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Freundeskreis Kinderpalliativzentrum Datteln e.V.

managed by Sigrid Thiemann

About us

Germany’s first Children’s Palliative Care Center at the Children’s Hospital in Datteln is a reliable partner for children, adolescents and young adults with life-threatening diseases. To be able to offer the best possible long-term care for young patients and their families, the Children’s Palliative Care Center is urgently dependent on donations! All psychosocial services as well as parts of medical and nursing care are financed by donations. The Care Unit’s support association is the “Freundeskreis”. We ask for your support, so that families can continue to be in good hands for years to come.

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Wir haben 4.868,11 € Spendengelder erhalten

  Sigrid Thiemann  18 March 2026 at 03:49 PM
Was bewirkt ihr mit euren Spenden? 

Heute geben wir euch einmal einen tieferen Einblick in ein wertvolles, spendenfinanziertes Versorgungsangebot auf der Kinderpalliativstation Lichtblicke: die tiergestützte Therapie 

Das erste, was man beim Betreten der Station Lichtblicke sieht, ist unser wunderschönes großes Aquarium. Oft schauen Patient:innen, die im Rollstuhl sitzen, gebannt auf das bunte rege Treiben. Die kleinen und größeren Fische regen sie an, beruhigen sie oder lenken sie ab, je nachdem. Im Schwesternzimmer hängt der Futterplan und die Kinder, oft auch die Geschwisterkinder, dürfen beim Füttern helfen. Was ganz besonders schön ist: Unser Aquarium ist super gepflegt, weil Vereinsmitglieder aus dem Aquarium Verein in Recklinghausen sich all die Jahre ehrenamtlich so fantastisch darum kümmern. 

Und was bedeutet bei uns tiergestützte Therapie? Derzeit sind drei Therapiehunde ca. zweimal die Woche bei uns abwechselnd im Einsatz:  Hermann, ein Deutsch Drahthaar/Polnische Bracke, der Beagle Lenny und Timba. Was müssen Therapiehunde, die bei uns „arbeiten“, eigentlich alles lernen? Eine ganz wichtige Grundvoraussetzung ist, dass die Hunde unserer sehr erfahrenen Hundeführerin Christiane vertrauen. Sie hat mit den Hunden alles zusammen erarbeitet und die Hunde wissen, dass sie von ihr nie in eine Situation gebracht würden, die für sie negativ sind. Und auch Christiane kann den Hunden vertrauen, denn sie kennt sie in und auswendig. Die Hunde müssen nicht nur auf ihr Kommando verlässlich hören, sie müssen auch „umweltsicher“ sein – das heißt, sie dürfen nicht nervös werden bei Geräuschen, bei ungewohnten oder plötzlichen Bewegungen der Kinder, bei Gerüchen, etc. 

Hermann hat im letzten Herbst mit 2 Jahren seine Prüfung abgelegt, so lange braucht es, bis ein Hund bei uns tatsächlich als Therapiehund zugelassen ist. Lenny, der alte Hase, ist schon seit einigen Jahren im Einsatz und hat Lenny sozusagen mit „angelernt“.  Lenny hat ein weiches Fell, Hermanns ist etwas rauer. Manche Patient:innen mögen das eine mehr, andere fühlen das andere lieber. Ein raues Fell bedeutet z.b. mehr Reize. Der Einsatz bei einem Kind dauert (immer in Absprache mit dem Stationsteam) meist ca. eine Viertelstunde, mal aber auch eine halbe Stunde bis selten auch mal bis zu einer Dreiviertelstunde. Das Ziel ist unterschiedlich: manchmal geht es einfach darum, dass das Berühren des Fells Wohlbefinden beim Kind auslöst, manchmal unterstützen die Hunde Bewegung oder fördern die Kommunikation. Manchmal hilft das Kind beim Verstecken der Leckerlis im Garten – je nachdem, wie es dem Kind geht und welche Ressourcen es hat. Aber eines ist immer gleich: Die Hunde lassen sich komplett auf das Kind ein, sie haben keine Berührungsängste, keine Vorbehalte, sie sind einfach da und tun gut! Die positive und freudige Atmosphäre ist dann überall spürbar – bis hinein ins Schwesternzimmer, wo die Hunde zwischen den Einsätzen gern mal ihr kleines Päuschen genießen.  Insgesamt ist unsere Hundeführerin für rund zwei Stunden auf der Station Lichtblicke. Zwischendurch brauchen die Hunde unbedingt kleine Pausen, denn für sie bedeutet der Einsatz allerhöchste Konzentration. Auch in der Gruppe arbeiten die Hunde: Wenn mehrere Patient:innen z.B. im Rollstuhl sitzen und beieinander sind, klettert Beagle Lenny (der leichteste) gern mal von Patient zu Patient – ein großer Spaß! 

Mit ca. 10 Jahren dann gehen die Therapiehunde in der Regel allmählich „in Rente“. Das wird im Einzelfall individuell entschieden. Letztes Jahr mussten wir uns von Hugo verabschieden. Der Golden Retriever gehörte fast schon zum Inventar bei uns! 

Möchtet ihr mehr wissen über die tiergestützte Therapie bei uns? Dann schaut auf unserer Website vorbei: Therapiehunde: Eine tierisch tolle Sache für Patient:innen!   
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Dr. Friedrich-Steiner-Str. 5
45711
Datteln
Germany

Sigrid Thiemann

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