Deutschlands größte Spendenplattform

OroVerde - Die Tropenwaldstiftung

wird verwaltet von Vivien B.

Über uns

OroVerde (= Grünes Gold) wurde im Jahr 1989 von renommierten Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Naturwissenschaften gegründet. Initiator war Prof. Dr. Wolfgang Engelhardt, langjähriger Ehren-Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), des Dachverbandes der Natur- und Umweltschutzverbände.

Die Stiftung konzentriert sich auf die Rettung der artenreichsten Ökosysteme der Erde: die tropischen Regenwälder. Sie legt ihren Schwerpunkt dabei auf die HotSpots der Biodiversität, also auf die Gebiete, deren außerordentliche Vielfalt als besonders schützenswert eingestuft ist.
- Zum einen mit Tropenwaldschutzprojekten konkret vor Ort. Hier hilft OroVerde bei der Einrichtung von Nationalparks, unterstützt Wiederaufforstungen und Projekte zur Einführung waldschonender Wirtschaftsweisen. Gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort werden Lösungen gesucht, die es ermöglichen, der Armut zu entgehen und zugleich den Regenwald als Lebensnetz zu schützen.
- Zum anderen macht OroVerde in Deutschland das Thema Tropenwaldschutz durch Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung (Wettbewerb „Schüler schützen Regenwälder“, Unterrichtsmaterialien) publik.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 1.835,77 € Spendengelder erhalten

  Vivien B.  05. Mai 2021 um 17:11 Uhr

Liebe*r Regenwald-Schützer*innen,
ich habe tolle Neuigkeiten aus Sarayaku für Euch 💚:

Bestimmt seid Ihr gespannt zu hören, was dank Eurer Spenden zur Unterstützung der jungen Kichwa in Ecuador im Kampf um den Erhalt des Regenwalds bewirkt werden konnte.  Dank Eurer Unterstützung, sind wir in der aktuellen Bildungs-Zusammenarbeit mit den jugendlichen Indigenen sehr gut vorangekommen und dem Ziel, die kulturelle Identität und Medienkompetenz der jungen Kichwa zu stärken ein gutes Stück nähergekommen. Mit großem Engagement und Begeisterung haben die 150 Jugendlichen inzwischen wichtiges, bisher nur mündlich überliefertes, aber jahrhundertealtes Traditions-Wissen zu ihrer Kultur und Umwelt erfasst, dokumentiert und mit viel Kreativität unterschiedlichsten Materialien dazu erstellt. Hier für Euch ein kleiner Einblick in die Projekt-Erfolge der Bildungs-Zusammenarbeit mit den jungen Kichwa: Nach einer Fortbildung zum Umgang mit audiovisuellen Medien, haben die Jugendlichen in kleinen Arbeitsgruppen verschiedenen Kurzfilme gedreht – unter anderem zur Geschichte ihres Volkes, zu ihrem Kampf um den Erhalt des Waldes sowie zu ihrem erfolgreichen Widerstand gegen die Erdölförderung in ihrem Regenwaldgebiet. Die Jugendlichen nahmen außerdem erstmals die traditionellen Gesänge der Dorfältesten auf. Es wurden Poster und digitale Zeitschriften erarbeitet: zum Beispiel zu wichtigen Medizin- und anderen bedeutenden Pflanzenarten für die Kichwa und zur Herstellung traditioneller, handwerklicher Produkte aus lokalen Naturmaterialien. Eine besonders große Gruppe Jugendlicher, die derzeit immer noch wächst, beschäftigt sich aktuell mit den traditionellen Tänzen ihres Volkes. 
Doch auch die Lehrer konnten erfolgreich fortgebildet und für ihren zukünftigen Unterricht ausgestattet werden. Sie verfügen nun über Koffer voller neuer Lehr-Materialien, die sie zur medialen Unterstützung ihres Unterrichts einsetzen. Hilfe nach den Überschwemmungen und im Umgang mit Corona Neben dem Bildungsprojekt wurden die Kichwa auch beim Wiederaufbau nach den verheerenden Überschwemmungen letzten Jahres (ich hatte Euch im September davon berichtet) und beim Umgang mit der Coronakrise unterstützt: 
Gemeinschaftlich konnten die von den Überschwemmungen zerstörten Schulgebäude wiederaufgebaut und renoviert werden. Da die Brücke, die vorher die verschiedenen Dorfteile Sarayakus über den Fluss miteinander verbunden hatte, von den Überschwemmungen komplett zerstört war, wurde ein Fährservice eingerichtet, der auch dafür sorgt, dass die Jugendlichen, die auf der anderen Seite des Flusses leben, wieder zu ihren Schulen gelangen.  Dank Eurer Spenden konnten zudem wichtige Hilfe für den Umgang mit Corona geleistet werden: Teams aus Sanitätern und traditionellen Naturheilkundlern wurden mit Materialien ausgestattet, um sich um die medizinische Vorsorge und Betreuung der Bevölkerung zu kümmern. Als weitere Hilfe wurden wichtige Informationsmaterialien zum Umgang mit dem Virus erstellt und an alle Haushalte der Gemeinde verteilt. Auch hier konnten die Jugendlichen – dank der Bildungs-Zusammenarbeit – einen wichtigen Beitrag leisten und ihr neu erworbenes Medienwissen direkt anwenden: So produzierten Sie für ihr Volk einen Aufklärungsfilm zu Covid-19 und hielten, zur besseren Nachverfolgung des Virus, die Entwicklung in ihrer Gemeinde statistisch fest. 
💚 An dieser Stelle möchte ich Euch von ganzem Herzen für Euren tollen Beitrag danken, der die Unterstützung der Kichwa von Sarayaku ermöglicht und so auch dafür sorgt, dass Ihr Regenwald durch ihren Schutz auch in Zukunft erhalten bleibt: Vielen Dank!💚 
 Mit den besten Grüßen aus Bonn
 Eure Vivien B. 

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