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Dunia ya Heri African Family & Health Care e.V.

managed by J. Klier

About us

We are constructing an orphanage for up to 50 children.
Currently we are fostering 15 orphans and we are expanding our capacity to up to 35 children this year.

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Wir haben 5.718,36 € Spendengelder erhalten

  J. Klier  26 May 2021 at 06:08 PM

Wir bedanken uns bei all unseren Spendern, die uns dabei helfen die regelmäßigen Kosten für den Unterhalt unseres Waisenheims mit derzeit 23 Waisenkindern zu decken. Folgend ein kurzer Frühjahrsbericht:

UNSERE KINDER Seit Ende Dezember befindet sich Henry* in unserer Obhut. Er kam im Alter von vier Wochen zu uns. Die Mutter war nach der Geburt aus dem Krankenhaus verschwunden. Henry leidet unter „Klumpfüßen“ – eine sehnenbedingte Fehlstellung der Fußgelenke. In der klassischen Therapie wird ein Gipsverband für ca. zwei Monate getragen, worauf anschließend eine kleine OP erfolgt und danach wieder ein Monat Gips getragen werden muss.  Orthopädische Schuhe sind bis zum fünften Lebensjahr notwendig.  Bei Henry konnte der Gipsverband bereits nach zwei Wochen abgenommen werden. Die Situation hatte sich soweit verbessert, dass – wie durch ein Wunder – auch die OP nicht mehr notwendig war. Er trägt jetzt bereits seine orthopädischen Schuhe. Wir sind sehr dankbar, dass seine Behandlung so gute Erfolge zeigte. Dadurch sind ihm viele Unannehmlichkeiten erspart geblieben. Etwas gewöhnungsbedürftig war der Prozess, seinen Gips zu entfernen. Ganz nach dem Motto „selbst ist der Mann / die Frau“. Beate wurde im Krankenhaus eine Wanne zugewiesen, in der sie den Gips selber aufweichen lassen konnte. Dann bekam sie eine Klinge (eigentlich ein Skalpell ohne Griff) in die Hand gedrückt mit der freundlichen Aufforderung, den Gips bitte zu entfernen. Nun – sie hat es geschafft, ohne Henry dabei zu verletzen.  Carolina* ist nun fast 8 Monate alt. Sie kam im Februar aus dem Krankenhaus in Dar es Salaam zu uns. Die Mutter von Carolina ist leider kurz nach der Geburt gestorben. Carolina ist positiv auf HIV getestet worden. Antikörper gegen HIV werden vor der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen. Antikörpertests zur HIV-Diagnose im Neugeborenen sind nicht aussagekräftig. Positive Nukleinsäuretests werden anhand einer zweiten Blutabnahme beim Neugeborenen bestätigt. Das Ergebnis der wiederholten Blutabnahme steht bei Carolina noch aus. Wir hoffen und beten um ein gutes Resultat. Adriana* - ein weiteres Mädchen – kam am gleichen Tag wie Carolina. Sie wird im Juni zwei Jahre alt. Ihre Mutter ist leider psychisch krank und deshalb nicht in der Lage, sich um ihr Kind zu kümmern.  UNSERE VOLONTÄRE Trotz Corona haben zwei Personen den Mut bewiesen, uns dieses Jahr tatkräftig als Volontäre zu helfen.  In der Regel erhalten wir Unterstützung von Seiten der Hilfsorganisation „ADRA Deutschland“ in Zusammenarbeit mit „weltwärts“ – einer Organisation, die zum „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit“ gehört und sich international im Rahmen des Freiwilligendienstes engagiert. Leider wurde das Volontär-Programm aufgrund der Corona-Situation im letzten Jahr ausgesetzt. Ungeachtet dessen bekommen wir immer wieder Anfragen von Schülern und Studenten, die trotz erschwerter Reisebeschränkungen gerne zu uns kommen möchten.  So konnten wir auch 2020/21 wieder zwei Volontäre aufnehmen. Melanie und Nicole helfen uns seit August in den unterschiedlichsten Bereichen. Melanie hat im letzten Jahr ihre Matura (Abitur) abgeschlossen und Nicole ist eine ausgebildete Krankenschwester. Ihr Schwerpunkt liegt im Wundmanagement – was uns sehr zugutekommt.  Ihre täglichen Aktivitäten bestehen in der schulischen Ausbildung der Kinder. Außerdem übernehmen sie verschiedene organisatorische und ganz praktische Aufgaben. Unsere Volontäre verpflichten sich für ca. 9 bis 12 Monate. Wer sich näher für ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ interessiert, kann sich gerne an folgende Mail-Adresse wenden: Info@Dunia-ya-Heri.org.   BAULICHE MASSNAHMEN  Um den Prozess der Schulgenehmigung zu beschleunigen, verlangt die zuständige Behörde den Bau weiterer Klassenzimmer. Wir hoffen, im Sommer nach der Regenzeit mit den Fundamenten und dem Rohbau beginnen zu können.  Zurzeit werden weitere Wege auf dem Gelände befestigt und zur nächtlichen Sicherheit mit Beleuchtung versehen.  Unser großer Wasserturm hat nun ein Dach erhalten, um die zwei 10.000 Liter-Tanks wegen der Gefahr von Legionellen vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitzeeinfluss zu schützen.  Wir möchten langfristig eine Selbstversorgung unseres Waisenheims mit eigenen Erzeugnissen gewährleisten. Unsere in der Nähe des Waisenheims gelegene 11 Hektar umfassende Farm wurde in den letzten Monaten eingezäunt – das waren fast zwei Kilometer Zaunmaterial. Nun soll ein autarkes Bewässerungssystem auf Basis von Solarenergie angelegt werden, um unsere Obstplantagen (in der Hauptsache Mangos, Kokosnüsse, Bananen, Durian, Ananas und Papaya) und Gemüsebeete in der langen Trockenzeit bewässern zu können. Die Bewässerungsanlage besteht aus einem eigenen Brunnen und einem 50.000 Liter-Wasserreservoir mit über drei Kilometern an Wasserleitungen. Die ersten 4.000 Ananaspflanzen wurden noch kurz vor der Regenzeit gesetzt. Außerdem soll auf dem Gelände der Farm ein Haus mit drei Unterkünften für die Mitarbeiter entstehen.   Mit dem Beginn des geplanten Baus der Mensa werden wir voraussichtlich noch warten müssen. Wir hoffen jedoch, dass mit dem baldigen Ende der Corona-Krise wieder einige Bautrupps zur Unterstützung nach Tansania kommen können. Nähere Infos zu den Terminen bitte unter Info@Dunia-ya-Heri.org erfragen.  Leider haben uns „Peter und Fritz“ – zwei Pensionäre aus der Schweiz – nach einem dreimonatigen Aufenthalt letzte Woche wieder verlassen. Sie haben uns bei vielen handwerklichen Aufgaben intensiv unterstützt. Zu erwähnen wären auch noch Tomek und Marti, ein befreundetes Ehepaar aus Polen. Beide haben sich als Volksschullehrerin und Bauingenieur während zwei Monaten intensiv mit den Kindern und baulichen Dingen befasst. Marietta, eine Pensionärin aus Hannover, die uns die letzten drei Jahre regelmäßig im Garten geholfen hat, musste dieses Mal leider schon etwas früher wieder nach Deutschland zurückkehren. Wir danken allen Helfern – auch jenen, die nur für ein paar kurze Tage zu Besuch kamen und einige Mitbringsel für uns im Gepäck hatten.  BESONDERE HERAUSFORDERUNGEN Wir sind sehr dankbar, dass wir trotz der momentan weltweit vorherrschenden schwierigen Situation auf eure/Ihre Unterstützung zählen konnten. Wir möchten uns auch hiermit wieder aufs herzlichste bei allen unseren treuen Spendern – ob Einzelpersonen, Organisationen oder Firmen – bedanken.  DANKE FÜR EURE / IHRE HILFE – trotz der allgegenwärtigen Corona-Krise!  Jede Unterstützung wird den Kindern zu großem Segen. Es bereitet uns SO VIEL FREUDE, ihre Entwicklung begleiten zu dürfen. Es sind Kinder, die sich geborgen fühlen und wahrhaftige Freude und Zufriedenheit ausstrahlen. Unsere Freude möchten wir mit euch/Ihnen teilen.  BESTEN DANK! 


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