Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Fill 200x200 kickfair logo

KICKFAIR e.V.

wird verwaltet von Steffi B. (Kommunikation)

Über uns

KICKFAIR ist eine gemeinnützige Einrichtung, die über Fußball ganzheitliches Lernen fördert. Im Mittelpunkt steht der junge Mensch – das ist der Leitgedanke, dem KICKFAIR folgt. Mit Experten aus Theorie und Praxis führen eine andauernde Auseinanderset-zung darüber was Bildung und Lernen erreichen muss und wie wir Fußball als Medium theoretisch fundiert als pädagogisch inszeniertes Setting zielführend einsetzen können. Dazu setzen wir uns mit Lern-und Lehrtheorien auseinan-der, systematisieren unsere Praxiserfahrungen und setzten das immer wieder in Bezug zueinander. Das ist für uns eine wesentliche Grundlage wirkungsori-entiert arbeiten zu können.

KICKFAIR wurde 2007 gegründet und hat ein ganzheitliches, theoretisch fun-diertes, praktisch vielfach erprobtes und wissenschaftlich überprüftes Bil-dungskonzept entwickelt.

Unsere Themenfelder
Bildung: KICKFAIR trägt dazu bei, dass junge Menschen einen Lern-und Er-fahrungsraum bekommen, in denen sie jene Kompetenzen lernen kön-nen, die sie für ein erfolgreiches Leben brauchen – persönlich und beruflich. Dazu gehört, allen Kindern und Jugendlichen faire Bildungschancen zu eröffnen. Damit trägt KICKFAIR aktiv zu den Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft bei.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Werteorientierung ist ein zentraler Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenhalts: wer bin ich? Wer bist Du? Und wer sind wir gemeinsam? Über die KICKFAIR-Bildungsprogramme erfahren Jugendliche spielerisch wichtige Werte für gesellschaftlichen Zusammenhalt: Aufstellen und Anerkennen von Regeln, Fairness im Team und gegenüber dem anderen Team, eigene Stärken erleben, aber auch die der anderen wertschätzend anerkennen, einen konstruktiven Umgang mit Sieg und Niederlage und v.a.: Vielfalt als Bereicherung zu erleben.

Gesellschaftliches Engagement fördern: Engagement ist sinnstiftend und Lernfeld gleichermaßen. Als Mentor/-in etwas von dem weiter zu geben, was sie (die Teilnehmer und Teilnehmer/-innen) bei KICKFAIR gelernt haben ist integraler Bestandteil des KICKFAIR Bildungskonzepts. Als Youth Leader für sich und andere Verantwortung zu übernehmen heißt gleichzeitig, für sich selbst und andere Perspektiven zu schaffen.

Das gesellschaftliche Problem und seine Auswirkungen
Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien und/oder aus Familien mit
Migrationshintergrund haben es in der Schule immer noch ungleich schwerer als Jugendliche aus einkommensstärkeren Familien. Ihre (schlechteren) Startbedingungen verringern ihren Zugang zu Bildung, Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe und Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 270.000 Jugendliche pro Jahr sind nach der Schule ohne Ausbildungsplatz und landen in so genannten Übergangssystemen. Sie haben kaum noch Chancen, eine aufeinander aufbauende und zielgerichtete
Qualifikation zu erlangen. Knapp 40% dieser Jugendlichen verlassen das Übergangssystem ohne im darauffolgenden Jahr eine Berufsausbildung beginnen zu können. 1,5- 2,5 Millionen junge Erwachsene zwischen 25 und 34 Jahren haben weder einen Abschluss, noch Abitur. Jedoch: Jugendliche sind heute auch Teil einer globalen Lebenskultur. Arbeitsplätze wandern ab, die Konkurrenz aus aller Welt steigt, kulturelle Identitäten sind nicht mehr immer ganz klar. Das schafft Unsicherheiten und birgt Herausforderungen für den Einzelnen und die Gesellschaft. Inwieweit (gerade chancenschwache!) Jugendliche diesen Globalisierungsprozess positiv bewältigen können oder ob er als Bedrohung wahr
genommen wird und zu Ausgrenzung, Diskriminierung und unfairen Beziehungen führt, hängt maßgeblich davon ab, wie sie gerade in diesem diesem Lernprozess begleitet werden. Gerade oben genannte Zielgruppe, die sich oftmals von negativen Auswirkungen der Globalisierung besonders bedroht fühlt, wird von bestehenden Angeboten entwicklungspolitischer Bildung nur schwer erreicht. Eine
entwicklungspolitische Bildungsarbeit, die eine verantwortungsbewusste, engagierte und
handlungsfähige Zivilgesellschaft zu fördern sucht, sollte jedoch alle Bevölkerungsgruppen
einschließen. Die dabei erworbenen Kompetenzen können gerade sozial benachteiligten Jugendlichen helfen, sich in einer zunehmend komplexen und internationalisierten Welt zurecht zu finden und positive Perspektiven zu entwickeln. Ihre Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe sind wesentliche geringer, als von Menschen mit Berufsausbildung. Ihre Einkommen bleiben während ihres Erwerbslebens
so gering, dass sie ihren Lebensunterhalt (und den ihrer Familien) meist nicht eigenständig
bestreiten können. Sie sind 3-4 mal häufiger betroffen von Arbeitslosigkeit, als andere. In einer zunehmend Wissens-und Dienstleistergesellschaft werden diese Entwicklungen eher noch schlimmer, denn besser.


Unser Ansatz:
KICKFAIR bietet ein integratives Bildungsprogramm, das durch thematische Module junge Menschen in dem Prozess begleitet, ihre persönliche und berufliche Zukunft in die eigene Hand zu nehmen. Die Module werden auf die lokalen/regionalen Begebenheiten abgestimmt, um auf strukturelle Herausforderungen individuell eingehen zu können.
Das Bildungsprogramm ist keine „frontale Wissensvermittlung“, sondern setzt auf aktives Lernen beim Engagement im Straßenfußball. Die jungen Teilnehmer/-innen übernehmen von Anfang an Mitverantwortung als Gestalter des Programms und damit ihrer persönlichen Entwicklung.
Kooperationspartner vor Ort: Schulen und Jugendeinrichtungen



Die Bildungsbausteine:
Straßenfußball: Jungen und Mädchen spielen zusammen ohne Schiedsrichter.
Regeln und Konflikte werden in der Dialogzone verhandelt. Fairplay zählt genau so viel wie geschossene Tore.

„Teamen und Organisieren“: Mit dem Fußballspielen ist das Erlernen praktischer,
sozialer und strategischer Kompetenzen verbunden.

„Regel- und Demokratie-Lernen“: Beim Straßenfußball erfahren die Jugendlichen, warum es Regeln gibt, wer sie auf stellt, was passiert, wenn Regeln nicht eingehalten werden usw.. Auf diese Weise lernen die jungen Menschen
gesellschaftliches Zusammenleben, Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit sowie
Konfliktbewältigung.

„Globales und interkulturelles Lernen“: Bei den gemeinsamen Aktivitäten erfahren die
Jugendlichen, ihre persönliche Rolle in der Gesellschaft: wer bin ich? wo lebe ich? Wie ist das Leben auf anderen Teilen der Welt? Wie hängen wir zusammen? Wie spiegelt sich das in meinem eigenen Lebensumfeld wieder? Wie können wir zusammenleben?

„Mentorship - Youth Leadership“: Das gemeinsame Fußballspielen führt auch zum
Nachdenken darüber, wie übernehme ich Verantwortung für mich und andere? Was heißt das überhaupt? Was ist ein Vorbild? Was bedeutet es, Verantwortung im eigenen Lebensumfeld zu übernehmen?

Wie funktioniert KICKFAIR?
Allgemein: In der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern sieht sich KICKFAIR in der Rolle als Entwickler, Impulsgeber, Ermöglicher, Verstärker, Unterstützer und Umsetzer!
• Wir beraten und begleiten vor Ort: Unsere Bildungsbausteine werden sinnvoll in die Arbeit vor Ort integriert und auf die lokalen Bedürfnisse, Möglichkeiten und Rahmenbedingungen abgestimmt
• Wir helfen dabei, mit der Bildungsmethode KICKFAIR formelles und informelles Lernen sinnvoll zu verbinden.
• Wir entwickeln und betreuen die Projekte und sind bei der Umsetzung der Bildungsbausteine beteiligt. Unsere Partner werden nicht allein gelassen, denn wir bleiben Teil des Prozesses.
• Wir dokumentieren, systematisieren und veröffentlichen unsere Erfahrungen und das neu gewonnene Wissen. So profitieren auch andere von den Best-Practice-Modellen.
• Wir vernetzen Projekte und Akteure und schaffen so Plattformen für gemeinsames Lernen und den gegenseitigen Wissensaustausch.
• In der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern sieht sich KICKFAIR in der Rolle als Entwickler, Impulsgeber, Ermöglicher, Verstärker, Unterstützer und Umsetzer!
• Wir beraten und begleiten vor Ort: Unsere Bildungsbausteine werden sinnvoll in die Arbeit vor Ort integriert und auf die lokalen Bedürfnisse, Möglichkeiten und Rahmenbedingungen abgestimmt
• Wir helfen dabei, mit der Bildungsmethode KICKFAIR formelles und informelles Lernen sinnvoll zu verbinden.
• Wir entwickeln und betreuen die Projekte und sind bei der Umsetzung der Bildungsbausteine beteiligt. Unsere Partner werden nicht allein gelassen, denn wir bleiben Teil des Prozesses.
• Wir dokumentieren, systematisieren und veröffentlichen unsere Erfahrungen und das neu gewonnene Wissen. So profitieren auch andere von den Best-Practice-Modellen.
• Wir vernetzen Projekte und Akteure und schaffen so Plattformen für gemeinsames Lernen und den gegenseitigen Wissensaustausch.

Wie funktioniert KF konkret vor Ort?
1. Mit unseren Partnern bauen wir ein lokales Jugend-Orga-Team auf (i.d.R. 7.Klasse/12-13 Jahre). In mehreren Workshops (Bildungsbausteine „Straßenfußball“ und „Teamen und Organisieren“) schulen wir die Jugendlichen zu Straßenfußball-Mediatoren/-innen und Organisator/-innen
2. Das Jugend-Orga-Team organisiert ein Straßenfußball-Turnier für Jugendliche der 5./6. Klassen
3. Das „System rolliert“: Jugendliche der 5./6. Klassen kommen in der 7. Klasse in das Jugend-Orga-Team, organisieren ein Turnier für die Jüngeren – die älteren Jugendlichen begleiten sie als Mentoren/-innen.
4. Themen und Elemente des Spiels (Regeln verhandeln und einhalten, Konflikte schlichten, mit Sieg und Niederlage umgehen, im Team handeln, Fairness usw.) werden aufgegriffen und in verschiedenen Settings (im Unterricht, in AGs, in Projekttagen usw.) mit uns aufgegriffen und vertieft. Dazu haben wir Curricula entwickelt.
5. Die Zusammenarbeit mit Organisationen aus aller Welt ermöglicht das Lernen in globalen Zusammenhängen.
6. Im Laufe der Zeit entsteht ein „bunter Strauß“ an Möglichkeiten, mit dem KICKFAIR Bildungskonzept vor Ort zu arbeiten.
7. Der Austausch der Standorte untereinander ist ein zentraler Bestandteil des KICKFAIR Bildungskonzepts



Unsere Ausdehnung

55 lokale Projektorte bundesweit
11 internationale Lernkooperationen


Unsere Förderer:
Bundesministerium des Innern
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Laureus Sports for Good Foundation Deutschland
Stiftung Kick ins Leben
adidas
FIFA-Football for Hope
Bundesagentur für Arbeit
Xenos: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Mittel aus dem Europäischen Sozialfond und Europäische Union
Terre des Hommes
BMW Group
Unsere Partner:
Institut für Sportwissenschaften der Eberhard Karl Universität
Institut für Freizeitforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln
Member of the global network Streetfootballworld
Iq Consult- Entwicklung gestalten
Bruns und Dr. Köhler Rechtsanwälte
Almut Laing Coaching und Supervision


Unsere Erfolgsfaktoren:

1. Die KICKFAIR-Methode fußt auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über Lehren und Lernen.
2. Das KICKFAIR Bildungskonzept ist wissenschaftlich evaluiert:
a. Von Prof. Dr. Ansgar Thiel an der Eberhard Karl Universität Tübingen (2009 - 2012)
b. Von Prof. Dr. Karen Petry an der Deutschen Sporthochschule Köln (2011 – 2012)
3. Prozessorientierung vs. Aktionsorientierung (Flexibilität)
4. Die Projekte sind in ihrer Umsetzung und Entwicklung immer auch den lokalen Rahmenbedingungen angepasst
5. Wir sind Teil der Prozesse vor Ort
6. Wir dokumentieren und systematisieren
7. Wir haben Jugendliche aus den Projekten, die sich über viele weitere Jahre hinweg ehrenamtlich als Youth Leader engagieren

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Ich habe 937,50 € Spendengelder erhalten

  Steffi B.  28. November 2017 um 17:16 Uhr

Die Spenden für das Projekt "Gemeinsam Zukunft gestalten" - Zukunftsdialog Youth Leader eingesetzt. Über 100 Jugendliche arbeiten in verschieden Workshops zu ihrer Vorstellung von einer Zukunft, in der alle ihren Platz haben finden können - unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion.

weiterlesen

Kontakt

Senfeelderstr.19
73760
Ostfildern
Deutschland