
Pro Wildlife e.V.
managed by Daniela Freyer
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About us
Weltweit bedrohen Wilderei, Lebensraumzerstörung und Wildtierhandel die Bestände gefährdeter Arten. Wir bekämpfen Ursachen und Folgen.
Vor Ort unterstützt Pro Wildlife Arten- und Tierschutzprojekte in verschiedenen Ländern – sei es, um Opfer von Wilderei und Wildtierhandel zu retten und in Auffangstationen gesund zu pflegen, die Lebensräume von Wildtieren zu schützen oder Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung zu leisten, damit Wildtierhandel und Wilderei eingedämmt werden.
Auf politischer Ebene arbeitet Pro Wildlife daran, in Deutschland und international Gesetze zum Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen zu verbessern. Daher nehmen wir an Konferenzen wie der Internationalen Walfangkommission (IWC) und dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA, engl. CITES) teil, gestalten hier aktiv die Themen mit und sind im engen Dialog mit Vertragsstaaten.
Pro Wildlife ist als gemeinnütziger und besonders förderungswürdiger eingetragener Verein anerkannt.
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Wir haben 829,30 € Spendengelder erhalten
Im April 2008 wurde im Süden von Sambia ein Elefantenkind geboren. Niemand ahnte damals, dass seine Geschichte beispielhaft für erfolgreiche Wildtierhilfe werden würde.
Im Oktober 2009, im Alter von nur 18 Monaten, befand sich das junge Tier in akuter Gefahr. Das Kalb war auf einer Insel im Sambesi-Fluss gestrandet. Vermutlich war es von seiner Herde getrennt worden und konnte den Fluss aufgrund der starken Strömung nicht mehr allein überqueren. Bald fand der kleine Elefant nicht mehr ausreichend Nahrung auf der Insel und wurde schwächer und schwächer. Ohne Hilfe hätte er kaum überlebt.
Die Rettung https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/053/723/388974/limit_600x450_image.jpg
Am 29. Oktober 2009 begann eine aufwendige Rettungsaktion. Ein Team der von Pro Wildlife unterstützten Schutzstation arbeitete dabei mit der sambischen Nationalparkbehörde zusammen. Aus der Luft konnte das Elefantenkind schließlich lokalisiert werden. Ein Tierarzt betäubte das Kalb, während Bodenteams bereitstanden, um zu verhindern, dass es in Panik in den Fluss lief. Mit einer improvisierten Trage aus Netzen und Holzstangen transportierten sie ihn zunächst über die Insel, anschließend per Boot ans Festland und schließlich mit einem Fahrzeug in ein geschütztes Gehege des Nationalparks.Etwa eine Stunde später erwachte der Kleine wieder. Er war geschwächt und deutlich unterernährt, aber außer Lebensgefahr. Seinen Namen erhielt er später zu Ehren des an der Rettungsaktion beteiligten Flugteams „Batoka Sky“: Batoka.
Rehabilitation und soziale Entwicklung Die körperliche Verfassung Batokas war nach der Rettung kritisch. Rippen waren deutlich sichtbar, die Haut war in schlechtem Zustand, und das Tier zeigte Zeichen starker Erschöpfung. Doch die größte Herausforderung war nicht nur körperlicher Natur. Elefanten sind hochsoziale Tiere. Besonders junge Tiere entwickeln enge Bindungen innerhalb ihrer Herde. Batoka wurde deshalb in das Elefanten-Waisenhaus gebracht, in dem bereits andere verwaiste Jungtiere lebten. Dort erhielt er medizinische Versorgung, regelmäßige Betreuung und vor allem sozialen Kontakt zu anderen Elefanten. Sein Zustand stabilisierte sich deutlich.
Die Rückkehr in die Wildnis Nach etwa sechs Jahren liebevoller Pflege begann für Batoka die nächste Phase: die schrittweise Rückkehr in ein freies Leben im Kafue-Nationalpark.
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Gemeinsam mit anderen herangewachsenen Elefantenwaisen erkundete Batoka zunächst vorsichtig die Umgebung außerhalb der Station. Diese sozialen Beziehungen spielten eine wichtige Rolle. Junge Elefanten lernen durch andere Tiere Orientierung, Wanderrouten, Wasserstellen und Sozialverhalten.
Mit zunehmendem Alter veränderte sich Batokas Verhalten jedoch. Er begann, sich häufiger eigenständig durch die Landschaft zu bewegen und größere Gebiete zu erkunden.
Was die GPS-Daten zeigten2015 erhielt Batoka ein GPS-Halsband. Die Bewegungsdaten ermöglichten , seine Entwicklung über viele Jahre hinweg detailliert nachzuvollziehen.
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Die Daten zeigten: In den ersten Jahren bewegte sich Batoka vorsichtig in einem begrenzten Gebiet. Später weitete er seinen Aktionsradius deutlich aus. Er nutzte zunehmend natürliche Wanderkorridore entlang von Wasserstellen und Überschwemmungsgebieten.
Für das Team der Rettungsstation waren diese Daten ein wichtiger Hinweis darauf, dass Batoka erfolgreich in die Wildnis reintegriert worden war. Auch seine Kontakte zu wilden Elefanten nahmen zu.
Batoka heute
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Heute ist Batoka:
der älteste freigelassene Bulle des Programms, ein vollständig freilebender Elefant im Kafue-Nationalpark, und ein Beispiel dafür, wie langfristige Hilfe und Schutzmaßnahmen erfolgreich funktionieren können.
Mithilfe Ihrer Unterstützung wurde aus einem geschwächten Elefantenkind ein selbstständiger Bulle, der sich sicher und frei durch die Landschaft Sambias bewegt.
Herzlichen Dank für Ihre Spende!
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