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Nuernberger helfen Menschen in Sri Lanka e.V.

wird verwaltet von U. Schöneberg (Kommunikation)

Über uns

Der aus der Tsunamihilfe Nürnberg in Sri Lanka hervorgegangene gemeinnützige Verein „Nürnberger helfen Menschen in Sri Lanka e.V.“ (Srilankahilfe Nürnberg) erwirtschaftet seit nunmehr 2006 mit der Kalkudah-Bude auf dem Markt der Städtepartnerschaften am Christkindlesmarkt Mittel für die Finanzierung von Projekten in der Patenregion der Stadt Nürnberg an der Ostküste Sri Lankas. Die Erlöse auf dem Weihnachtsmarkt und alle eingehenden Spenden werden zu 100 Prozent in Projekte in der Patenregion investiert.

Zweck und zukünftiges Engagement des Vereins „Nürnberger helfen Menschen in Sri Lanka e.V.“

Zweck des Vereins ist die langfristig angelegte humanitäre, finanzielle und ideelle Hilfe für Tsunami-Opfer in der Region Kalkudah auf Sri Lanka sowie die Förderung der Völkerverständigung – dies insbesondere durch
• Spendensammelaktionen, Hilfsmaßnahmen und Durchführung von Unterstützungsprojekten für die betroffene Bevölkerung,
• Förderung gemeinsamer sozialer, kultureller, künstlerischer, sportlicher und wissenschaftlicher Aktivitäten,
• Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Städten und ihren Bürgern, Pflege und Förderung zwischenmenschlicher Kontakte, Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen.
Bei seiner Tätigkeit legt der Verein Wert auf Zusammenarbeit mit allen sozialen, öffentlichen, politischen, privaten, kulturellen, kirchlichen, weltanschaulichen und wissenschaftlichen Organisationen, die den Zielen des Vereins förderlich sind.
Dem Verein gehören aktuell 20 Mitglieder an. Und es engagieren sich insbesondere auf dem Weihnachtsmarkt rund 15 weitere Bürger Nürnbergs für unsere Projekte.

Die Arbeit von „Nürnberger helfen Menschen in Sri Lanka e.V.“
und das Engagement der Nürnberger an der Ostküste Sri Lankas
in Stichworten

2004/2005
Tsunami

2005:
Städtische Projekte in und um Kalkudah: Sanitäre Anlagen im Kalmunai-Lager, Bau einer Siedlung in Valachenai nördlich von Kalmunai

Oktober/November 2005:
Start der Arbeiten am GfK-Krankenhausprojekt in Kalkudah, die Anfang 2006 jäh abgebrochen wurden, nachdem in unmittelbarer Nachbarschaft des Bauprojekts bei einer Schießerei zwischen Angehörigen der LTTE (Tamil Tigers) und dem Militär mehr als 10 Personen ums Leben kamen

November/Dezember 2005:
Erste Weihnachtsbude für Kalkudah, organisiert von Teilnehmern des Runden Tisches

15. März 2006
Vereinsgründung

April 2006 – Mai 2009:
Nach weiteren gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Tamilen und Singhalesen entflammt erneut der seit den frühen 80er Jahren andauernde Bürgerkrieg im Osten und im Norden Sri Lankas - Ostküste wir Sperrgebiet, in die Zivilisten nicht mehr einreisen dürfen, humanitäre Organisationen verlassen die Regionen

November/Dezember 2006:
Erste vom Verein organisierte Weihnachtsbude

Oktober 2008:
Start der Zusammenarbeit mit UN-Habitat via München, die eine Städtepartnerschaft mit der an der Ostküste gelegenen Stadt Batticaloa unterhält

Frühsommer 2009
Erster Besuch von Dr. Ismail Fahmy in Nürnberg, der nach einem Gespräch mit dem Verein und dem Amt für Internationale Beziehungen einer Kooperation zustimmt

Herbst 2009:
Neustart des GfK-Projekts in Kalmunai
Erste große Projekte des Vereins: Ashroff Memorial Hospital, Kindergarten in Kalmunai, Health Camps,

März 2010
Erste Reise nach dem Bürgerkrieg in den Osten. 7 Teilnehmer
Einweihung des Gesundheitszentrums in Kalmunai
Besuch der Kinderstation im Ashroff Memorial Hospital
In Kalmunai existieren immer noch 10 Lager mit Tsunami- und Bürgerkriegsopfern
Besuch des Ashram und anderer geförderter Projekt in Kalkudah


2010/2011
Fortsetzung des Engagements: Einrichtung und Geräte für das Gesundheitszentrum in Kalmunai
Finanzierung von Health Camps in der ländlichen Umgebung von Kalmunai
Sanierung zweier Kindergärten in Kalmunai und Kattankudy
Planung eines Ausbildungzentrums in Kattankudy

2012:
Start der Bauarbeiten des Ausbildungszentrums in Kattankudy
Planung des Projekts Little Nuremberg in Eravur

November 2013:
Bauarbeiten in der Siedlung sind fertiggestellt – geplanter Einzug der Familien nach Ende des Monsuns im Februar/März 2014

März 2013:
Zweite Reise nach Sri Lanka: 6 Teilnehmer
Einweihung der Bildungsstätte in Eravur
Besuch des Baugeländes von Little Nuremberg – Bauarbeiten an den ersten 15 Häusern


November/Dezember 2013:
8. vom Verein organisierte Weihnachstsbude „Kalkudah“ auf dem Markt der Städtepartnerschaften
5 Jahre Kooperation mit Dr. Ismail Fahmy

Juni 2014
Dritte Reise nach Sri Lanka: 8 Teilnehmer
Besuch aller Projekte und feierlich Einweihung von „Little Nuremberg“ in Eravur


Die Region und die Orte der Projekte der Srilankahilfe Nürnberg und der Gemeinschafts-projekte mit dem Amt für Internationale Beziehungen
Der im Nordosten liegende Bezirk Trincomalee sowie die sich nach Süden anschließenden Bezirke Batticaloa, zu dem Kalkudah und Eravur gehören, und Ampara, in dem Kattankudy nd Kalmunai liegen, bilden die Region der Ostküste Sri Lankas. In der Bevölkerung dieser wirtschaftlich unterentwickelten, touristisch bisher erst wenig erschlossenen Region ist Sri Lankas ethnische Mehrheit der Singhalesen eine Minderheitsgruppe. Hier leben vor allem von Tamilen und Muslime. Die Mehrheit der Bevölkerung in der Region ernährt sich von Fischfang, Handel, Handwerk und kleinteiliger Landwirtschaft.

Die Aktivitäten der Srilankahilfe Nürnberg und die Gemeinschaftsprojekte mit dem Amt für Internationale Beziehungen konzentrierten sich nach dem Tsunami und dem Ende des Bürgerkriegs, das heißt von 2009 an, auf die folgenden Gemeinden an der Ostküste Sri Lankas:

Kalmunai,
das etwa 50 km südlich von Kalkudah liegt, ist mit über 100.000 Einwohnern die zweitgrößte der Städte an der Ostküste Sri Lankas. Die Häuser der Bewohner und Kleingewerbetreibenden säumen sich kilometerlang entlang der Küste. Der Tsunami hat das dicht besiedelte Gebiet besonders hart getroffen. Mit rund 4.000 Toten und einem Vielfachen an Menschen, die durch den Tsunami obdachlos wurden, gilt sie als die vom Tsunami am stärksten betroffene Gemeinde des Landes. Bis heute leben rund 400 Familien, die durch den Tsunami ihr Heim verloren hatten, in einem der zehn noch verbliebenen Lager. Anders als die Region um Kalkudah hat diese Stadt kaum Chancen, von dem erwarteten touristischen Boom an der Ostküste zu profitieren.

Kattankudy
ist ein ebenfalls an der Ostküste Sri Lankas zwischen Kalkudah und Kalmunai gelegener Ort. In der Gemeinde wohnen knapp 55.000 Personen. In Kattankudy, die zu den weltweit am dichtesten besiedelten Gemeinden gehört, wohnen vor allem Muslime. Die Gemeinde war sowohl vom Tsunami als auch vom wirtschaftlichen Niedergang und dem Terror, den der Bürgerkrieg der Ostküste Sri Lankas bescherte, stark betroffen.

Eravur
In dem zwischen Batticaloa im Süden und Kalkudah im Norden gelegene Ort Eravur an der Ostküste Sri Lankas leben knapp 30.000 Menschen – es handelt sich dabei hauptsächlich um Muslime und um Tamilen. Rund 75 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung arbeiten als Tagelöhner, Kleinbauern oder Fischer. Insbesondere in der Gruppe der Jüngeren 15- bis 35-Jährigen, gibt es jedoch viele Arbeitslose, die kaum Chancen haben, je eine Beschäftigung zu finden. 60 Prozent der Bevölkerung hat ein Einkommen, das unterhalb der Armutsgrenze (25 US-Dollar pro Monat) liegt. Auch hier haben sowohl der Tsunami als auch die gewaltsam ausgetragenen Konflikte zwischen Tamilen und Singhalesen haben der Gemeinde und der Bevölkerung schwer zugesetzt.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Jahresauftakt 2015 Erste Hilfe für Kinder und Jugendliche in Sri Lanka

  U. Schöneberg  26. Januar 2015 um 18:09 Uhr

Nürnberg, den 19. Januar 2015 - Unmittelbar nach Weihnachten 2014 hatte der Verein 2.000 Euro nach Sri Lanka überwiesen, um Opfern der Ende 2014 durch starken Regen verursachten Überschwemmungen an der Ostküste zu helfen. Die Hilfe kam rechtzeitig an: Mehr als 1000 Kinder und Jugendliche in Kattankudy und Eravur, die vor den Wasserfluten hatten fliehen müssen, wurden zum Ende der Schulferien mit Schulheften, Bleistiften und Schultaschen übergeben. So konnten sie am 9. Januar 2015, dem Tag nach den in diesem Jahr anstehenden Präsidentschaftswahlen, einigermaßen gut gerüstet wieder in ihre Schulen zurückkehren. 

Dr. Ismail Fahmy, ehemaliger UN-Habitat-Repräsentant in Sri Lanka, der seit vielen Jahren die Projekte des Vereins und des Amts für Internationale Beziehungen betreut, hatte auf unsere Anfrage, ob wir irgendwie helfen können, diese Aktion vorgeschlagen. Wegen der Überschwemmungen, die in diesem Jahr besonders stark waren, hatten viele Kinder und Jugendlichen aus zeitweilig in Notunterkünften geflüchteten Familien ihre Schulausrüstung verloren. Sein Vorschlag auf unsere Anfrage hin: 

„Yes, there were terrible showers and floods in the East including Kattankudy and Eravur. Many people were displaced. We were able to help in a small way. The rains are expected to cease. But there were many who were affected If you wish to do something small, I can suggest that you provide some stationary and maybe uniform material to some of the children. In many homes, many items were washed away. The schools will reopen after the elections on the 8th Jan. so it may be useful. Among this would be the 25 families in Little Nuremberg. Fortunately, this area did not get heavily flooded like most other areas.“

Mit Kattankudy und Eravor verbindet uns Vereinsmitglieder und die Stadt Nürnberg eine besondere Beziehung

In Kattankudy gibt es seit 2013 ein von Geldern des Vereins und Spenden von Nürnberger Bürgern gebautes Ausbildungszentrum mit einer Computerschule für rund 30 Jugendliche und einer Vorschule für rund 50 Kinder. Seit März 2014 wohnen 180 Menschen, die zuvor über Jahre hinweg in Notunterkünften untergebracht waren, in der Siedlung „Little Nürnberg“, die 25 Häuser sowie ein kleines Gemeindezentrum umfasst. Auch dieses Projekt wurde aus Geldern des Vereins und Spenden Nürnberger Bürger finanziert.

Die Hilfe kam an

Am 19. Januar erhielten wir die Rückmeldung von Dr. Ismail Fahmy, der an die Ostküste gefahren war, um bei der Übergabe der Schulutensilien persönlich teilzunehmen: „I have sent under seperate emails photos of the donation we made with the funds received. I visited the places and handed over the items personally. In Kattankudy over 800 children were provided with 5 exercise books and pencils each. In addition 200 children from nursery schools were given school bags. In Eravur 250 school bags were given to older students (above the nursery level) with exercise books.  Students in the higher grade were given 5 exercise books and pencils each. Over 1000 books and pencils were distributed.Together we helped students in 8 schools.

The principal and parents requested me to convey their grateful thanks and deep appreciation. They were aware of and thankful that you'll have been assisting them always in times of need. Let me also extend my sincere thanks for this thoughtful gesture. With my regards and kind wishes to all and your families.“

Alljährlich wird die Ostküste Sri Lankas in den Monaten November bis Januar von starken Regenfällen während des Monsuns heimgesucht. In diesem Jahr fiel jedoch ein Mehrfaches des sonst in dieser Zeit üblichen Regens. Den Angaben des srilankischen Katastrophenschutzzentrums zufolge waren in Sri Lanka mehr als 800.000 Menschen in Zeit um und nach Weihnachten vor den Fluten geflohen und mehr als 20 Menschen durch Überschwemmungen und Erdrutsche umgekommen. Die Situation werde vor allem im Norden und im Osten der Insel immer dramatischer, meldete das Zentrum noch kurz vor Weihnachten. Das war der Anlass für uns, unsere Hilfe anzubieten

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Kontakt

Hans-Sachs-Platz 2 (Amt für Internat. Beziehungen der Stadt Nürnberg)
90403
Nürnberg
Deutschland

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U. Schöneberg

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