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SCHLUSS-Strich e.V.

wird verwaltet von T. Horender (Kommunikation)

Über uns

Seit nahezu zehn Jahren beschäftigen wir uns ehrenamtlich mit Hilfestellung für Sexarbeiterinnen.

Unter anderem im Bereich Prävention durch Aufklärung über Gefahrenpotentiale und Propagierung von safer sex im Bereich des käuflichen Sex durch Aufbau und Betrieb der Plattform only-safer und einige von uns durch aktive Mitarbeit und als Moderatorin, bzw. Moderator auf der Plattform sexworker.at, dem mit Abstand größten Portal von und für Sexarbeiterinnen im deutschsprachigen Raum, sowie als Kassier (Kassenwart) im Vorstand des Sexworker Forum Vereins.

Immer wieder haben wir Frauen geholfen aus dem Job auszusteigen unter Einsatz enormer eigener Ressourcen, zeitlicher, finanzieller und psychischer Art.

Aus diesen Erfahrungen heraus suchten wir nach weiteren Mitstreitern mit eigenem Bezug zur Sexarbeit um den gemeinnützigen Verein SCHLUSS-Strich e.V. zu gründen, der nun vorwiegend im Gebiet Sachsen, Thüringen und Nordbayern auch weiterführende Hilfe für deutlich mehr Sexarbeiterinnen anbieten kann.

Für die meisten Hilfesuchenden trägt der Aufbau einer belastbaren Zukunftsperspektive entscheidend zur Wiederherstellung psychischer und physischer Gesundheit bei.

Die meisten Sexarbeiterinnen, die mit uns Kontakt aufnehmen, tun dies in Zeiten einer mehr oder weniger großen Krise; psychisch, physisch, familiär, finanziell, juristisch, bzw. - wie meist - ein Konglomerat aus verschiedenen Ursachen.

Zur Krisenintervention ist es sehr wichtig kompetente Ansprechpartner bieten zu können, die diese Situationen aus eigener Erfahrung kennen.

Neben der Vermittlung an entsprechende Fachleute, die Prostituierte nicht stigmatisieren, erfolgt (selbstverständlich nur auf Wunsch) persönliche Beratung.

Sobald ein gewisser Grad an Stabilisierung erreicht ist, soll der Blick nach vorne gerichtet werden.

Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Weg, denn nur auf diese Art und Weise kann wieder Selbstvertrauen aufgebaut werden und gleichzeitig vermieden werden, dass unsere begrenzten Ressourcen missbraucht werden.

Die meisten Sexarbeiterinnen haben sich im Lauf ihrer Tätigkeit eigentlich viel Nützliches angeeignet, wie z. B. Verhandlungsgeschick, psychologisches Einfühlungsvermögen, Kenntnisse in PR und Netzwerken, schnelle Einschätzung von Menschen und Situationen. Doch leider macht sich Sexarbeit im Lebenslauf noch immer nicht gut.

Unser Ziel ist es die Betroffenen so zu qualifizieren, dass sie auf Dauer ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können und sich nicht gezwungen sehen, wieder mit der Sexarbeit zu beginnen. Wir helfen hier mit persönlicher Beratung, mit Vermittlung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, mit der Beschaffung von Anerkennungen ausländischer Qualifikationen.

Und wir helfen finanziell mit einer Art "Stipendium" für diejenigen, die keinen Anspruch auf staatliche Leistungen haben. Wobei finanzielle Hilfen immer als zinslose Darlehen gewährt werden, die nur dann zurück bezahlt werden müssen, wenn das selbst erwirtschaftete Einkommen mindestens den zweieinhalbfachen Hartz IV Satz beträgt.

Oft stehen die Hilfesuchenden im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. Hier versuchen wir mit einer Notunterkunft als Übergangslösung zu helfen.
Auf Dauer wollen wir ein größeres Haus, in dem wir mehrere separate Wohnungen als Notunterkunft einrichten können.

Kontakt

Schillerstr. 5
07985
Elsterberg
Deutschland

Kontaktiere uns über unsere Webseite