafallen wurden in kleinen Auenwäldchen an der Neiße kurzzeitig installiert und sämtliche Daten wurden an das LFU (Landesumweltamt Brandenburg) und an das Lupus-Institut weitergegeben. So erhielt sie die ersten Praxiserfahrungen in der Feldforschung, um dann auch diese auf den Tapir, Jaguar und Puma in Mittelamerika anzuwenden. 

Angekommen in Costa Rica, arbeitete Sie kurze Zeit in unserem Projekt des Ecocentro Danaus und dokumentierte die Populationsdichte und Habitatnutzung des Erdbeer-oder Blue Jeans Frosches (Dendrobates pumilio) aus der Familie der Pfeilgiftfrösche. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse, halfen sehr unserem Projekt in Costa Rica. Auch die Vogelbeobachtung und Zählung der verschiedenen Vogelarten stand auf dem Programm. Das Ecocentro Danaus haben auch einige Forster schon besucht u.a. auch 2 Forster Freiwillige. 

Dann ging es weiter in den Norden Costa Rica’s ins Stammesgebiet der indigenen Maleku. Hier ist auch unser Jaguar Maleku-Projekt mit den Kamerafallenprojekt und dem neuem Schmetterlings-projekt. 

Hier ein kleiner Auszug aus dem Reisetagebuch von Ralph Scheel: „Frühmorgens ging es los, es regnete und wir fuhren die lange Schotterstrasse mit Motorädern. Es erinnerte mich an meine Jugend, wo wir im Sommerregen mit der Simson immer nach Jamno oder Schacksdorf in den Wald oder an den See fuhren. Nur war das 30 Jahre her und ich nicht in der Lausitz, sondern 10.000 km entfernt und in Mittelamerika, im äußersten Norden Costa Rica‘s. Gerade auf dem Weg zum Vulkan Tenorio, der auf fast 2000 Metern liegt. Wir fuhren durch wolkenverhangene Hügel, die den Schotterweg säumten, mitten durch das indigene Gebiet der Maleku. Vor mir saß mein indigener Freund Jaguar und zeigte mir rechter Hand die Grenze zu Nicaragua, wo sich nach dem Regen die Wolkendecke aufschob und man bis zur Inselgruppe Ometepe schauen konnte, Ometepe ist eine Insel des Nicaraguasees und weltweit die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee. Der Blick schweifte bis zum länderübergreifenden Biossphärenreservat und Freundschaftspark „Indio Maiz“ wo man in der Tiefebene dunkle Regenwolkengebilde sah, die sich mit Gewitterblitzen abregneten. Was für eine grandiose Aussicht. In bestimmten Situationen musste ich mich echt kneifen, dass ich das alles miterleben durfte. Weiter ging es bis wir zu einem kleinen See kamen, noch von Regenwolken umgeben, die sich aber verzogen und es öffnete sich der sagenumwobene Vulkansee Cote. Hier hatte 1971 bei Vermessungen des See die costa-ricanische Energiegesellschaft ICT Luftaufnahmen machen lassen, um das Gebiet des zukünftigen Arenalsee zu vermessen. Hierbei kam eine runde glänzende Scheibe mit einem Umkreis von rund 160 Metern zum Vorschein die in der Abfolge der Luftaufnahmen in den See eintauchte und wiederauftauchte und im Sonnenlicht glänzte. Das Flugzeug war eine kanadische Maschine und die Kamera, die die Luftaufnahmen machte, war eine deutsche Kamera von Carl Zeiss Jena, wohl ein Entwicklungsgeschenk der ehemaligen DDR?

Der See ist auf Google Maps und Earth kaum zu erkennen und wurde auch von der costa-ricanischen Regierung in Google eingeschränkt. Ende der siebziger bis in die neunziger Jahre fand hier ein regelrechter Tourismusboom statt. Hotelanlagen wurden gebaut, wo man den fantastischen Blick auf den See Cote, dem Arenalsee und den Vulkan Arenal bei gutem Wetter hat. Jetzt ist dort alles verlassen. Auf dem Weg zu unseren Kamerafallengebiet am Nationalpark Tenorio fährt man durch verlassene Bungalowgebiete und an verlassenen Häusern vorbei. Hier passierten ein paar Unglücke, abergläubische Geschichten von Einheimischen wurden mir berichtet, dass hier Außerirdische ihr Unwesen trieben. Ich wunderte mich nur, dass eine ältere Costa-Ricanerin sich kreuzigt und „Ay Dios“ (Oh Gott) sagte, als sie hörte, dass wir zum See Cote fahren um den Tapir mit Kamerafallen dort studieren wollen. Aus dem Aberglauben verließen auch die Hotelbesitzer und ein paar Einheimische ihre Häuser und das Gebiet um den See Cote und den Nationalpark Tenorio. Für die indigenen Maleku ist es immer noch ein heiliger Ort. Sehr viele schamanische Zeremonien mit Trommeln und Feuer werden jedes Jahr zur Sonnenwende dort gemacht, erzählte mir indianischer Freund Jaguar. Es kommen sogar Schamanen aus Indianervölkern Nordamerikas hierher, um den heiligen Ort zu besuchen und ihre Rituale durchzuführen. 

Auf dem Weg in den Nationalpark Tenorio sahen wir ein Skelett eines Gürteltieres, was gleich dokumentiert wurde. In keinem Fall darf man Reste von Gürteltieren anfassen da sie Lepra und die unheilbare Chagaz-Krankheit übertragen. Weiter ging über alte angelegte Wege und über morsche oder zerfallene Brücken bis wir zu den Kamerafallen kamen. Sie waren unter anderem nur an Bäumen installiert, die Tapire besonders lieben. Sie tragen Früchte, die wie Gurken aussahen. Genannt wird die Baumart „Arbol de Danta“ – der Tapirbaum. Wir sichteten die Kamerafallen und tatsächlich waren Tapire auf der Kamerafalle und sogar ein Puma. Auch konnten wir Spuren vom Puma entdecken. Diese wurden dann mit konserviert, um auch Schulklassen in Costa Rica Abdrücke eines Pumas und Jaguars zu zeigen. Es erinnerte mich an unsere Wolfsprojekte, wo wir auch Gipsabdrücke von Wolfsspuren haben und an Vorträgen in Schulen zeigten. 

Aus dem Praktikumsbericht der Biologiepraktikantin: 

Die Region um das Reservat der Maleku, nahe San Rafael de Guatuso in der Provinz Alajuela, ist geprägt von dichtem Nebelwald und einer überragenden Biodiversität. In diesem Projekt wurden acht Kamerafallen angebracht, welche neue Erkenntnisse über die dort lebenden Felidae – Arten und vor allem den Tapir, bringen sollten. Durchgeführt wurde das Projekt im Auftrag der gemeinnützigen Organisation First Aid for Wonderful Nature, kurz F.A.W.N., welche ihren Hauptsitz in der deutschen Kleinstadt Forst hat. 

Die acht Kamerafallen wurden von zwei erfahrenen Maleku, dem Organisationsvorsitzenden der Organisation F.A.W.N., einem Volontär und einer Biologie Praktikantin aus Deutschland, angebracht. Dabei wurden die Standorte von den Maleku ausgewählt, welche diese bereits im Voraus ausfindig gemacht hatten. Einer der Maleku, welcher auch die Leitung der Exkursion übernommen hat, hat außerdem bereits unzählige Male bei ähnlichen Projekten mitgewirkt und im Auftrag von beispielsweise „Nãĩ- Conservation“ oder „Gentle y Fauna“ Kamerafallen angebracht. Das Projekt soll zur Erforschung der Region um den Lago Coté beitragen und außerdem dabei helfen, die vielseitige Flora und Fauna Costa Ricas zu schützen. Daher ist es besonders wichtig, dass auf wissenschaftlich geleitete Organisationen wie „Nãĩ- Conservation“ ebenfalls Zugang zu den erhobenen Daten bekommen. So können diese in einen größeren Kontext gebracht werden und aktiv zum Natur- und Artenschutz beitragen. 

Es war eine herausragende Arbeit, die wir jetzt im Nachhinein sehen. Über die weitere Arbeit werden wir berichten. Wer unser Wolfsprojekt, die Arbeit an regionalen Schulen oder auch das Tapirprojekt weiter unterstützen will, kann dies gerne tun. Spenden werden benötigt. 
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