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Hühnchenrupfen mit Wiesenhof!

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Warum gegen Wiesenhof? Weil denen das Wohl der Mitarbeiter:innen komplett egal ist

Jens-Martin R.
Jens-Martin R. schrieb am 26.10.2020

Im Sommer 2020 machten Corona-Infektionen in deutschen Schlachthöfen Schlagzeilen. Menschen stecken sich mit dem gefährlichen Virus überall dort an, wo sich viele Menschen in geschlossen Räumen auf engem Raum begegnen und die selbe schlechte Luft atmen. Das ist bekannt. Einen klaren Blick wirft das auch auf die prekären Arbeitsbedingungen in den Fleischfabriken. Hier schuften häufig Mitarbeiter:innen aus osteuropäischen Ländern zu miesen Bedingungen über Werkverträge oder als Leiharbeiter:innen. Wegen Corona kamen diese kurzzeitig in das Rampenlicht der Öffentlichkeit um dann ebenso schnell wieder in Vergessenheit zu geraten.

Lobbyismus pur: Politisches Frühstück à la Wiesenhof:

Die Regierungskoalition drohte im Sommer als Reaktion auf die Corona-Infektionen damit, über Arbeitsschutzgesetze Werkverträge und Leiharbeit in Schlachthöfen bereits Anfang 2021 zu beenden. Doch die Fleischindustrie setzt alles daran, dass sich die Arbeitsbedingungen nicht ändern. Mit einem "digitalen politischen Frühstück" mit 25 Mitgliedern des Bundestages warb der Branchenverband ZDG  z.B. bereits Ende Juni 2020 für das übliche Modell der Freiwilligkeit. Laut Präsidiumsmitglied Paul-Heinz Wesjohann von Wiesenhof hätte die Geflügelindustrie in Deutschland mit einem Verbot der Leiharbeit selbstredend keine Zukunft mehr. 

Zum Frühstück gab es jeweils ein „Frühstücks-Carepaket“ mit Chicken Bagel und Frühstücksei und einer handfesten Drohung: Ein Verbot sei verfassungswidrig. Im Klartext: Wenn Ihr nicht spurt, dann klagen wir.

Warum sonst kostet wohl ein Huhn beim Discounter weniger als 4 Euro?

Quellen: