Change the world with your donation

Please update your browser

Together with you we want to make the world a better place, for that we need a web browser that supports current web technology. Unfortunately, your browser is rather old and can't display betterplace.org properly.

It's easy to update: Please visit browsehappy.com and choose one of the modern browsers that are showcased there.

Best from Berlin, your betterplace.org-Team

pro familia Trier e. V.

managed by C. Heltemes (Communication)

About us

pro familia setzt sich für das Recht auf verantwortliche Familienplanung ein!

Seit ihrer Gründung setzt sich pro familia bundesweit für die Verwirklichung des erstmals 1968 von den Vereinten Nationen verkündeten Menschenrechts auf Familienplanung ein. Danach ist es ein grundlegendes Recht von Frauen und Männern, über die Zahl ihrer Kinder und den Zeitpunkt ihrer Geburt frei und verantwortlich zu entscheiden.
Das Recht auf Familienplanung begründet sich zum einen vom Wohlergehen des Kindes her, indem es helfen will, dessen Lebenschancen zu verbessern. Zum anderen wurzelt es in dem Grundrecht von Frauen und Männern auf Selbstbestimmung in der Frage, ob sie ihr Leben an das eines oder mehrerer Kinder binden wollen.
Die Einsicht, dass soziale Beziehungen und sexuelle Lebensweisen von Frauen und Männern bestimmende Faktoren der Familienplanung sind, hat zu einem ganzheitlichen Arbeitsansatz geführt.
pro familia Trier hat deshalb Sexual- und Partnerschaftsberatung ebenso wie Sexualpädagogik frühzeitig in ihre Arbeit eingebunden und vertritt damit seit rund 30 Jahren ein Familienplanungsprogramm, das weit über bloße Angebote zur Schwangerschaftsverhütung hinausgeht.
Der Regelsatz für Arbeitslosengeld II und Sozialgeld beträgt seit 1. Juli 2009 bundesweit einheitlich 359 Euro pro Monat für einen allein stehenden Erwachsenen. Für Gesundheitsvorsorge (z. B Arztgebühr, Medikamente) sind darin lediglich ca. 14 Euro berechnet. Verhütungsmittel werden nicht extra berücksichtigt, können aber von diesem geringen monatlichen Betrag nicht bezahlt werden.
pro familia fordert daher die Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Frauen und Paare, die ALG II oder Sozialgeld beziehen, um ungewollte Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche aufgrund von wirtschaftlicher Not zu vermeiden.
Mit Ihrer Spende in diesem Projekt wollen wir Frauen und Paare gemeinsam dabei unterstützen, verantwortliche Familienplanung umzusetzen. Bitte helfen Sie uns dabei!

Latest project news

Unterstützung in Sachen Familienplanung und sichere Verhütung

  C. Heltemes  28 February 2019 at 09:15 AM

Frauen und Paare nutzen die von pro familia kostenfrei angebotene Familienplanungs- und Verhütungsberatung nicht nur in den Jahren, in denen der Kinderwunsch noch weit weg ist, sondern auch in oder nach der Familienphase . Dabei  wollen Sie nicht nur Informationen rund um das Thema Verhütung, sondern sie suchen auch auf ihre individuelle Situation abgestimmte und für ihre Lebenssituation passende  und finanzierbare Verhütungsmittel. 

Keine Frau legt sich heute auf ein Verhütungsmittel  für ihr ganzes Leben fest. Während junge Frauen eher zu hormoneller Verhütung tendieren, sind es die Frauen etwa Ende der zwanziger Jahre bis Mitte der Vierziger, die sich auch die Kupferspirale vorstellen könnten. Viele Frauen von Mitte 40 bis in die Wechseljahre tendieren wieder mehr zu langfristigen hormonhaltigen Präparaten oder suchen endgültige Variationen wie z.B. eine Sterilisation.

So konnten wir im Rahmen von Betterplace im Jahr 2018 insgesamt neun Frauen bei dem Wunsch nach einer Spirale finanziell unterstützen. Davon waren 6 Kupferspiralen und 3 Spiralen auf Hormonbasis. Ebenso wurden 2 Sterilisationen bei Frauen durchgeführt.
 Eine junge alleinerziehende Frau mit zwei Kleinkindern wollte nach Verhütungspanne wieder mehr Sicherheit in der Verhütung. Allerdings kann sie sich mit einem Minijob die teure Hormonspirale nicht leisten. Hier unterstützte pro familia mit einer Teilkostenübernahme die junge Frau.

Eine Mutter von drei Kindern und mit zwei Fehlgeburten wollte nicht mehr schwanger werden. Auch der Arzt hatte  ihr von einer erneuten Schwangerschaft abgeraten. Nach Abwägung der Möglichkeiten, ob ihr Mann oder sie selbst den Eingriff vornehmen lässt, hat sich die Frau zu einer Sterilisation entschieden. Auch hier konnte pro familia finanziell unterstützen, weil die Familie derzeit im Hartz IV-Bezug ist.

Viele ähnlich gelagerte Fälle könnten an dieser Stelle beschrieben werden: Eine sichere, kontinuierliche Verhütung ist nicht möglich, weil den Frauen und Paaren die finanziellen Mittel dazu fehlen. Verhütung ist in Deutschland sehr teuer und so greifen Frauen auf weniger sichere und weniger zuverlässige Verhütungsmittel zurück (oder verhüten gar nicht!), was das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft allerdings erhöht.

Bitte helfen  Sie uns weiterhin mit Ihrer noch so kleinen Spende, damit wir durch unser Betterplace- Projekt auch ein weiteres Jahr unsere Klient*innen  bei ihrer sicheren Verhütung unterstützen können.


continue reading

Contact

Balduinstraße 6
54290
Trier
Germany

C. Heltemes

New message
Visit our website