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Lernen-Helfen-Leben e.V.

wird verwaltet von H. Rothenpieler

Über uns

Lernen-Helfen-Leben e.V. ist eine Entwicklungshilfe-Organisationen. Wir fördern derzeit Partner in acht afrikanischen Ländern: Burkina Faso, Nigeria, Togo, Tschad, Kenia, Madagaskar, Namibia und Demokratische Republik Kongo.
Lernen-Helfen-Leben existiert seit über 25 Jahren und wurde von ehemaligen Entwicklungshelfern gegründet. Wir engagieren uns - gemeinsam mit Partnern in Afrika - um regionale Entwicklungs- und Umweltschutzprojekte, wobei wir uns an den Sustainable Development Goals der UN orientieren. In unseren Partnerländern kennen wir unsere afrikanischen Freunde persönlich und durch regelmäßige gegenseitige Besuche halten wir engsten Kontakt zu den Menschen vor Ort, eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche Projektarbeit.
In Deutschland führen wir Seminare durch z.B. mit den Themen "holzsparende Kocher", "Pyrolyseöfen", "Altbatterie-Recycling in Afrika", "Wie organisiert man Forstprojekte?"....
Die meisten Projekte in Afrika sind auf unserer Internetseite www.l-h-l.org dokumentiert. Die Kongoprojekte auch auf www.kongo.l-h-l.org.
Wir haben eine Partnerorganisation in Frankreich und in Deutschland arbeiten wir mit Schulen, Kirchengemeinden und vielen Einzelpersonen zusammen, welche sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Afrika einsetzen wollen.

Letzte Projektneuigkeit

Forstwirtschaft im Tropenwald

  H. Rothenpieler  14. Oktober 2020 um 16:10 Uhr

https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/078/497/235994/limit_600x450_image.jpg

 Mit diesem Projekt konnten wir als erste Organisation überhaupt beginnen, die Forstwirtschaft in der Region des Südkivus einzuführen. Die Aufforstungsmaßnahmen finden in einer Region von der Größe eines deutschen Regierungsbezirks statt. Wir fördern nicht nur Aufforstung – inzwischen vorwiegend mit einheimischen Baumarten – sondern auch die Einführung der Forstwirtschaft, die bisher in der gesamten Provinz Süd-Kivu im Ostkongo unbekannt war. Abholzung, das war Kahlschlag: Bisher vor allem von den Restbeständen des Urwaldes. Eine Bewirtschaftung der Flächen fand nicht statt und Aufforstung schon gar nicht. Forstwirtschaft: Das ist selektives Einschlagen, „Verdünnung“ der Bestände und Nachpflanzen, sodass am Ende auf den Flächen eine Vielzahl von Baumarten unterschiedlichen Alters gedeiht und somit der Wald nicht verschwindet, sondern erhalten bleibt, bei gleichzeitiger Nutzung. Diese Nutzung ist derzeit auf dem Niveau des „Niederwaldes“, mit dünnen Stämmen, die noch nicht viel Einkommen bringen. Ein paar Jahre Warten ändert die Situation komplett: Dann haben wir auf vielen Flächen einen Hochwald mit richtig dicken Bäumen, die viel mehr Holz liefern und damit auch mehr Einkünfte. Dahin müssen wir kommen! 
Forstwirtschaft ist somit Aufforstung, Pflege des Waldes, Nutzung der „Non-Timber-Forest-Products“, also der Nicht-Holzprodukte des Waldes (u.a. Pilze, Honig, Früchte, Jagd, Heilkräuter…) und schließlich die selektive „Holzernte“. Unseren Partnern war gelungen, die Privatwaldbesitzer in das System zu integrieren, damit sie auf ihren Flächen die notwendigen Maßnahmen auch anwendeten, denn nur wenn das Holz gemeinsam verkauft werden kann, z.B. über eine Genossenschaft, können die Händler die Anbieter nicht übervorteilen. 
All dies sind große Herausforderungen! Deshalb bitten wir weiterhin um Ihre Spende und Unterstützung. 

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Kontakt

Achtern Diek 12
Vechta
Deutschland

H. Rothenpieler

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Hans-Georg K.

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