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  Mission Lifeline International  27 November 2025 at 02:50 PM

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Mitte November landeten Mohammad und seine Familie gemeinsam mit 28 weiteren Afghan:innen auf dem Flughafen in Hannover. Anderthalb Jahre mussten seine Frau und er sich zuvor in Pakistan versteckt halten, um nicht in die Hände der Taliban zu geraten. Bereits vor drei Jahren war die Familie von MISSION LIFELINE als besonders gefährdet für das Bundesaufnahmeprogramm vorgeschlagen worden.
Mohammad Haqparast ist ein bekannter Musiker und Meister der Dambura, eines traditionellen afghanischen Instruments. Mit seiner Musik setzte er sich für Bildung, Menschenrechte und die Bewahrung der afghanischen Kultur ein. Er trat regelmäßig in den Medien, bei kulturellen Veranstaltungen und Konzerten auf und gründete in Bamyan sogar eine Musikgruppe für Frauen – ein mutiges Projekt, das ihnen ermöglichte, Musik zu erlernen und öffentlich aufzutreten. Sein Ziel war es stets, Musik und Kultur auch in die ärmsten und entlegensten Regionen Afghanistans zu bringen.Trotz einer Aufnahmezusage der Bundesregierung mussten Mohammad und seine Frau ihr Recht auf Einreise gerichtlich durchsetzen, da ihnen zunächst keine Visa ausgestellt wurden – Grund dafür war die geplante Einstellung staatlicher Aufnahmeprogramme.
Während des langwierigen Verfahrens lebten Mohammad und seine schwangere Frau ohne gültige Papiere in ständiger Angst vor der pakistanischen Polizei – immer mit der Sorge, verhaftet oder nach Afghanistan abgeschoben zu werden. In Pakistan warten derzeit noch mindestens 2.000 Afghan:innen, die über verschiedene Programme bereits eine Aufnahmezusage erhalten haben, auf ihr Visum und ihre Evakuierung. Doch die Zeit drängt: Bis Ende des Jahres will Pakistan alle Geflüchteten aus dem Land abschieben, die sich noch dort aufhalten.
Statt die gefährdeten Menschen endlich in Sicherheit zu bringen, hat Bundesinnenminister Dobrindt jetzt einem Großteil von ihnen angeboten, gegen die Zahlung eines vierstelligen Betrags nach Afghanistan zurückzukehren und damit ihr Aufnahmeverfahren aufzugeben. Damit will sich Deutschland von seiner Verantwortung freikaufen – und Menschen, die bereits um ihr Leben fürchten, ihrem Schicksal überlassen.
Dass Mohammad und seine Familie nun endlich in Sicherheit sind, ist ein seltener Lichtblick – und das Ergebnis von Ausdauer, rechtlichem Beistand, öffentlichem Druck sowie der kontinuierlichen Unterstützung durch MISSION LIFELINE. Doch ihr Fall zeigt auch, wie dringend politisches Handeln nötig ist, um die vielen Zurückgelassenen zu schützen. Jede einzelne Person, die noch in Pakistan festsitzt, zählt. Deutschland darf diese Menschen nicht im Stich lassen.

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