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Deutschlands größte Spendenplattform

TERRE DES FEMMES e. V.

wird verwaltet von Ute O.

Über uns

TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. - Wir machen uns stark für Frauenrechte weltweit.

Im Zentrum unserer inhaltlichen Arbeit steht die Bekämpfung von allen Formen von Gewalt gegen Frauen wie: Häusliche und sexualisierte Gewalt, Frauenhandel und Prostitution, Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre sowie weibliche Genitalverstümmelung. TDF klärt auf, wo Mythen oder Traditionen Frauen das Leben schwer machen, protestiert, wenn Rechte beschnitten werden und fordert eine lebenswerte Welt für alle Mädchen und Frauen – gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei!

Unsere Partnerorganisationen im Ausland sind lokale Fraueninitiativen und Frauenrechtsorganisationen, die ihre Aktivitäten auf der Graswurzelebene unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ umsetzen. Sie machen sich vor Ort dafür stark, dass traditionelle Werte und Praktiken, die sich zum Schaden von Mädchen und Frauen auswirken, verändert oder abgeschafft werden.

TDF fördert Frauenprojekte in Burkina Faso, Sierra Leone, Indien, Mali, Nicaragua, Afghanistan.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 1.178,03 € Spendengelder erhalten

  B. Hahn  18. Januar 2023 um 09:32 Uhr

Liebe Alle, es ist soweit – wir rufen wieder Spenden für Nicaragua ab. Aber was ist zuletzt eigentlich passiert? 2022 liegt gerade hinter uns, aber zuerst werfen wir einen Blick auf die News aus dem Jahr 2021.... 2021 war ein sehr herausforderndes Jahr für MIRIAM. Die nicaraguanische Regierung schränkt den Handlungsspielraum für NGOs und v.a. für Menschenrechtsorganisationen seit 2018 immer weiter ein. MIRIAM musste sich auf der Basis neuer, repressiv angewendeter Gesetzen als „Agente extranjero“ (Ausländische Agentin) registrieren, also als eine NGO, die auch Spenden aus dem Ausland bezieht, was sehr lang dauerte, weil die Regierung eine Anerkennung mehrere Monate verweigerte. Schließlich gelang die Registrierung, doch die unverhältnismäßigen staatlichen Kontrollen und Hürden blieben bestehen. Gewaltbetroffene Frauen darf MIRIAM nun nicht mehr zu Polizei und Justiz begleiten, daher beraten sie sie intensiv im Vorfeld, bereiten sie auf den Rechtsweg vor und stellen sicher, dass die Fälle der Frauen (weiter) verfolgt und ggf. gerichtlich verhandelt werden. Trotz aller Risiken lässt sich MIRIAM von der Unterdrückung vermeintlich kritischer Stimmen durch die Regierung Ortega-Murillo nicht einschüchtern oder entmutigen. Sie bleiben weiter fest an der Seite von Frauen, die sich hilfesuchend an sie wenden, um ihre Rechte auf Gewaltfreiheit und Bildung geltend zu machen. 2021 konnte Folgendes erreicht werden:·      Rechtliche Beratung und Unterstützung für 206 gewaltbetroffene Frauen, Kinder und Jugendliche, um sie über ihre Rechte in Kenntnis zu setzen und die erlittene Gewalt zu ahnden.·      Psychologische Beratung und Unterstützung sowie professionell begleitete Selbsthilfegruppen für 267 Frauen, Kinder und Jugendliche, um ihr Selbstvertrauen zu stärken, Trauer und Trauma zu überwinden sowie alternative Lebensentwürfe zu identifizieren und umzusetzen.·      Zertifizierte Berufsbildungskurse und Spezialisierungsmodule in Schneiderei/Modedesign und PC-Anwendungen/Betriebswirtschaftslehre, die 160 Teilnehmerinnen erfolgreich abschlossen. Im Anschluss an die Ausbildung gründeten 25 Absolventinnen ihr eigenes Unternehmen, wobei sie von MIRIAM beratend unterstützt wurden. Ein eigenes Einkommen erhöht die Chancen der Frauen auf finanzielle Unabhängigkeit und einen Ausstieg aus dem Zyklus der Gewalt. ·      Mentorinnen-Programm für angehende Unternehmerinnen: 11 Mentorinnen, erfahrene Expertinnen aus den Bereichen BWL, Psychologie, Medizin, Erziehungswissenschaften, Geschlechterstudien usw., wurden ausgewählt, entwarfen einen „Fahrplan“ für Schulungen und Praxis-Input und begannen mit dessen Umsetzung. Die Mentorinnen erfüllen eine wichtige Vorbild-Funktion. Ihr Erfolg inspiriert und motiviert die Frauen.·      Trotz der massiven, politisch bedingten Beeinträchtigung der Arbeit des „Red de Mujeres contra la Violencia“ (frauenrechtlichen Netzwerks gegen Gewalt), dessen Vorsitz MIRIAM in Nord-Nicaragua innehat, konnten mehrere digitale Treffen stattfinden. Auch veranstaltete MIRIAM einen virtuellen Workshop mit 12 Teilnehmerinnen zu digitaler Sicherheit. ·      Frauenrechtliche Kampagnen zum 8. März und 25. November in Managua, Estelí und Matagalpa: Verbreitung frauenrechtlicher Botschaften über das Radio, Fernsehen sowie Aufdrucke auf T-Shirts und Taschen, die verteilt wurden.·      Kapazitätsstärkung des MIRIAM-Teams, z.B. zu unternehmerischem Erfolg und Kooperativen-Management, Selbstfürsorgetechniken und den jüngsten Gesetzesreformen. All das war nur dank eurer großartigen Unterstützung möglich – dafür unseren allerherzlichsten Dank! Wir freuen uns sehr, wenn ihr unser Kooperationsprojekt weiter verfolgt und unterstützt! Gerade jetzt, wo der Handlungsspielraum für NGOs in Nicaragua immer kleiner wird und über 2.000 NGOs bereits die Rechtspersönlichkeit entzogen wurde, sprich sie zwangsgeschlossen wurden, braucht es unsere Solidarität.    

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