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Nicht Vergessen e.V.

wird verwaltet von T. Holm (Kommunikation)

Über uns

Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Demenzkrankheiten.
Folglich Soll jede Person, generationsübergreifend, den Begriff
„Demenz“ gehört haben und ein Krankheitsbild damit verbinden
können. Dies erfordert neben Information und Aufklärung den Aufbau
Eines Kompetenz- und Kommunikationsnetzwerkes, welches alle
verfügbaren Inhalte gemeinverständlich nutzbar macht und
übersichtlich darstellt.

Nichtvergessen e.V. will die Lebensbedingungen und Versorgung von
Demenzkranken verbessern und ihre Persönlichkeit stützen, so dass sie
ein würdevolles, ihren noch vorhandenen Fähigkeiten entsprechendes,
erfülltes – und sozial akzeptiertes Leben führen können.“

AUSGANGSSITUATION
Deutschland
Circa 1,2 Millionen Demente
Tendenz steigend
Jeder 20ste zwischen 65 und 69 Jahren
Jeder 3te zwischen 80 und 90 Jahren
Hochrechnung für das Jahr 2030 (Prognose): 2,5 Millionen Betroffene

Europa
Circa 7,3 Millionen Demente
Tendenz steigend

PROMBLEMDEFINITION

Der steigenden Anteil alter und hochaltriger Menschen in unserer
Gesellschaft und die damit verbundene Zunahme Demenzkranker stellt eine
gewaltige medizinische, gesundheitspolitische und soziale Herausforderung
dar. Um dieser wirksam zu begegnen, gilt es Maßnahmen zu bündeln und die
Aufmerksamkeit auf eine stetige Demenz-Prävention sowie eine frühe
Diagnose zu richten. Die gezielte Vorbereitung auf den Alternsprozess dient
als Ansatzpunkt zur Gesundheitsförderung und leistet einen wichtigen Beitrag
zur Erhaltung der Lebensqualität im Alter.
FAKTEN

Die Krankheitskosten durch psychische und
Verhaltensstörungen im Jahr 2008 waren knapp 28,7 Mrd. Euro.
Für gut die Hälfte dieser Kosten
waren nur zwei Diagnosen verantwortlich:

9,4 Mrd. Euro für Demenzerkrankungen
5,2 Mrd. Euro für Depressionen*.

Rechnet man die indirekten Kosten hinzu, so
schultern pflegende Angehörige die Hauptlast
bei der Betreuung von Demenzkranke.
GRÜNDE

Opa ist verkalkt. So einfach lautete früher die Erklärung als Großvater anfingen
sonderlich zu werden". Heute heißt die Diagnose immer häufiger Demenz. Dabei
belegen zahlreiche Forschungsarbeiten, dass Demenz im 21. Jahrhundert kein
Schicksal mehr sein muss. Doch was nützt die beste Forschung, wenn die Menschen
ihre Ergebnisse nicht kennen? Hier setzt Nichtvergessen e. V. an und agiert als
„Dolmetscher“ zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Ziel des Vereins ist es,
generationsübergreifend über moderne Möglichkeiten der Demenzprävention
aufzuklären. Motiviert durch persönliche Erfahrungen mit Demenzkranken im
familiären Umfeld und ermutigt durch das „Säulen-Modell der Prävention“ des
Heidelberger Alzheimer-Experten Professor Konrad Beyreuther, der den Verein als
wissenschaftlicher Beirat unterstützt, treiben die Unternehmer das Projekt
„Nichtvergessen“ seit zwei Jahren voran.
ZIELE

Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Demenz sowie die Belange und Probleme von Betroffenen und Angehörigen.

Die umfassende Kommunikation präventiver Maßnahmen zur Vorbeugung einer Altersdemenz und der Erkennung von Risikofaktoren.

Die Bildung und Vernetzung kooperativer Partnerschaften mit anderen Institutionen, Verbänden und Vereinen im Bereich Demenzerkrankungen und Alternsforschung.

Die Gestaltung und Erweiterung eines umfangreichen und bedürfnisorientierten Dienstleistungsangebote für Betroffene, Angehörige und MitarbeiterInnen von ambulanten und stationären Einrichtungen.
PRÄVENTION UND THERAPIE

"Jeder ist für sich selbst und seinen Lebensstil verantwortlich. Daher muss
jeder auch ein Bewusstsein für seine eigene Gesundheit entwickeln. Dies ist
ein erster Schritt zur Prävention, nicht nur hinsichtlich Alzheimer-Demenz,
sondern in Bezug auf Wohlstandskrankheiten, wie Herz-Kreislauf Erkrankungen,
Übergewicht, Fettsucht und Typ 2- Diabetes, die in aller Regel auf unseren durch
Überernährung und Bewegungsmangel gekennzeichneten Lebensstil zurück zu führen
sind." erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther

Die, bis zum jetzigen Zeitpunkt, zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten,
können eine Alzheimer-Krankheit weder verhindern noch heilen. Die zwei Hauptansätze
zur Behandlung der Erkrankung umfassen zum Einen die Verzögerung des
Krankheitsfortschritts und zum Zweiten die Behandlung einzelner Symptome.
LEBENSLANGES LERNEN

Eine Vielzahl von epidemiologischen Studien weisen
darauf hin, dass ein geistig, sozial und körperlich aktiver
Lebensstil das Demenzrisiko im Alter reduzieren kann.
Nur wenn das Gehirn stetig mit neuen Eindrücken und
Anforderungen konfrontiert wird, bleibt es bis ins hohe
Alter leistungsfähig.
SOZIALE KONTAKTE

Sozialer Kontakt und Gedankenaustausch, ob im Bekannten-, Freundes- oder Familienkreis, ist für das Gehirn sehr wichtig.

So haben Alleinlebende ein doppelt so hohes Risiko an Alzheimer zu erkranken, wie Menschen in einer Partnerschaft.

BEWEGUNG

Eine Vielzahl von epidemiologischen Studien weisen darauf hin, dass ein geistig, sozial und körperlich aktiver Lebensstil das Demenzrisiko im Alter reduzieren kann.

Nur wenn das Gehirn stetig mit neuen Eindrücken und Anforderungen konfrontiert wird, bleibt es bis ins hohe Alter leistungsfähig.

MEDITERRANE ERNÄHRUNG

Hoher Verzehr von Früchten, Gemüse, Kartoffeln, Bohnen, Nüssen, Samen, Brot und anderen Getreideprodukten.

Verwendung von Olivenöl zum Kochen und für Dressings.

Verzehr von Fisch, geringer Fleischkonsum.

Mäßiger Weinkonsum, in der Regel mit dem Essen.

Verwendung von einheimischem, saisonalem Obst
und Gemüse.

Regelmäßiger Konsum von Fisch und ungesättigten Fettsäuren (min. 1 x/Woche) senkt das Risiko der Alzheimer-Demenz um 60%.*
MEDIKAMENTE

Medikamente können den geistigen Verfall nicht
stoppen, aber aufhalten. Acetylcholinesterase
Hemmer und Memantin richten sich direkt gegen
die Demenz, also gegen den Abfall der geistigen
Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus können sie
eingeschränkte Alltagsfunktionen verbessern und
krankheitsbedingte Verhaltensänderungen wie
Depressionen, Angst, Aggressivität und
Wahnvorstellungen zumindest mindern.

Kontakt

Hugo Stotz Straße 4-6
69126
Heidelberg
Deutschland

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