Krankenstation Kakoy-Kikoti (D.R.Kongo)

An aid project by “Dr. Margund Brusch und Ilse Ritscher Stiftung” (D. Koch) in Kakoy-Kikoti, Congo (Democratic Republic)

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D. Koch (Project Manager)

D. Koch
Der Grundstein für die Krankenstation wurde im Jahr 2005 gelegt. Eine Gemeinschaftsaktion der Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Clausthal-Zellerfeld, unserer Dr. Margund Brusch und Ilse Ritscher Stiftung und der Dorfbewohner von Kakoy – Kikoti ermöglichte in vielen einzelnen Bauabschnitten die medizinische Basisversorgung.

Nach der Einweihung der ersten Gebäudes der Krankenstation im September 2005 war schon klar, dass weitere Entwicklungsschritte folgen mussten. Die gemeinsame Unterbringung von Müttern und ihren Säuglingen, schwer kranken, sterbenden und frisch operierten Menschen in einem Raum ist für uns kaum vorstellbar. So wurden nacheinander ein separates Entbindungshaus, ein Operationsgebäude (das den Namen unserer Stiftung trägt), ein Labor und ein Sanitärgebäude errichtet. Als letztes kam ein Gebäude für einen Stromgenerator hinzu, der im Jahr 2011 seinen Betrieb aufnahm. In den ersten Jahren – das möge man sich bitte vorstellen - funktioniert der Betrieb der Krankenstation ohne Stromversorgung. Dieser Zustand konnte endlich beendet werden. Jetzt – mit Stromversorgung - erschließen sich neue Möglichkeiten. Ein nächster Meilenstein ist die Anschaffung eines Kühlschranks zur Aufbewahrung bestimmter Medikamente und vor allem von Blutkonserven. Ein Röntgengerät, ein Ultraschallgerät und weitere Ausstattungen für das Operationsgebäude stehen auf der Wunschliste.
Auch wenn die Krankenstation unseren Ansprüchen an eine medizinische Versorgung in keiner Weise entspricht, wurden hier allein in der errichteten Entbindungsstation unzählige Leben von Müttern und Kindern dank einer Entbindung per Kaiserschnitts gerettet.
Das Kernkonzept der Krankenstation sieht vor, dass die medizinischen Kosten, sofern sie nicht von den Patienten oder ihren Angehörigen beglichen werden können, durch Arbeit auf dem Bauernhof der Krankenstation entrichtet werden. Die Agrarprodukte werden durch die Krankenstation in der großstadt Kikwit verkauft.
Dieses, den örtlichen Bedingungen angepasste Konzept hat sich bewährt. Dennoch bedarf die Krankenstation regelmäßiger Unterstützung für die medizinische Ausstattung, Medikamente und Gehälter des Arztes und der 5 Krankenschwestern.

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Location: Kakoy-Kikoti, Congo (Democratic Republic)

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