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Eine Spendenaktion von A. Matthiae

GewerkschafterInnen für Klimaklage gegen RWE

Beendet

Worum es geht

                                    Spendenaufruf
von und an GewerkschafterInnen für Klimaklage gegen RWE
 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
 
damit der peruanische Bergführer und Kleinbauer Saúl Luciano Lliuya seine Klage gegen RWE fortsetzen kann, sind Prozesskosten zu tragen. Bitte spendet (möglichst nicht anonym, sondern mit Angabe Eures Namens, Wohnorts, sowie Eurer Gewerkschaft*) für diesen Zweck und setzt damit als GewerkschafterInnen ein Zeichen für Klimasolidarität und gegen den klima- und umweltvergessenen Kohlekurs von RWE; er wird bisher gewerkschaftsoffiziell mitgetragen.
 
Begründung:
Wie Ihr vielleicht wisst, hat Saúl Luciano Lliuya aus der Andenstadt Huaraz eine Klage gegen RWE angestrengt. Der Grund: Als Europas größter CO2-Emittent ist RWE mit knapp 0,5 % am weltweiten CO2-Ausstoß beteiligt. Wegen der menschengemachten Erderwärmung ist der Gletscher oberhalb von Huaraz bereits sehr stark abgeschmolzen und hat den Inhalt eines Stausees bedrohlich anwachsen lassen.
Sollte der Staudamm brechen oder von plötzlich steigenden Fluten überspült werden, würden rund 50.000 Menschen ihre Bleibe verlieren, oder Schlimmeres.
 
Zur Finanzierung der nötigen Sicherheitsbauten entfiele auf RWE ein Anteil von ca. 17.000 €. Um diesen Anteil geht es in dem Verfahren. 
Vor dem Landgericht Essen kam es im Nov. 2016 zum Prozess; die Klage wurde aber mit Urteil vom Dez. 2016 abgewiesen. Und am 26. Jan. 2017 hat der Kleinbauer und Bergführer in seinem Zivilverfahren gegen RWE Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Essen eingelegt. 
Bei seinem Einsatz für die Menschen in Huaraz wird Saúl Luciano Lliuya fachlich von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch unterstützt. (siehe auch www.germanwatch.org/der-fall-huaraz).
Zur Finanzierung der Kosten für diese nächste Instanz in diesem Musterprozess für weltweite Klimagerechtigkeit ruft die Germanwatch nahe stehende Stiftung Zukunftsfähigkeit zu Spenden auf.
 
Wir meinen, um die Prozesskosten-Kasse für die Klimaklage gegen RWE angemessen zu füllen, sind auch wir als klimabewusste GewerkschafterInnen und insbesondere als ver.di-Mitglieder gefragt. Denn mitverantwortlich für die Konzernpolitik ist der von unserer Gewerkschaft in die Position des stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzenden entsandte ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Der Kollege Bsirske bekleidet diese Position seit rund 15 Jahren. Auch die übrigen ArbeitnehmervertreterInnen des paritätisch besetzten AR von RWE sind überwiegend RWE-erfahrene ver.di-Mitglieder. 
 
Für den klimapolitischen Stand von RWE zwei Zahlen, aus 2016: RWE ist nach eigenen Angaben der größte CO2-Emittent Europas, mit einem Anteil an Erneuerbaren Energien bei der Stromproduktion von 5 % - gegenüber ca. 33 % deutschlandweit.VoRWEggehen sieht anders aus, und ein Umsteuern ist nicht in Sicht. So wird z.B. der wertvolle Baumbestand des Hambacher Forsts weiter vernichtet, für Braunkohle. 
Dabei plädiert ver.di seit dem Beschluss des Gewerkschaftsrats vom März 2016 dafür, die „Abkehr von fossilen Brennstoffen ...schnellstmöglich zu vollziehen.“. „Auch vertritt ver.di die Auffassung, dass die Umweltbelastungen bei der Gewinnung von Energierohstoffen bei der Fortentwicklung der Struktur der Energieerzeugung entscheidend berücksichtig werden müssen, weshalb alle Energierohstoffabbaustätten in Deutschland auf den Prüfstand gestellt werden müssen.“ (Siehe Beschluss L001)  
Aber trotz dieser Beschlusslage gibt es ver.di-offiziell keine Zeichen für aktiven Klimaschutz, und beim DGB ebenso wenig, im Gegenteil (siehe z.B. Wahlbroschüre zum Berliner Abgeordnetenhaus).  
 
Mit einer Spende für die Prozesskosten des vom Klimawandel betroffenen Bauern aus Peru gegen RWE können wir als GewerkschafterInnen ein Zeichen setzen im Sinne von Klimasolidarität und können die gewerkschaftlichen Aufsichtsratsmitglieder bei RWE an ihre Verantwortung für den Klimaschutz erinnern. Sie besteht gleichzeitig gegenüber den vom Klimawandel betroffenen Menschen und gegenüber den RWE-Beschäftigten. Denn auch für sie ist ein „schnellstmöglicher“ Strukturwandel im Sinne einer zukunftsfähigen Beschäftigungsperspektive, sprich einer klimaverträglichen Beschäftigung mit günstiger Schadensbilanz dringend geboten. 
 
In Absprache mit der Stiftung Zukunftsfähigkeit ist für die Spenden von GewerkschafterInnen zur Unterstützung der Klimaklage gegen RWE eine eigene kostenlose online-Spendenplattform bei „Betterplace.org“ eingerichtet.** (https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/29463-gewerkschafterinnen-fur-klimaklage-gegen-rwe).
 
Sollten die eingegangenen Spenden ganz oder teilweise nicht benötigt werden, sollen sie für die Arbeit der Bürgerinitiative „Buirer für Buir“ (www.buirerfuerbuir.de) verwendet werden. Die BI setzt sich seit Langem für den Erhalt des durch RWEs Braunkohletagebau bedrohten Hambacher Forsts und die angrenzenden Orte ein.  
 
Für Eure klimasolidarische Spende und die Weiterleitung dieses Aufrufs danken
als Initiatorinnen und UnterstützerInnen der WeAct/Campact-Aktion „Klima retten! Ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!“ 
 
Dr. Brigitte Fronzek, Elmshorn; Astrid Matthiae, Hamburg; Elisabeth Voss, Jutta Blume, Berlin; Dr. Christian Seidel, Potsdam; Barbara Beyse, Darmstadt; Claudia Kathan, Hartmut Plötz, Tettnang, alle ver.di  
 
Zur Klage Lliuya  ./. RWE auch der WDR-Film „Letzte Chance für unser Klima“
 
* Bitte bleibt möglichst nicht anonym und nutzt den Kommentar für die Angabe Eurer Gewerkschaft (das ist besonders wichtig) und die Angabe Eures Wohnorts. Also keine falsche Bescheidenheit.
** Die Standardeinstellungen sind veränderbar, f.d.Prozesskostenspende, wie f.d. Spende an „Betterplace“  

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Deswegen benutze ich betterplace.org: Das Spenden über betterplace.org ist sicher und unkompliziert. Ich leite das von uns zusammen gesammelte Geld später an die Hilfsprojekte weiter.

A. Matthiae

A. Matthiae hat diese Spendenaktion am 14. Februar 2017 veröffentlicht.

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