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Hospitalero fuer einen Tag

R. Dogan
R. Dogan schrieb am 17.10.2011

15.10 Samstag


Sahagun war OK aber das einzige Highligt war das ich Anna aus Ungarn kennegelernt habe . Wir hatten ein sehr bewegendes Gespraech und sie hat mir gesagt das sie mit dem Bus nach Astorga faehrt und dort 14 Tage als Hospitalera,das sind freiwillige Helfer in den Herbergen, arbeitet. Sie hat mir gesagt ich solle unbedingt dort vobei kommen. Ich bin dann erstmal  50 Km nach Leon gefahren , Leon ist eine sehr lebendige Stadt ,was mir auf diesem Weg nicht immer passt also habe beschlossen weiterzufahren . Ich wollte unbedingt in Astorga eine Nacht bleiben , so bin ich dann die 54 Km nach Astorga gefahren . 104 Km das ist viel, hat lange gedauert , aber da wir immernoch in der flachen Meseta waren war es recht unproblematisch. Anna hat sich sehr gefreut mich zu sehen .Ich habe sofort " Leute zum Haareschneiden gefunden was mir genug Geld fuer die weiterfahrt beschafft hat . Meine Reserven waren mal wieder geschrunft. Auserdem habe ich meine einzigen Dauerbegleiter wiedergetroffen , 2 Russen aus Israel, wo ich dachte ich wuerde sie wegen der Zahn schmerzen nie wieder sehen.


16.10 Sonntag


Nach einer sehr herzlichen Verabschiedung von Anna habe ich mich auf den Weg nach Villafranca de Birzo gemacht . allerdings habe ich dabei uebersehen das es zum  Cruz de Ferro hochgeht das sind 1000 Hoehenmeter auf 20 Km verteilt. Ich habe lange gebraucht aber wurde belohnt mit einer Bergabfahrt von 15 Km. Das hat Saumaesig Spass gemacht. Nach 50 Km in Ponferada habe ich gemerkt das mich der Berg sehr geschlaucht hat und ich die 30 Km nach Villafranca nicht mehr schaffe. Ich mag die Herberge in Ponferada nicht weil die Hospitaleras sehr unsympatisch waren. Ich durfte auch keine Werbung fuer meine Aktion machen. Als Entschaedigung habe ich 2 sehr nette Schweizer ,ein Paar , kennen gelernt und wir haben unser Essen geteilt. Ich finde das immer sehr schoen, weil ich so oft alleine essen musste.


17.10 Montag


Ich bin sehr frueh aus dem Zimmer weil es gestunken hat wie die Pest. Ich bin dann mit viel Elan richtung Ocebreiro gefahren . Ich habe dann in meiner Lieblingsalberge in Villafranca de Bierzo Halt gemacht wo ich eigendlich vor hatte die Nacht zu verbringen. Ich wollte mein Gepaeck ,es gibt hier einen Rucksack transportservis , schonmal vorschicken um den naechsten und letzten Berg auf den Weg zu ueberstehen. Ich habe dann der Hospitalera Maurizia aus Italien die Haare geschnitten, dafuer wird mein Gepaeck umsonst hochgekarrt . Sie war alleine und hatte viel zu tuen . Da habe ich beschlossen ihr zu helfen . So ist es gekommen das ich einen Tag ein Hospitalero war . Den Haarschnitt hat Maurizia mit einer herzlichen Umarmung bezahlt."I kan give you a hug". Es war sehr gut das ich Pause gemacht habe weil ich gemerkt habe das ich sehr erschoepft bin und den Berg nicht ueberstanden haette.Ich habe die Baeder sauber gemacht , die Muelleimer geleert, alle Tische gewischt und Abends beim Kochen geholfen. Dafuer habe ich Kost und Logie frei , und wieder eine neue Erfahrung gemacht.