
Jiyan Stiftung für Menschenrechte e.V.
managed by Leif H.
About us
Jîyan is the Kurdish word for "life". The Jiyan Foundation supports survivors of human rights violations, promotes democratic values and defends fundamental freedoms in Kurdistan-Iraq.
The Jiyan Foundation for Human Rights is a non-profit organization based in Kurdistan-Iraq. The mission of our organization is to support survivors of severe human rights violations, including those that have experienced torture, genocide, political persecution, domestic and gender-based violence, and terrorist attacks.
The Jiyan Foundation for Human Rights was established and officially registered as a non-governmental human rights organization in May 2005.
During the past 15 years, our teams have established
• multidisciplinary rehabilitation centers for traumatized survivors of human rights abuses in the cities of Kirkuk, Erbil, Sulaymaniyah, Chamchamal, Halabja, Duhok, Alqosh, Mosul, Amuda and Qamishlo
• programs for traumatized children and adolescents
• programs for adult females affected by domestic violence
• a program for survivors of chemical attacks in Halabja and Sulaymaniyah
• mobile outreach services for survivors living in remote and rural areas
• a rehabilitation program for Syrian refugees
• a rehabilitation program for IDPs (Internally Displaced Persons)
• outreach teams for juvenile prisoners
• a human rights education program for students in local schools
• trainings for multipliers and empowerment activities for survivors
Since 2005, more than 36,000 survivors of human rights violations benefited from our medical and psychological services: appr. 75% were female adults and children and youths. Direct and indirect beneficiaries included individuals of Arab, Kurdish, Turkmen, Yazidi and Assyrian origin as well as Syrian refugees, internally displaced persons and members of other religious minorities.
Since summer 2014, the Jiyan Foundation has further supported internally displaced persons displaced by terrorism with acute medical support, humanitarian relief and psycho-social assistance. It further operates a healing garden for women and children and a specialized psychotherapeutic clinic for female Yazidi, who survived the genocide by the so-called Islamic State.
Latest project news

Serekaniyeh Camp wird geschlossen
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Das Serekaniyeh Camp für syrische Binnenflüchtlinge nahe al-Hasakeh, in dem unser Team aus Qamishlo seit rund fünf Jahren die Bewohner therapeutisch und medizinisch unterstützt, wird in den kommenden Monaten sukzessive geschlossen. Bis August lebten dort ca. 3.000 Familien.
Der Name des Camps leitet sich ab von dem Ort nahe der türkischen Grenze, aus dem ein Großteil der Bewohner stammt. Der arabische Name lautet Ras-al-Ayn. Sowohl die syrische Zentralregierung als auch die kurdische Autonomieregierung haben sich zum Ziel gesetzt, die Rückkehr der Binnengeflüchteten dorthin zu forcieren.
Bereits im August waren die ersten 700 Familien, die in und um al-Hasakeh Zuflucht gesucht hatten, zurückgekehrt, darunter 65 Familien aus dem Camp. Dies führte teils zu Konflikten und Angriffen auf Rückkehrer, da sich in den vergangenen Jahren viele Familien aus anderen Teilen Syriens in und um Serekaniyeh niedergelassen haben und nun ihrerseits fürchten, vertrieben zu werden. Schließlich leben viele von ihnen in Häusern von Rückkehrenden. Diese Reaktion war absehbar und nicht zuletzt einer der Gründe, warum viele Familien es bislang vermieden, in ihre alten Orte zurückzukehren.
Um die Rückkehr der Familien unter Vermeidung weiterer Konflikte fortzusetzen, haben die syrische und kurdische Regierung nach den Erfahrungen aus dem August einen neuen Plan entwickelt und erst in der vergangenen Woche die zweite Gruppe umgesiedelt, inklusive 700 Familien aus dem Camp. Fortan soll wöchentlich eine Gruppe das Camp verlassen um es zum Jahresende schließen zu können.
Durch die Rückkehrmaßnahmen hat sich die Sicherheitslage innerhalb des Serekaniyeh Camps leider rapide verschlechtert. Unser Team meldet, dass nach dem Auszug der Familien vergangene Woche die Anzahl von Diebstählen und Raub stark zugenommen hat. Insbesondere nachts kommt es oft zu gewaltsamen Überfällen durch Personen, die von außerhalb ins Camp eindringen um Gegenstände aus Zelten und Gebäuden zu stehlen.
Unter den gegebenen Umständen sind wir gezwungen, unsere Arbeit im Camp bis Monatsende zu beenden. Zum einen wird es durch die Umsiedlungen nicht möglich sein, Therapien aufrechtzuerhalten. Hinzu kommt aber auch, dass wir die Sicherheit unserer Nachtwachen im Camp in Gefahr sehen.
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Angebote in Qamishlo bleiben bestehen
Während die aktuellen Entwicklungen im Serekaniyeh Camp keinen Einfluss auf unsere Arbeit in Qamishlo haben, bereiten uns hier die massiven Preissteigerungen und extreme Knappheit von Diesel infolge des Kriegs im Iran Schwierigkeiten. Derzeit ist ein Ende dieser Situation nicht absehbar.
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