Zum Hauptinhalt springen
Deutschlands größte Spendenplattform

Freunde der AIC Madagaskar e.V.

wird verwaltet von A. Sturm

Über uns

1988 beschlossen fünf Frauen in Manakara im Südosten von Madagaskar etwas gegen die Not der immer zahlreicher werdenden Straßenkinder zu tun. Aus dieser Gruppe ist die AIC Madagascar, Irak’I MD Vincent de Paul entstanden. Heute erreichen die Ehrenamtlichen der AIC an 16 Standorten mit ihren Projekten und Einrichtungen über 5000 Menschen, vor allem Frauen und Kinder. Die AIC Madagaskar ist ein eingetragener Verein, Mitglied der Association Internationale des Charités AIC (www.aic-international.org). Sie arbeitet mit einer Reihe nationaler und internationaler Organisationen zusammen, z.B. der Unesco, der Welternährungsorganisation und dem Kindermissionswerk Aachen. Ihr Ziel ist es, nicht Almosen zu verteilen, sondern langfristige Entwicklung zu fördern, insbesondere durch Gemeindeentwicklung, Bildung und Ausbildung für Frauen und Kinder.
Mit ihrer Arbeit setzen sie das Prinzip ihres Namenspatrons, des heiligen Vinzenz von Paul um,
dass Hilfe liebevoll, respektvoll, kompetent und gut organisiert sein sollte.
In einer der ärmsten Regionen ihres Landes, wo die Menschen hungern und die Kindersterblichkeit steigt, haben sie ein neuartiges Alphabetisierungs- und entwicklungsprojekt gegründet, gemeinsam mit den betroffenen Menschen.
Vorsitzende: Thérèse Razafindravao, mail: mathrasf@yahoo.fr
Verantwortlich für die Projekte: Rose de Lima Ramanankavana, ramanankavanarose@yahoo.fr

Der Verein der Freunde der AIC Madagaskar e.V. wurde im September 2012 gegründet. Sein Ziel ist es, die Projekte und Einrichtungen der AIC Madagaskar durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen, dabei arbeitet er eng und in regelmäßigem Kontakt zusammen mit den Ehrenamtlichen in Madagaskar. Die Mitgliedsbeiträge und Spenden kommen ohne Verwaltungskosten bei den Menschen in Madagaskar an. Der Vorstand arbeitet ausschließlich ehrenamtlich.

Letzte Projektneuigkeit

Tsiry - Alphabetisierung für Kinder und Erwachsene im Südosten von Madagaskar

  A. Sturm  15. März 2022 um 19:38 Uhr

   

Mit dem Projekt Tsiry hat die AIC ein international anerkanntes Modellprojekt geschaffen, das den Preis der Vinzentinischen Familie gewonnen und von der UNESCO finanzielle Unterstützung erhalten hat. Mit diesen Geldern wurden in abgelegenen Dörfern und vernachlässigten Stadteilen, wo es keine Schule und keine Lehrer gibt, junge Leute aus der Region zum Grundschullehrer ausgebildet und bezahlt, um in ihren Gemeinden Kindern und Erwachsenen eine Grundbildung zu vermitteln. Dazu wird mit den Dorfältesten ein Vertrag geschlossen und ein Dorfrat gegründet, der für die Durchführung des Unterrichts verantwortlich ist. Die DorflehrerInnen werden von ihren Ausbildungsleitern begleitet und betreut. Es finden regelmäßige Treffen auf Diözesanebene statt. Die Kinder erhalten eine tägliche Mahlzeit, sodass auch sehr arme Kinder zur Schule gehen können, anstatt zu arbeiten oder zu betteln.



Die Erwachsenen lernen in der Regel innerhalb eines Jahres Lesen, Schreiben und die Grundrechenarten. Gleichzeitig werden sie über ihre Rechte und Pflichten als Staatsbürger informiert, über Hygiene und Gesundheitsvorsorge. Anschließend erhalten sie eine kleine finanzielle Unterstützung, mit der sie eine berufliche Aktivität starten können, alleine z.B. eine Bienenzucht oder ein Marktstand oder im Rahmen einer Kooperative als Fischer oder Bauern. Dabei werden sie weiter durch die Ausbildungsleiter des Projekts oder im Rahmen der „Grünen Diözese“ betreut, erlernen Grundlagen der Buchführung oder zum nachhaltigen Gemüseanbau. In einer kleinen Feier erhalten Kinder wie Erwachsene ein Abschlusszeugnis und sind besonders stolz, wenn sie in der Kirche die Lesungen vortragen können.Das Projekt Tsiry wurde 2011 gegründet und besteht jetzt seit mehr als 10 Jahren. Mehr als 8000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben bisher teilgenommen. Immer mehr abgelegene Dörfer sehen die Erfolge und bewerben sich.


Durch Ihre Spende können Sie dazu beitragen, dass neue Dörfer in das Programm aufgenommen werden können, dass mehr LehrerInnen ausgebildet  und Schulspeisung und Berufsförderung weitergehen können.

 


 

weiterlesen

Kontakt

Am Düngelbruch 58
44625
Herne
Deutschland