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Gegen Gasbohren: in Oberhavel & Uckermark Zerstörungs-Investment verhindern

A project from BUND Brandenburg e.V.
in Zehdenick, Germany

In der Naturschutz-Regionen Oberhavel und Uckermark sind Erdgasbohrungen geplant. Die BIürgerinitiative klärt über Umweltgefahren auf, repräsentiert die kritische Bevölkerung, prüft die rechtliche Lage und geht mit dem BUND den Klageweg.

A. Kruschat
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About this project

Das niederländische Unternehmen Jasper Resources will in Zehdenick bis zur Landkreisgrenze zur Uckermark Erdgasbohrungen durchführen. In einem Gebiet, das sich durch Seen- und Flußlandschaften auszeichnet und in dem viele Schutzgebiete unterschiedlicher Kategorien liegen wie Biosphärenreservate, Fauna-Flora-Habitat-Gebiete,  Special Protection Area- und Naturschutzgebiete.

Das Unternehmen hat bereits seismografische Messungen durchgeführt und im September 2021 dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe einen Betriebsplan für Probebohrungen vorgelegt.

Die "Bürgerinitiative gegen Gasbohren Zehdenick-Templin-Gransee" hat über einen Rechtsanwalt angemahnt, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung für die gesamte betroffene Region fehlt.  
Alle politischen Parteien der betroffenen Städte und Landkreise haben sich mittlerweile gegen das Gasbohren ausgesprochen. Die Nachbargemeinden Templin und Gransee sind aber nur klageberechtigt, wenn ihre Betroffenheit begründet werden kann. Deshalb ist die Umweltverträglichkeitsprüfung so wichtig.

Wir wollen unser Wasser unsere Gesundheit und den Lebensraum unserer Kinder vor vergiftendem Quecksilber, Radioaktivität und hoch krebsauslösendem Benzol schützen; Häuser und Grundstücke vor Absenkung, Verwerfung, Rissbildungen und Erdbeben bewahren.  

Die Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass Gasbohrungen die Natur und vor allem unser Trinkwasser gefährden. Das sogenannte Lagerstättenwasser dringt mit dem Erdgas aus der Tiefe nach oben, samt den dort natürlich vorkommenden Stoffen wie Quecksilber oder Benzol, die in zu hohen Konzentrationen Krebs verursachen können. Sogar radioaktive Stoffe können so an die Oberfläche kommen. In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2018 und 2021 bei fast 100 Störfällen rund 225.000 Kubikmeter hochgiftiges Lagerstättenwasser zu Tage getreten. Hinzu kamen Erdbeben bis zur Stärke von 3,1 auf der Richterskala. Die niederländische Regirung hat Erdgasbohrungen verboten, nachdem bei mehr als 1000 Erdbeben in der Tiefe das Erdreich nachgab. Fast 100.000 Schadensmeldungen an Gebäuden wurden amtlich registriert. 

Alle Parteien in der Region Zehdenick haben sich für ein Verbot von Erdgasbohrungen in  Trinkwasserschutzgebieten ausgesprochen. Zehdenick verfügt nur noch über den einen oberflächennahen Trinkwasserleiter. Die beiden tiefer gelegenen sind bereits versalzen.  

Die Bügerinitiative erklärt Erdgasbohrungen eine klare Absage. Sie will die Bevölkerung über die Gefahren des Gasbohrens informieren und mit professioneller Unterstützung juristisch gegen das Vorhaben von Jasper Resources vorgehen.

Bitte unterstützen Sie die Bügerinitiative mit einer Spende!

www.gegen-gasbohren-zehdenick-templin.de