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PLAY HANDBALL

wird verwaltet von Yannic D.

Über uns

Der Zweck von PLAY HANBDALL ist die Förderung des Sports und der Völkerverständigung durch bilaterale Partnerschaften und die Gleichstellung von Männern und Frauen durch die Stärkung und Promotion des Handball-Sport im In- und Ausland i. S. des § 52 Abs. 2 Nr.13, 18 und 21 der Abgabenordnung. Dies wird verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln für PLAY HANDBALL ZA zur Verwirklichung von o. g. steuerbegünstigten Zwecken. Darüber hinaus veranstaltet PLAY HANDBALL eigene Events, um auf Handball, die Gleichstellung von Männer und Frauen sowie den Austausch über soziale und kulturelle Grenzen hinweg Aufmerksam zu machen und um Mittel zu beschaffen.

PLAY HANDBALL ZA ist eine Sport- und Entwicklungsorganisation in Südafrika mit dem Fokus auf die Sportart Handball. Das Ziel ist es mit der Förderung und Verbreitung von Handball Kinder und Jugendliche aus den Townships für Sport zu begeistern und so ihnen Werte wie Teamgeist, Zusammenhalt und Fairness zu vermitteln. Zudem nutzt die Organisation Handball um speziell Mädchen und junge Frauen zu stärken und rassistische Grenzen zu überwinden. Um dies zu erreichen organisieren wir Events, halten Handball-Trainer-Kurse, bieten Freiwilligen-Einsätze als Trainer an und initiieren bilaterale Partnerschaften.
PLAY HANDBALL ZA entstand aus der Initiative von Nicola Scholl, ehemalige Frauen-Handball-Bundesliga-Spielerin, die das Potential und den Nutzen von Handball für die Jugend und insbesondere die Mädchen in Südafrika sah.

Wir glauben an die verbindende Kraft durch Handball! Durch die Bekanntmachung von Handball in Südafrika, werden vielfältige soziale, sportliche und berufliche Möglichkeiten für die Jugend geschaffen. Da Handball eine „neutrale“ Sportart ohne Geschichte in Südafrika ist und gleichermaßen von Frauen und Männern in der Welt gespielt wird, bietet der Sport die ideale Basis für einen interkulturellen Dialog. Um Handball zu spielen, sind nur ein Ball, ein Tor, ein Feld und ein paar Linien notwendig. Handball ist ein Sport für jedermann und überall!

Die Vision von PLAY HANDBALL ZA:

Mit und durch Handball fördern wir Mädchen und vermitteln Kindern und Jugendlichen Werte, die sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen. Dadurch schaffen wir die Basis für eine aufgeschlossene Gesellschaft, ohne kulturelle, geschlechterbezogene und rassistische Grenzen basierend auf Respekt, gegenseitiger Unterstützung und Verbundenheit.

Wie arbeitet PLAY HANDBALL ZA:

PLAY HANDBALL ZA bietet lokalen sozialen Sport-Organisation Dienstleitungen rund um die Entwicklung und Ausbildung des Handballsportes an. Dadurch werden die lokalen Partner befähigt, den Sport in ihren Gemeinden auszuführen. PLAY HANDBALL ZA ist es wichtig die lokalen Partner zu stärken, damit der Sport nachhaltig in den Gemeinden etabliert wird und somit neue Perspektiven durch den Sport geschaffen werden. PLAY HANDBALL ZA ist daher im Austausch mit etablierte nationale und internationale Partner im Handball. und bietet ihre Dienstleistungen lokalen NGOs an. PLAY HANDBALL ZA ist ein Kickstarter, Promotor und Wissenspartner für Handball in Südafrika.

Warum solltet ihr für PLAY HANDBALL ZA Spenden?

PLAY HANDBALL ZA bietet den Kindern und Jugendlichen aus den Townships und Gemeinden im Westkap die Möglichkeit eine neueSportart kennen zu lernen die Sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärkt. Durch Handball werden ihnen spielerisch gleichzeitig Werte vermittelt wie Fairness, Teamgeist und Zusammenhalt. Außerdem bietet Sport im Allgemeinen eine sehr angenehme Abwechslung im Alltag dieser Kinder in der Sie Freude und Spaß erleben können. Bei einem nur sehr begrenzten Sportangebot in den Townships, wird den Kindern und Jugendlichen nicht nur eine Freizeitbeschäftigung geboten, sondern diese hält sie auch gleichzeitig fern von Drogen, Kriminalität und Gangs.

Wie wird die Spende eingesetzt?

Mit Hilfe eurer Spendengelder die über "betterplace.org" eingenommen werden, wird Handball-Ausrüstung (Bälle, Tore, Trikots, Lehrmaterial etc.) für die tägliche Arbeit der freiwilligen Trainer in den Townships gekauft. Zudem können wir dadurch unsere Service-Angebot erweitern und mehr Workshops für Handball anbieten, weitere Partner für den Sport ansprechen und gewinnen und mehr Events ausrichten. Das Handball-Equipment wird persönlich durch die Projektorganisatoren dieser Spendenaktion an die Organisation PLAY HANDBALL ZA übergeben. Die Spendengelder werden ausschließlich für diesen Zweck verwendet und nicht für die Finanzierung anderer Dinge verwandt.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 619,11 € Spendengelder erhalten

  Nicola S.  10. Dezember 2020 um 14:01 Uhr
Play Handball Corona Aid hilft über 1000 Menschen in Südafrika und Kenia.

Südafrika musste zum ersten Mal in seiner Geschichte das Land im März 2020 wegen des Ausbruchs des Corona-Virus, der im Dezember 2019 in der Stadt Wuhan in China entdeckt wurde, abriegeln. Davon waren in vielen Ländern alle Industriezweige betroffen, und viele Organisationen mussten ihre Aktivitäten für die Dauer der verschiedenen Ebenen der Eindämmungsmaßnahmen unterbrechen. Da die humanitäre Arbeit fortgesetzt werden musste, wurden viele NGOs/NPOs ermutigt, ihre Arbeit mit verschiedenen Strategien fortzusetzen, die sich an die Sperrvorschriften hielten. PlayHandball war nicht anders.Alle Sportaktivitäten kamen zum Erliegen.  Ab Anfang April (und 26 Wochen lang) unterstützte PlayHandball (bedürftige) Familien mit Corona-Hilfspaketen, darunter Lebensmittelpakete für Südafrika und Kenia, wo die Hauptbegünstigten sind.

PlayHandball sammelte über verschiedene Plattformen Geld, um Lebensmittelpakete kaufen zu können, die auch Hygieneprodukte wie Seife oder eine Maske sowie einen Fitness-Flyer enthielten, mit dem man zu Hause Übungen machen konnte.  Insgesamt verteilten wir 168 Corona-Hilfe-Pakete in Südafrika (64) und Kenia (104). 20 dieser Pakete gingen von Community Chest in Western Cape, Südafrika, ein. Der PlayHandball Förderverein in Deutschland konnte 3791,61 EUR aufbringen. Neben Euren privaten Spenden über Betterplace.org unterstützten One.Team in Berlin, der TVB Stuttgart, Handball.Inspires und „Share & Play“, eine Organisation des ehemaligen spanischen Nationalspielers Carlos Prieto, das Hilfsprojekt.

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Neben den Corona-Hilfs-Paketen unterstützte PlayHandball auch eine Porridge-Küche in Seawinds / Lavender Hill, Kapstadt, Südafrika. In dieser Gemeinde wurde vor der Ausgangssperre an vier Schulen Handball gespielt. Historisch gesehen ist Lavender Hill eine benachteiligte Gemeinde in den Cape Flats von Kapstadt. Sie ist im Volksmund dafür bekannt, dass sie strukturelle Herausforderungen hat. Die Jugendlichen werden höchstwahrscheinlich in Banden und andere unsoziale Verhaltensweisen verwickelt, da es in der Gemeinde an Vorbildern mangelt, oder werden Opfern von kriminellen Handlungen. Die Haferbrei-Küche wurde zu einem sicheren Zufluchtsort für die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien, da sie sich dadurch einbezogen und „gesehen“ fühlten.

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Lavender Hill Coach La-Toyah Dreyer nahm die Jugendlichen an bestimmten Vormittagen und Nachmittagen manchmal auf einen Lauf mit. Zwischen ihr und Trainer Lino‘ machten sie das Anstehen für den Brei ziemlich aufregend, indem sie – mit unserer Hilfe und Anleitung – kleine körperliche Koordinationsübungen einführten. „Es war toll zu sehen, wie allen die Übungen gefallen haben“, erklärt Chery Abrahams. „Sogar die Alten hatten Spaß beim Versuch, eine Minute auf einem Bein zu bleiben. Das ist nicht so einfach, wie es sich anhört.“ Chery koordinierte vor den Einschränkungsmaßnahmen das außerschulische Programm in den vier Schulen. Außerdem initiierte sie (mit dem Ausbruch der Pandemie) die Porridge-Küche. Im Rahmen dieser Initiative wurden an Werktagen morgens 5 Mal pro Woche 150 bis 250 Personen mit Porridge versorgt. Viele Kinder erhielten am Morgen eine warme Mahlzeit. Und wann immer zusätzliche Mittel zur Verfügung standen, gab es auch etwa 2 bis 3 Mal pro Woche ein Mittagessen.

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„Als die Schulen geschlossen wurden und alle sportlichen Aktivitäten eingestellt wurden, wollten wir von PlayHandball nicht tatenlos zuschauen“, erklärt Nicola Scholl (Gründerin von PlayHandbal) die Motivation hinter der Initiative. „Wir wollten die Kinder und Jugendlichen weiterhin in unseren Partnerprogrammen unterstützen. Statt mit Handball und Bildung haben wir uns entschieden, sie eine Zeit lang mit Corona-Hilfspaketen zu unterstützen. Denn genau diese Grundversorgung war damals die größte Not in den Gemeinden“, sagt Nicola.

Wir Danken allen Spendern für Ihre Hilfe, ohne Euch wäre dies nicht möglich gewesen.

Bis heute hat sich die Situation in den meisten Gemeinden, in denen wir arbeiten, nicht normalisiert. Die Schulen haben jedoch wieder geöffnet. So ist zumindest die Grundversorgung für die Kinder gewährleistet. PlayHandball konzentriert sich jetzt mehr auf seine Kernthemen wie Handball- und Sozialkompetenzprogramme und die Ausbildung von Trainern in den Partnergemeinden.

In diesem Zusammenhang veranstaltete PlayHandball im September und Oktober auch Online-Kurse und erreichte Teilnehmer aus Kenia, Südafrika, Ruanda und Simbabwe. Auch hier ging es darum, den Handball auch während dieser tödlichen Pandemie am Leben zu erhalten. Die Teilnehmer empfanden diese Online-Kurse als sehr nützlich und lehrreich, da einige Teilnehmer beunruhigt waren, weil sie nicht in der Lage waren, mit ihrer Jugend Sport zu treiben. (Link zum Bericht zum Online-Kurs)

Text: Simphiwe Mahlanyana (PHZA)

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Weiter Info's zu Play Handball hier:

Webseite: www.play-hanbdall.org
Facebook: playhandballza
Instagram: play.handball


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